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    Trainer Mike Döblitz benötigt für den für Umbruch bei der SG Birlenbach/Balduinstein Zeit

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    "Manche reden immer noch davon, dass wir ein Meisterschaftsfavorit sind. Das sind wir aber nicht", sagt Birlenbachs Trainer Mike Döblitz nach einem Saisonstart mit vier Niederlagen und zwei Unentschieden. "Wir haben eine junge Mannschaft, die im Umbruch steckt. Die Junioren brauchen noch Zeit, sich an die A-Klasse zu gewöhnen. Dazu haben uns zwei, drei Leistungsträger verlassen. Uns war schon vor der Saison klar, dass für uns ein Platz im gesicherten Mittelfeld realistisch ist."

    Doch auch von dem ist man noch ein paar Zähler entfernt, zuletzt gab es ein 2:3 in Gückingen. War da möglicherweise mehr drin? "Nein, Gückingen war reifer in der Spielanlage und hätte eigentlich noch höher gewinnen müssen. Wir haben einen Negativstart hingelegt, den kann man nicht wegreden. Jetzt heißt es hart zu arbeiten und den Willen zu zeigen, es besser zu machen."

    Braubach scheint auf dem Papier der ideale Gegner für den ersten Saisonsieg zu sein, doch Döblitz warnt. "Es gibt für uns keinen Grund, arrogant in irgendeine Partie in der A-Klasse zu gehen. Wir werden mit der nötigen Vorsicht agieren, haben mit dem Rasenplatz aber die Vorteile auf unserer Seite. Das wollen wir natürlich auch ausnutzen, schließlich muss jetzt langsam die Initialzündung und die Wende kommen."

    An eine Wende will man in Braubach hingegen noch nicht so recht glauben. Zu groß ist derzeit noch der personelle Aderlass durch Verletzungen, Urlaub, Arbeit und Sperren. "Wir sind schlecht gestartet, weil wir schon in der Vorbereitung zahlreiche Ausfälle hatten", sagt Abteilungsleiter Rüdiger Korn, der derzeit gemeinsam mit den Spielern Andreas Bleith und Thorsten Meuer die Geschicke der Mannschaft leitet. Zwei Spieler, an denen sich die derzeitige Situation recht plakativ beschreiben lässt: Korn leitet diese Woche das Training, weil Bleith noch in Urlaub ist und Meuer als Schichtarbeiter nicht kann.

    "Diese Konstellation ist ohnehin nur eine Notlösung", sagt Korn. "Wir führen derzeit Gespräche und es ist gut möglich, dass wir schon in naher Zukunft einen neuen Trainer präsentieren können. Dazu wird auch die Spielerdecke im Winter größer. Zwei Spieler, die derzeit noch nicht für uns spielberechtigt sind, dürfen dann für Braubach spielen. Das wird uns auch sehr helfen."

    Für das Wochenende hilft das freilich noch nicht. Braubach hat bisher fünf Spiele absolviert und alle verloren. Die Tordifferenz von 4:26 ist die schlechteste in der Liga, zuletzt gab es ein 0:2 gegen Burgschwalbach. Saisontiefpunkt war (bisher) das 2:13 in Dahlheim. Und nun geht es nach Birlenbach. "Für mich ist das sehr überraschend, dass Birlenbach so weit unten in der Tabelle steht. Ob wir auf dem für uns ungewohnten Rasenplatz überraschen können, muss sich erst noch zeigen. Die Spielerdecke am Sonntag ist wieder sehr dünn. Wenn wir aber eine Leistung zeigen wie zum Beispiel in Dachsenhausen dann ist auch in Birlenbach etwas möglich."

    Tom Neumann

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