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    TSV Schott: Ausrufezeichen mit absolutem Traumstart

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    Schott-Kapitän Dennis Engel (links) beglückwünscht seinen Mannschaftskollegen Dominik Lang zu dessen Treffer zum 2:0.  Foto: Julia Rau
    Schott-Kapitän Dennis Engel (links) beglückwünscht seinen Mannschaftskollegen Dominik Lang zu dessen Treffer zum 2:0.
    Foto: Julia Rau

    Die Werkself gewann ihr Heimspiel gegen den TuS Hohenecken verdient mit 2:1 (2:0) und feierte den zweiten Sieg in Folge. Die Gäste aus der Pfalz hatten zuvor drei Spiele hintereinander ohne Gegentor gewonnen, fanden jedoch kaum ein Mittel gegen die starke Schott-Abwehr.

    Grundlage für den Mainzer Sieg war ein absoluter Traumstart. Nach nicht einmal 120 Sekunden schlug Linksverteidiger Markus Schmitt einen Freistoß scharf vor das Hohenecker Tor. Ex-Profi Nils Döring touchierte den Ball mit dem Kopf wohl noch leicht und es stand 1:0. Nur fünf Minuten später erhöhten die Gastgeber: Linksaußen Dominik Lang schlenzte die Kugel flach ins Eck, und TuS-Torhüter Steffen May war wiederum chancenlos.

    Schnörkellose Abwehrarbeit

    "Jetzt noch mehr investieren", rief Bert Balte seinem Team unmittelbar nach dem 2:0 zu, und die Mainzer setzten die Anweisung ihres Trainers nahezu perfekt um. Der Aufsteiger zeigte Biss und ließ die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Die Defensive um den starken Patrick Rudolf überzeugte mit schnörkelloser Arbeit. Die laufstarken Stürmer Mükkerem Serdar und Mate Malenica beschäftigten den TuS ständig.

    Und im zentralen Mittelfeld glänzte Döring als Balleroberer und Dirigent mit viel Übersicht. "Nils hat seine Erfahrung ausgespielt", lobte Balte. "Auf der Gegenseite hat mit Torsten Reuter auch ein ehemaliger Profi gespielt, aber Nils war präsenter."

    Erst Mitte der ersten Halbzeit kamen die Hohenecker zu einer ersten echten Torchance. Nach einem langen Zuspiel versuchte es Angreifer Florian Bauer mit einem schönen Heber, schoss aber knapp am Tor vorbei. Mehr Abschlüsse hatte jedoch der TSV Schott. Die beste Gelegenheit vergab Malenica, der nach einem Traumpass von Thorsten Kleber das dritte Tor auf dem Fuß hatte. "Wenn wir das 3:0 gemacht hätten, wäre das Spiel wohl entschieden gewesen", sagte Balte nach dem Spiel. Stattdessen wurde es im zweiten Durchgang noch einmal spannend.

    Gästen fehlten lange die Mittel

    Das Bemühen war dem TuS Hohenecken zu keinem Zeitpunkt abzusprechen, aber auch nach dem Seitenwechsel fehlten den Pfälzern lange die Mittel, um die Mainzer ernsthaft zu gefährden. Die Gäste waren nun offensiver ausgerichtet. Viel mehr als eine Torchance für den eingewechselten Fabian Schmitt, dessen Außenristschuss das Tor knapp verfehlte, gelang den Gästen aber zunächst nicht.

    Der TuS brauchte ein Geschenk von Schiedsrichter Helge Metz, um zurück ins Spiel zu finden. Nach einer minimalen Berührung kam Fabian Schmitt im Strafraum zu Fall. Metz entschied zu hart und gab Elfmeter. Auch für Bert Balte war dies eine Fehlentscheidung: "Die Schiedsrichter geben im Moment sehr schnell Elfmeter." Innenverteidiger Alexander Graf verwandelte in der 73. Minute, und plötzlich war die Partie wieder offen.

    Ertrag intensiven Trainings

    Die Werkself ließ sich vom Gegentreffer jedoch nicht schocken und kämpfte weiter verbissen um jeden Ball. "Laufarbeit kann entscheidend sein, und wir waren physisch sehr stark", freute sich Balte über den Ertrag intensiven Trainings. Der TSV Schott gestattete den Hoheneckern keine klare Torgelegenheit mehr und rettete den Erfolg über die Zeit.

    Balte zeigte sich nach Spielende sehr zufrieden. "Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht und verdient gewonnen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung." Der Sieg macht Bert Balte auch Mut für die Zukunft, die für die Mainzer rosig aussehen könnte. Vom Tabellenende hat sich der Aufsteiger abgesetzt, und am Mittwoch könnte mit einem Dreier im Nachholspiel bei Südwest Ludwigshafen der Sprung ins obere Tabellendrittel gelingen.

    Stefan Wasmer

    TSV Schott Mainz: Jost - Bochenek, Engel, Rudolf, M. Schmitt - Oriana (87. Keller), Kleber, Döring, Lang (73. Senftleben) - Malenica (74. Maerz), Serdar.

    TuS Hohenecken: May - Leist (46. Sasse), Graf, Germann, Ahrens - Mai, Reuter, Bahr, Kardasch - Bauer (57. L. Schmitt), Buerger (46. F. Schmitt).

    Schiedsrichter: Metz (Ensheim).

    Zuschauer: 150.

    Tore: 1:0 Döring (2.), 2:0 Lang (7.), 2:1 Graf (73.).

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