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    DisziplinTSV Schott Mainz: Schönere Perspektive für die Restsaison

    Da ist er endlich, der erste Sieg im Jahr 2012. Und dieses 3:1 (2:1) gegen den Tabellenvierten TDSV Mutterstadt, der bis Sonntag beste Chancen hatte, noch einmal an der Spitze anzugreifen, verhilft Fußball-Verbandsligist TSV Schott Mainz zu einer schöneren Perspektive für die Restsaison.

    Schott-Mittelfeldspieler Nils Döring (rechts) erzielte in der 38. Minute mit einem wuchtigen Kopfball das 2:1.
    Schott-Mittelfeldspieler Nils Döring (rechts) erzielte in der 38. Minute mit einem wuchtigen Kopfball das 2:1.
    Foto: Harry Braun

    Disziplin - Da ist er endlich, der erste Sieg im Jahr 2012. Und dieses 3:1 (2:1) gegen den Tabellenvierten TDSV Mutterstadt, der bis Sonntag beste Chancen hatte, noch einmal an der Spitze anzugreifen, verhilft Fußball-Verbandsligist TSV Schott Mainz zu einer schöneren Perspektive für die Restsaison.

    Zwar ist die Tabellenspitze nach dem mageren Pünktchen aus den ersten drei Partien kein Thema mehr, aber wenigstens kann der ehrgeizige Klub nun daran arbeiten, sich vom grauen Mittelfelddasein fernzuhalten.

    "Und dann sehen wir, dass wir uns auf ein paar Positionen verstärken und greifen nächste Saison neu an", blickt Trainer Bert Balte schon weit voraus, sieht seine Jungs durch diesen Sieg mit Signalwirkung aber auch ermutigt, in den nächsten Wochen eine vernünftige Saisonendphase hinzulegen.

    Etwas mehr Spielanteile

    Der Auftritt des TSV gab dazu nicht nur durch das pure Ergebnis Hoffnung. Es war ein Aufeinandertreffen zweier technisch versierter Aufsteiger, die viel Laufarbeit zu investieren bereit waren. Das ergab ein flottes Verbandsligaspiel mit vielen guten Ansätzen, allerdings aus dem Spiel heraus wenigen zu Ende gebrachten Spielzügen. Der TSV hatte etwas mehr Spielanteile zu bieten. Das ist, im anfänglichen 4-1-4-1 mit Marco Senftleben auf der Sechserposition, als Erfolg der Konzentration der Schottler auf die Bemühungen zu werten, den Mutterstädter Spielertrainer Hakan Atik in seinen Kreisen zu stören.

    Atik fand seinerseits, dass die Umsetzung seines Plans, durch taktische Disziplin dem TSV keinen Raum zur großen spielerischen Entfaltung zu geben, in der ersten Halbzeit gelang. "Wir haben gut gestanden und kaum Chancen zugelassen." Dem abwechslungsreichen Hin und Her fehlten die Fehler der Abwehrreihen, ohne die es schwerlich zu Toren kommen kann.

    Aber da gibt es ja noch die Standards, die jederzeit für Gefahr sorgen konnten. Atik ist ein ganz hervorragender Standardausführer. Aber auch die Schottler können es - und letztlich sogar erfolgreicher als ihre Gäste. Marco Senftleben kam nach einem Freistoß im Fünfmeterraum plötzlich verlassen von allen Gegnern an den Ball und schoss unbedrängt zur frühen Führung ein (1:0, 19.). Aber als Atik zehn Minuten später aus dem rechten Halbfeld eine Freistoß als Bogenlampe auf den langen Pfosten zog, griff TSV-Keeper Carsten Jost daneben. TDSV-Stürmer Eugen Pakel schoss von links aus einem ganzen Pulk Gästespieler heraus ein (1:1, 29.). Ein zweiter Ball nach einem Standard war es dann, der Nils Döring am Elfmeterpunkt erreichte. Sein gut getimter Kopfball fand den Weg ins Netz zur erneuten TSV-Führung (2:1, 38.).

    Kleber sorgt für die Entscheidung

    Die dünn besetzte Gästebank hatte nach dem Seitenwechsel nichts zu bieten, um den Druck noch einmal zu erhöhen. Die Spielvorteile wurden für die Gastgeber nun deutlicher, auch wenn erst nach dem dritten Treffer die Sache wirklich entschieden war. Thorsten Kleber köpfte einen Eckball, den Max Schönle von rechts hereingegeben hatte, ins Netz (3:1, 78.) - vier Minuten zuvor war er noch mit der einzigen weiteren Großchance seines Teams nach dem Wechsel, nach einem Dropkick aus 18 Metern am Gästetorwart gescheitert (74.).

    Etwas unzufrieden wirkte Mükkerem Serdar, der als einzige Spitze ackerte und machte, sich die Bälle weit vor dem Strafraum abholte und gut weiterleitete, dann aber vergeblich auf vernünftige Anspiele wartete. Nicht einmal eine Handvoll Abschlüsse waren ihm gestern gegönnt. Das allerdings war auch ein wenig der Rolle geschuldet, die Balte ihm für das Spiel verpasst hatte. "Es war abgesprochen, dass er die Lücken schaffen soll", erklärte der Trainer, der mit dem Auftritt seines torlosen Goalgetters sehr zufrieden war, die etwas andere Verwendung seiner Spitze.

    Guido Steinacker

    Statistik

    TSV Schott Mainz - TDSV Mutterstadt 3:1

    TSV Schott Mainz: Jost - Günes, Bochenek, Rudolf, Schmitt - Senftleben - Schönle (88. Schlosser), Kleber, Döring (82. Malenica), Lang (75. März) - Serdar.
    TDSV Mutterstadt: Hirschmann - Bayazal, Fickert, Reinholz (80. Boyraz), Dogan - Zogaj, Bischoff, Atik - Langohr (63. Kaczmarek), Mumin - Pakel.
    Schiedsrichter: Andreas Keilhauer (Kaiserslautern).
    Zuschauer: 50.
    Tore: 1:0 Marco Senftleben (19.), 1:1 Ergün Pakel (29.), 2:1 Nils Döring (38.), 3:1 Thorsten Kleber (78.).

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