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    Pokal: Zell ärgert Salmrohr beim 0:3 eine Hälfte lang

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    Ab und an mussten auch die Salmrohrer, wie hier Matondo Makiadi dem Zeller Spielertrainer Özgür Akin (mit Ball), in Bullay hinterherlaufen. Die Zeller David Peifer und Serdar Kahaoglu (hinten) beobachten die Szene ebenso wie der aus St. Aldegund stammende Mathias Fischer, der für den Oberliga-Tabellenführer aufläuft, beim 3:0 des Favoriten in der Startelf stand und 90 Minuten durchspielte. 
Foto: Alfons Benz
    Ab und an mussten auch die Salmrohrer, wie hier Matondo Makiadi dem Zeller Spielertrainer Özgür Akin (mit Ball), in Bullay hinterherlaufen. Die Zeller David Peifer und Serdar Kahaoglu (hinten) beobachten die Szene ebenso wie der aus St. Aldegund stammende Mathias Fischer, der für den Oberliga-Tabellenführer aufläuft, beim 3:0 des Favoriten in der Startelf stand und 90 Minuten durchspielte.
    Foto: Alfons Benz

    Aber der Reihe nach: Die Mosel-SG, die nach der Verabschiedung von Trainer Manfred Mähser vom Spielertrainer-Duo Peter Klaus und Özgür Akin trainiert wird, ging engagiert ins Spiel, machte die Räume eng, suchte die Zweikämpfe und das Heil nicht nur in der Defensive. Vom Schlafmützenfußall aus dem 0:2 im Ligaspiel in Großkampen - der ersten Partie ohne Mähser - war nichts mehr zu sehen. "Mit dieser Einstellung ist mir um den Ligaalltag nicht bange, so werden wir dort noch eine gute Saison spielen. Ganz wichtig war, dass die Mannschaft die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt hat", war Kapitän Klaus mit seiner Elf hochzufrieden.

    Wie nicht anders erwartet, setzte aber der FSV das erste Ausrufezeichen. Aus halbrechter Position zog Christian Schröder freistehend ab, sein platzierter Schuss fand jedoch in dem an diesem Abend bestens aufgelegten Zeller Torwart Daniel Konrath seinen Meister (3.). Die Gäste bestimmten danach weiter das Spielgeschehen, hatten aber Probleme mit dem engen und holprigen Bullayer Platz. Viele lange Bälle fanden nicht ihr Ziel und verpufften im Niemandsland. Und Zell kämpfte um jeden Ball und gab keinen Zentimeter Platz frei. "Zell hat das gemacht, was ich von ihnen erwartet habe. Viel schwieriger fand ich aber den kleinen und schlechten Platz. Da mussten wir uns erst dran gewöhnen", kommentierte Gästetrainer Patrick Klyk den Auftakt der Partie bis etwa zu 30. Minute.

    Aber die Gastgeber verteidigten nicht nur, sondern trauten sich auch nach vorne. Nach einem Freistoß von Christoph Brausch flog der Kopfball von Tobias Lauterborn aber knapp über den Kasten (33.). Auf der anderen Seite fand auch Alexander Adrian nach einem Alleingang von der Mittellinie weg das Ziel nicht (34.). Dann zeigte der überragende Konrath erneut sein Können, als er einen Weitschuss von Robin Mertinitz aus dem unteren Eck fischte (41.). Dafür zollte ihm auch Klyk ein Extralob. Der hatte in Pause seine Mannschaft zur Ruhe gemahnt: "Mir war nie angst und bange, dass wir hier verlieren könnten. Ich habe vorher gesagt: Auch wenn wir durch Standardsituationen gewinnen, ist mir das egal." Der Coach scheint hellseherisch begabt zu sein: Zunächst verhinderte zwar wieder Konrath das Führungstor der Gäste, als er einen gezielten Ball von Mertinitz aus dem Eck fischte (49.). Danach hatte er Glück bei einem Lattentreffer von Schröder (53.), war jedoch nach zwei Standards machtlos. In der 55. Minute landete die Kugel bei einem Einwurf von Matondo Makiadi, der einem Eckball gleich in den Straftraum flog, auf dem Kopf von Hesslein und von da zum 0:1 im langen Eck. Sechs Minuten später erlebten die Zuschauer eine ähnliche Situation. Johannes Kühnes Kopfball fand nach einem Freistoß den Weg zum 0:2 genau in den Winkel (61.).

    Zell steckte aber nicht auf und spielte munter mit. Das Tor machten aber erneut die Klyk-Elf. Daniel Mehrfeld war es, der aus dem Getümmel heraus den Ball zum 0:3-Endstand über die Linie stocherte (84.). Den Schlusspunkt markierte dann "ZBA" mit einer sehenswerten Aktion. Jochen Köhler setzte sich über links durch, Lauterborn nahm die Hereingabe an, die Kugel landete aber genau beim richtig stehenden Gästetorwart Daniel Ternes (88.). Aber nicht nur wegen dieser Szene wurde die Heimelf mit Applaus in die Kabine geschickt. Der gesamte Auftritt machte Mut für die kommenden Spiele. "Das war gut. Gerade nach dem Spiel in Großkampen war es wichtig, dass uns vor allem in den Köpfen der Umbruch gelungen ist. Aber daran werden Özgür und ich weiter arbeiten, auch in Einzelgesprächen mit den Spielern", sagte Peter Klaus.

    Fischer in Startelf, Mees in zivil

    Noch ein Blick auf die beiden COC-Akteure auf Seiten des FSV. Der 24-jährige Briedeler Marc Mees saß in zivil auf der Gästebank und sprach nach der Partie niedergeschlagen sogar vom Ende seiner Spielerkarriere. "Die Schmerzen an der chronisch entzündeten Patellasehne kommen auch nach kleinen Übungen immer wieder zurück. Die Operation hat nichts gebracht, ich glaube, ich werde wohl oder übel mit dem Fußballspielen aufhören müssen."

    Anders sieht das beim 21-jährigen Mathias Fischer aus St. Aldegund aus. Der Linksverteidiger spielte 90 Minuten fehlerfrei und war natürlich erfreut über seinen Startelf-Einsatz nur wenige Kilometer weg von seiner Haustür: "Es hat Spaß gemacht, hier ein Pflichtspiel zu haben. Vor allem bin ich aber froh, nach meiner Verletzung am Ohr aus dem Spiel von vor mehr als vier Wochen in Halberg Brebach endlich wieder auf dem Platz gestanden zu haben."

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    Alfons Benz

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