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    Rock am Ring des Sports: Vollyball-Festival gewinnt immer noch neue Freunde hinzu

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    Freiluft-Volleyball unter grauem Himmel: Das Wetter war bei der 21. Auflage des Attenhausener Mixed-Turniers zwar nicht optimal, darunter litt die Stimmung aber mitnichten. 
Fotos: Thorsten Stötzer
    Freiluft-Volleyball unter grauem Himmel: Das Wetter war bei der 21. Auflage des Attenhausener Mixed-Turniers zwar nicht optimal, darunter litt die Stimmung aber mitnichten. Fotos: Thorsten Stötzer
    Foto: Thorsten Stötzer

    Vielfalt ist garantiert angesichts des Umfangs der Veranstaltung. Das Turnier ist eines der größten in Deutschland und auf 72 Mannschaften ausgelegt. "Mehr ist logistisch nicht zu schaffen", erklärt Jürgen Fachinger als Vorstandsmitglied des gastgebenden TuS Attenhausen. Rund 600 Spieler, zwölf Rasenfelder mit insgesamt 648 Metern blauer Begrenzungslinie - die Daten zum Sport-Spektakel sind imposant.

    Seit 21 Jahren besitzt der TuS Attenhausen Erfahrung mit dem Freiluft-Volleyball. Mit kurzfristigen Absagen ist Jahr für Jahr zu rechnen, diesmal ist die Quote recht hoch, sodass am Ende 64 Teams gegeneinander pritschen und schmettern. Das schlechte Wetter könnte eine Ursache dafür sein. Einige Formationen glänzen dagegen durch Treue wie die in Attenhausen altbekannten Volleyballer aus Wietzendorf in Niedersachsen. Die Regeln sind seit langem unverändert. Schiedsrichter stellen die teilnehmenden Gruppen und Vereine wechselseitig, dank entspannter Atmosphäre haben die Unparteiischen in der Regel einen leichten Stand.

    Personal ist genügend vorhanden, denn pro Runde ist lediglich ein Drittel der Mannschaften aktiv. In zahlreichen Zelten rings um den Sportplatz vertreiben sich die übrigen Akteure gesellig die Zeit. Seit Jahren bietet sich ein buntes und idyllisches Bild am Waldesrand.

    Neues gibt es trotzdem immer wieder. Hermann Wolf macht als 61-Jähriger erstmals beim Turnier mit. "Ich wollte das einfach mal mitgemacht haben", erzählt er, schließlich geht von Attenhausen eine Strahlkraft aus in der Szene der Hobby-Volleyballer. "Die Atmosphäre gefällt mir gut", sagt Wolf, der in Reihen des Sextetts "Hätt ich gestern schon gewusst, dass es mir heute so gut geht, hätt ich noch mehr getrunken" aus Bogel antritt.

    Solche beziehungsreichen Namen gehören zum guten Ton in Attenhausen. "Leistungsmäßig sind andere Mannschaften besser", ist sich Wolf im Klaren. Damit aber alle gleichermaßen Spaß haben, bietet der TuS eine große Helferschaft auf. Gut die Hälfte der 220 Mitglieder ist irgendwie aktiv zwischen Turnierleitung und Brötchen-Schmieren. Der Verein hat sich im Laufe der Zeit ein Netzwerk aufgebaut: "Der Grillwagen ist aus Hunzel und der Toilettenwagen aus Miehlen", schildert Fachinger.

    Obendrein hat der TuS Attenhausen im Vorfeld seinen Sportplatz saniert, es wurde gelocht und gesandet. So zeigt sich der Rasen in einem satteren Grün als bei den meisten 20 Turnieren vorher, was vor allem bei mancher gehechteten Annahme ein wenig entschädigen dürfte für die grauen Wolken über den Netzen.

    Von unserem Mitarbeiter Thorsten Stötzer

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