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    RheinhessenderbyNix wie raus aus der Depression

    SV Gonsenheim spielt am Sonntag gegen Alemannia Waldalgesheim.

    Sein Einsatz im Rheinhessenderby gegen Alemannia Waldalgesheim ist gefährdet: Der Gonsenheimer Haudegen Dennis Kirn (links) ist angeschlagen. 
Foto: Michael Bellaire
    Sein Einsatz im Rheinhessenderby gegen Alemannia Waldalgesheim ist gefährdet: Der Gonsenheimer Haudegen Dennis Kirn (links) ist angeschlagen.
    Foto: Michael Bellaire

    Letztes Heimspiel vor der Winterpause für den SV Gonsenheim in der Fußball-Oberliga Südwest: Die Mannschaft von Trainer Aydin Ay empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr auf seiner Waldsportanlage den SV Alemannia Waldalgesheim und könnte im Falle eines Sieges mit Spitzenreiter FC Homburg wieder nach Punkten gleichziehen. Denn die starken Regenfälle der vergangenen drei Tage haben dazu geführt, dass sowohl die Partie des Tabellenvierten FK Pirmasens gegen den 1. FC Saarbrücken II als auch das Spiel der Homburger gegen den SC Hauenstein bereits am Freitagnachmittag abgesagt worden sind.

    Im Rheinhessenderby, das es vor knapp zwei Jahrzehnten in dieser Paarung noch in der Bezirksliga und vor 15 Jahren dann in der Landesliga Ost gab, treffen zwei Mannschaften aufeinander, die aktuell offenbar unter einer gewissen Herbstdepression leiden. Die Gonsenheimer haben ihre letzten drei Auswärtsspiele verloren. Dazwischen lag nur der 2:1-Heimsieg gegen das derzeitige Schlusslicht Eintracht Trier II. Und die von André Weingärtner trainierten Waldalgesheimer haben ihre letzten drei Ligaspiele verloren: 0:1 beim FC Homburg, dann 1:3 zu Hause gegen den SVN Zweibrücken und zuletzt 2:3 zu Hause gegen Aufsteiger Arminia Ludwigshafen.

    Beide Teams mit Negativserien

    Bei den Gonsenheimern hat das dazu geführt, dass sie sich nicht von den Homburgern absetzen und sich somit nicht als alleiniger Spitzenreiter definieren konnten. Die Alemannia ist mit dieser Negativserie richtig tief nach unten gerutscht bis auf den drittletzten Tabellenplatz mit inzwischen schon drei Punkten Rückstand auf Platz 15. Für beide geht es also in der Partie darum, sich wieder zu stabilisieren.

    "Wir stehen ja noch immer blendend da. Bei uns hat sich aber in den vergangenen Tagen einiges an Wut aufgestaut", sagt SVG-Trainer Aydin Ay. "Nur ein Sieg aus vier Spielen, das entspricht nicht unseren Ansprüchen. Dafür haben wir einfach zu viel investiert." Bei den Waldalgesheimern hat der verstärkte Überlebenskampf ein erstes Opfer gefordert. Dem Vernehmen nach ist Guerkan Satici, mit gerade mal drei Treffern aktuell noch immer bester Schütze der Alemannia, schon seit einiger Zeit vom Trainingsbetrieb suspendiert.

    Aufpassen müssen die Gonsenheimer, die in der Vorrunde 1:0 in Waldalgesheim gewonnen hatten, am Sonntag aber dennoch. Die Alemannia ist auswärts gar nicht so schlecht, hat elf (drei Siege, zwei Remis) ihrer 18 Punkte in der Fremde geholt. Doch Angst sollten die Gonsenheimer nicht haben, auch nicht in der dunklen Zeit des Dezembers. Denn die Aura ihres Trainers könnte ihnen den erleuchteten Weg weisen. Aydin Ay heiß schließlich so viel wie "heller Mond". Armin Franz

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