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    Schängel-SC verzichtet auf die Bundesliga

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    Die Organisatoren um Edgar Krott (linkes Foto hinten links), den Manager des Schängel-Squash-Clubs Koblenz, haben beim nationalen Ranglistenturnier, beim 3. Plansecur Open, alles im Griff. Jens Schoor (rechtes Foto vorn) setzte sich bei den Männern durch. Nicht mehr dabei ist der Schängel-SC dagegen in der Bundesliga: Krott und Co. haben mit der Koblenzer Mannschaft verzichtet und starten nur noch in der Regionalliga.
Fotos: Thomas Frey
    Die Organisatoren um Edgar Krott (linkes Foto hinten links), den Manager des Schängel-Squash-Clubs Koblenz, haben beim nationalen Ranglistenturnier, beim 3. Plansecur Open, alles im Griff. Jens Schoor (rechtes Foto vorn) setzte sich bei den Männern durch. Nicht mehr dabei ist der Schängel-SC dagegen in der Bundesliga: Krott und Co. haben mit der Koblenzer Mannschaft verzichtet und starten nur noch in der Regionalliga. Fotos: Thomas Frey
    Foto: Frey-Pressebild

    Die erfolglose Suche nach einem Ersatz für Oliver Pettke, der wegen eines Knorpelschadens im Knie "eigentlich nicht mehr spielen kann, obwohl er sich für den Notfall zu Verfügung gestellt hat", und der beschlossene Ligamodus führten zur Verzichts-Entscheidung der Schängel-Squasher. "Eine Liga, in der die Teams drei- bis viermal gegeneinander antreten, ist mit uns nicht zu machen", betont Manager Krott. "Das ist nur eine künstliche Verlängerung der Saison."

    Die Organisatoren um Edgar Krott (linkes Foto hinten links), den Manager des Schängel-Squash-Clubs Koblenz, haben beim nationalen Ranglistenturnier, beim 3. Plansecur Open, alles im Griff. Jens Schoor (rechtes Foto vorn) setzte sich bei den Männern durch. Nicht mehr dabei ist der Schängel-SC dagegen in der Bundesliga: Krott und Co. haben mit der Koblenzer Mannschaft verzichtet und starten nur noch in der Regionalliga.
Fotos: Thomas Frey
    Die Organisatoren um Edgar Krott (linkes Foto hinten links), den Manager des Schängel-Squash-Clubs Koblenz, haben beim nationalen Ranglistenturnier, beim 3. Plansecur Open, alles im Griff. Jens Schoor (rechtes Foto vorn) setzte sich bei den Männern durch. Nicht mehr dabei ist der Schängel-SC dagegen in der Bundesliga: Krott und Co. haben mit der Koblenzer Mannschaft verzichtet und starten nur noch in der Regionalliga. Fotos: Thomas Frey
    Foto: Frey-Pressebild

    In Deutschland herrscht Mangel an starken jungen Spielern, "die in der Bundesliga mithalten und dem Publikum etwas bieten können", sagt Krott. Der SSC Koblenz ist deshalb nur noch in der Regionalliga zu finden, "mit älteren, gesetzten Aktiven aus der Umgebung". Edgar Krotts Kritik wird von Stefan Leifels geteilt. Der 38-jährige Ex-Koblenzer Bundesligaspieler, jetzt bei Vorjahres-Überraschungsvize Hamborn 88 an Position vier aktiv, sieht "Squash in Deutschland im Abstieg". Was sich auch in der Frauen-Bundesliga bemerkbar macht, in der gerade mal drei Vereine um den Titel spielen.

    Das Scheitern der Bemühungen von Krott (Leifels: Er hat in Koblenz 20 Jahre lang viel für unseren Sport getan) kommt für den Ex-Nationalspieler nicht unerwartet. "Die Vereine horten Spieler", sagt er, ein Blick in die Bundesliga-Meldelisten bestätigt das. An vier Positionen wird gespielt, gemeldet sind von 21 (Worms) bis hin zu 32 (Stuttgart) Aktive. Leifels Vorschlag: "Man müsste die Anzahl der gemeldeten Spieler begrenzen, das würde den Markt beleben, denn der eine oder andere wäre dann zum Wechsel bereit."

    In Koblenz musste Stefan Leifels, 75-maliger Nationalspieler und sieben Jahre lang Ranglisten-Erster, bei den Männern C antreten (und gewann ohne einen einzigen Satzverlust), "weil der Verband mir keine Wildcard für die Herren A geben wollte". Das Finale der höchsten Klasse gewann in Abwesenheit des bei den Qatar Open in Dubai aktiven Spitzenmannes Simon Rösner (Paderborn) der Wormser Jens Schoor mit 6:11, 11:3, 11:9, 11:6 gegen Rudi Rohrmüller (Hamborn).

    Auch bei den Frauen setzte sich mit Kathrin Hauck aus Rosenheim die Nummer zwei der Rangliste durch, Top-Frau Sina Wall (Taufkirchen) spielte zuletzt bei den Womens Monte Carlo Classic. Von den Top 20 der deutschen Männer-Rangliste waren 15 beim 3. Plansecur Open (Preisgeld: 5000 Euro) dabei, insgesamt starteten in Koblenz 90 Spielerinnen und Spieler - für Initiator und Sponsor Ralph Messerschmidt ein erfreuliches Meldeergebnis, "das wir uns so erhofft hatten". An seinem Wohnort St. Augustin - dort war er im Vorjahr bei der Senioren-WM einer von 830 Teilnehmern und Dritter der Trostrunde - initiierte Messerschmidt die ersten beiden Plansecur Open, wegen Umbaumaßnahmen kam er nach Koblenz. "Zur Hälfte mache ich damit Werbung für mein Unternehmen", sagt der gelernte Bankkaufmann, selbst in der Regionalliga aktiv, "ich möchte aber auch meinem Sport etwas zurückgeben."

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