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    SG 06 Betzdorf verlangt Tabellenführer alles ab - Rosin kehrt aus Hadamar zurück

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    Alexander Rosin trägt schon bald wieder das SG-Trikot.
    Alexander Rosin trägt schon bald wieder das SG-Trikot.
    Foto: Marco Rosbach

    Dass dieser Schritt jedoch ein mächtiges Stück Arbeit gewesen war, das wollte kein beteiligter Zweibrücker verhehlen. "Betzdorf war extrem bissig, man hat gemerkt, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Auf diese Bissigkeit waren wir gerade zu Beginn geistig überhaupt nicht vorbereitet", gab Torjäger Andreas Haas zu. Trainer Peter Rubeck sprach zudem von dem "Druck, Meister werden zu müssen", den er bei seinem Team, das weiterhin acht Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zwei hat, verspürt habe. "Betzdorf hat uns alles abverlangt. Das war das beste Team, gegen das wir in der jüngeren Vergangenheit gespielt haben."

    Gegen Fabian Stein (grünes Trikot) und die SG 06 Betzdorf hatte Oberliga-Spitzenreiter SVN Zweibrücken (rechts Fabian Herchenhan) keinen leichten Stand. Die Elf von Uwe Neuser bot eine starke Leistung, nutzte beim 1:3 aber ihre Chancen nicht.
    Gegen Fabian Stein (grünes Trikot) und die SG 06 Betzdorf hatte Oberliga-Spitzenreiter SVN Zweibrücken (rechts Fabian Herchenhan) keinen leichten Stand. Die Elf von Uwe Neuser bot eine starke Leistung, nutzte beim 1:3 aber ihre Chancen nicht.
    Foto: Regina Brühl

    Kaufen konnte sich SG-Trainer Uwe Neuser für dieses Lob des Kollegen Rubeck natürlich nichts. "Unterm Strich bleibt es dabei: Heute hat alles gestimmt, außer dem Ergebnis." Das kam vor allem dadurch zustande, dass sich Zweibrücken in Halbzeit eins trotz hoher Fehlpassquote und schlechtem Zweikampfverhalten vor dem Tor gnadenlos effizient zeigte und aus dem Nichts zwei Tore machte. Beim 0:1 sah Sven Houck auf der linken Seite nach einem schlampigen Zuspiel eines Mitspielers schlecht aus gegen den quirligen SVN-Stürmer Irvin Parra. Dessen Pass verwertete Andreas Haas am kurzen Pfosten eiskalt (8.).

    Nach einem tollen Anspiel von SG-Stürmer Fation Foniq in die Nahtstelle der Abwehr hatte Philipp Böhmer alleine vor SVN-Torwart Thorsten Hodel nicht nur den Ausgleich auf dem Fuß, sondern auch zu viel Zeit zum Überlegen - sein Schuss ging zentral auf den Mann (12.). Nach Böhmers Freistoß in der 18. Minute und Kopfballverlängerung Anis Saidis war aber Sven Baldus zur Stelle - er umspielte Hodel und schob aus kurzer Distanz zum hochverdienten 1:1 ein. Erneut wie aus dem Nichts fiel das Zweibrücker 2:1: Athanasios Noutsos schoss einen schmeichelhaften Freistoß aus rund 25 Metern halbhoch in die Torwartecke, SG-Ersatzkeeper Kevin Groß sah hier nicht zum letzten Mal nicht gut aus (24.). Umso ärgerlicher war dieser Pausenrückstand deshalb, weil zwischen dem Tabellenneunten und dem Tabellenersten kein Unterschied zu sehen war.

    Nach dem Wechsel bekam Zweibrücken nun mit Doppelsechs SG-Spielmacher Böhmer besser in den Griff. In einer ruppiger werdenden Partie spielte der SVN wo es ging auf Zeit, und bei Betzdorf schwanden die Kräfte. So kamen die Gastgeber kaum noch zwingend vors Zweibrückener Tor, machten hinten auf und wurden in der Schlussminute über die Stationen Haas und Murat Adiguezel zum 1:3 ausgekontert (90.).

    "Wir hätten uns einfach mit mindestens einem Punkt für unser gutes Spiel belohnen müssen. Aber die Punkte haben wir nicht heute, sondern in den letzten Wochen liegen lassen", sagte der nicht gänzlich unzufriedene Uwe Neuser. Peter Rubeck kannte auf dem Weg zum Titel nur ein Fazit: "Drei Punkte, Mund abputzen, fertig."

    Rosin kehrt aus Hadamar zurück

    Auf der Suche nach Offensivspielern ist die SG 06 Betzdorf fündig geworden - und das im Kreis der alten Bekannten. Nach einem Jahr im Trikot des von Walter Reitz trainierten Hessenligisten RW Hadamar kehrt Stürmer Alexander Rosin auf den Bühl zurück. Nach langer Verletzungspause hat Rosin am Samstag sein Comeback in Hadamar gefeiert und in der 90. Minute per Kopf das 2:1 gegen Stadtallendorf erzielt. res/ros

    Betzdorf: Groß - Weitershagen, Flender, Land, Houck - Saidi, Alexander Baldus (84. Ermert) - Stein (75. Cimen), Böhmer, Sven Baldus - Foniq.

    Zweibrücken: Hodel - Steis, Meisenheimer, Backmann, Herchenhan - Kirchen (85. Adiguezel), Noutsos (56. Graf), Gries, Kupper - Parra (45. Gamber), Haas.

    Schiedsrichter: Patrick Meisberger (Schmelz) - Zuschauer: 170.

    Tore: 0:1 Andreas Haas (8.), 1:1 Sven Baldus (18.), 1:2 Athanasios Noutsos (24.), 1:3 Murat Adiguezel (90.).

    Beste Spieler: Patrik Flender, Sven Baldus, Philipp Böhmer - Andreas Haas.

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