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    Sportfreunde Budenheim gehen verlustpunktfrei in das Topduell

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    Welche Sportart, bitte? Der Gonsenheimer Sven Engel (links) nimmt den Budenheimer Kreisläufer Volker Schuster in einen teuflischen Würgegriff und hindert ihn am Torwurf. 
Foto: Bernd Eßling
    Welche Sportart, bitte? Der Gonsenheimer Sven Engel (links) nimmt den Budenheimer Kreisläufer Volker Schuster in einen teuflischen Würgegriff und hindert ihn am Torwurf.
    Foto: Bernd Eßling

    Die Sportfreunde Budenheim gehen nach dem 37:29 (21:17) gegen den HC Gonsenheim verlustpunktfrei in das Topduell mit der HSG Rhein-Nahe am Dienstagabend kommender Woche (1. November).

    Die Binger haben in den vier Partien mit im Schnitt fünf Toren Differenz höher gewonnen als die Budenheimer und führen die Tabelle daher an. Damit können die Budenheimer freilich sehr gut leben. Sie freuen sich schon darauf am Sonntag, nur zwei Tage also vor dem großen Aufeinandertreffen in Bingen, dem Konkurrenten ganz anstrengungslos bei einem echten Kraftakt bei der ebenfalls noch verlustpunktfreien HSG Worms zusehen zu dürfen. "Das werden wir uns anschauen, aber ich glaube die Binger werden das bestehen", geht Sportfreunde-Trainer Axel Schneider davon aus, dass sich am Feiertag zwei verlustpunktfreie Topteams begegnen werden.

    Lasche Defensivarbeit

    Eines steht fest: Mit einer ähnlichen Abwehrleistung wie gegen den HCG wird es in Bingen nichts zu holen geben für den Oberligaabsteiger. "Manche in der Halle haben sich gefragt, ob wir mit den Gonsenheimern einen Nichtzugriffspakt geschlossen hatten", schilderte Schneider die etwas lasche Defensivarbeit seiner Jungs. "Das wird in Bingen mit Sicherheit nicht reichen."

    Die Budenheimer wurden vom HCG aber auch nicht bis ins Letzte gefordert, denn sie führten recht früh und dann beständig in der Partie, mit beruhigenden drei bis vier Toren Vorsprung. "Man hatte nicht das Gefühl, dass es Probleme geben könnte", berichtete Schneider. Aber die Gonsenheimer waren ein hartnäckiger Gast und für Schneider der bisher stärkste Gegner nach den "Zotzis" in der vorigen Partie. "Sie können sich bestimmt im Bereich von Platz vier oder fünf einfinden", glaubt der SF-Coach, der in der zweiten Halbzeit viel durchwechselte, ohne dass der HCG noch einmal entscheidend heran kam. Arne Kokot (zehn Tore) war für die Gonsenheimer besonders schwer zu halten.

    Für die SG TSG/DJK Bretzenheim war gegen die HSG Zotzenheim/Sprendlingen erwartungsgemäß der zweite Saisonsieg außer Reichweite. Oder auch nicht, denn beim letztlich klaren 24:29 (13:14) spielte sich der ganze Unterschied im Grunde in der Anfangsviertelstunde ab, in der die Bretzenheimer sich einen 4:9-Rückstand einfingen. Drei Viertel der Partie war die SG also gleichwertig, macht allerdings immer noch null Punkte für diesen Teilerfolg.

    "Hinsichtlich der Einstellung kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen", sah SG-Trainer Sebastian Hahn den kämpferischen Auftritt als Grund für das gute Mithalten an. Letztlich verhinderten die zu vielen vergebenen Chancen, dass die Zotzenheimer noch stärker unter Druck gerieten als beim 12:13 und dem Pausenstand.

    Die Deckung, inklusive des in bisher allen Spielen sehr solide auftretenden Schlussmanns Christopher Puschmann, stand sehr stabil. "So haben wir uns etwas Sicherheit für das Offensivspiel geholt", schilderte Hahn. An der Durchsetzungskraft in der Offensive mangelte es ebenfalls nicht. Aber neun Mal den Pfosten zu treffen, ist schon eine Kunst für sich.

    "In der 1. Halbzeit war mehr drin, dann hätten wir den Gegner zumindest stärker ärgern können", geht der SG-Trainer davon aus, dass die Gäste im Zweifelsfall noch hätten drauflegen können bei einem engeren Verlauf. Aber auch die engsten Zwischenstände nach dem Wechsel (14:17, 17:19) waren nicht geeignet, den Sieg der Gäste infrage zu stellen.

    Wieder etwas dazugelernt

    "Wir sind an diesem Spiel wieder gewachsen, haben wieder etwas dazugelernt", sieht Hahn den Lernwert der Partie für seine Jungs groß. Und so dürfte es vorerst weiter gehen für die Bretzenheimer, die nach einem spielfreien Wochenende in Budenheim antreten müssen. "Wir sind eben wieder im Zeitalter der Jäger und müssen den Mammut erlegen", beschwört Hahn für die unmögliche Aufgabe den Kampfgeist des Höhlenjungs von damals. Patrick Mayr (6) und Jan Diekmann (5/2) waren die erfolgreichsten Schützen gegen die Zotzis.

    Erwartungsgemäß keine Chancen hatte der TV Bodenheim II beim 19:39 (10:18) gegen den Tabellenführer aus Bingen. Der erste Saisonsieg lässt beim Aufsteiger und neuen Schlusslicht auf sich warten - das vergangene Wochenende war allerdings denkbar ungeeignet um dies zu ändern.

    Guido Steinacker

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