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    Nicholas Liefkes Doppelschlag bringt den VfL Bad Ems gegen die SG Nievern/Fachbach auf Kurs

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    Nicholas Liefke (Zweiter von rechts) sorgte mit seinem Doppelpack beim brisanten Duell in der Silberau bereits in Durchgang eins für ziemlich klare Verhältnisse. Während der VfL Bad Ems auf Kurs ist, muss in der Nachbarschaft weiter um den Klassenverbleib gezittert werden. 
Foto: Andreas Hergenhahn
    Nicholas Liefke (Zweiter von rechts) sorgte mit seinem Doppelpack beim brisanten Duell in der Silberau bereits in Durchgang eins für ziemlich klare Verhältnisse. Während der VfL Bad Ems auf Kurs ist, muss in der Nachbarschaft weiter um den Klassenverbleib gezittert werden.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Recht zerfahren verlief die Anfangsphase, in der die Nervosität in beiden Lagern angesichts der Bedeutung des brisanten Nachbarschaftsduells deutlich spürbar wurde. Die erste gefährliche Szene gehörte den Gästen. Doch symptomatisch für den weiteren Verlauf ging der versuchte Schlenzer Matthias Hoffmanns (12.) auf Vorarbeit Timo Hoffmeyers sprichwörtlich daneben. Viel Leerlauf, kein Spielfluss und wenig Tempo, die 300 Besucher im Stadion Silberau hatten sich zwischen den Rivalen wesentlich mehr erhofft.

    Auch nach der einheimischen Führung in der 25. Minute kam keine große Stimmung auf. Torsten Kreuter spielte nach einem Nieverner Ballverlust im Mittelfeld in den freien Raum, und Nicholas Liefke bewies trotz Behinderung beim 1:0 gegen seine ehemaligen Kameraden aus spitzem Winkel seine Klasse als Vollstrecker. Dies machte am verregneten Sonntag den Unterschied aus.

    Denn auch bei der zweiten guten Nieverner Gelegenheit war der Abschluss Salvatore Mayers, der Abwehrchef Vernatius Emeka entwischt war, eher harmlos (35.). Praktisch im Gegenzug zeigte Nicholas Liefke Entschlossenheit und sorgte mit seinem zweiten Streich für Ernüchterung beim Gegner.

    Überhaupt agierten die Kombinierten von der Früchter Straße insgesamt zu zaghaft, um den großen Rivalen richtig ärgern zu können. In den Zweikämpfen schienen die körperbetont auftretenden Badestädter doch wesentlich erfolgreicher als die Leichtgewichte in Reihen des Nachbarn. Auch die letzte Möglichkeit vor der Pause vergab Nieverns Mario Vogels, der keinen Druck hinter den Ball bringen konnte.

    Ganz anders traten die Hausherren vor dem Tor des Gegners in Erscheinung. Nach einem Freistoß Etienne Kecskemetis schoss Kay Jockel den zweiten Ball kompromisslos in die Maschen (48.) und sorgte schon früh für die Vorentscheidung. Die Effektivität wäre bei kurzzeitiger Ratlosigkeit der Nieverner erneut zum Tragen gekommen, doch blieb Keeper Dennis Preuschoff nach einer Einzelleistung Nicholas Liefkes Herr der Lage (53.).

    Während Bad Ems angesichts der klaren Führung befreit aufspielte, fehlte den Gästen einfach die Zielstrebigkeit und das Durchsetzungsvermögen. Es war schon haaresträubend, welche Chancen die Gäste in den letzten 25 Minuten liegen ließen: ein typisches Merkmal eines Abstiegskandidaten. Vor allem Felix Waldorf (70.) und Christoph Schupp per Kopfball (75.) auf Ecke Waldorfs versagten unbedrängt kläglich, als beim späteren Sieger die Konzentration im Defensivverhalten doch ziemlich nachgelassen hatte. Einige verletzungsbedingte Unterbrechungen hemmten den Spielfluss, der eingewechselte Sebastian Renger hatte sogar für die Hausherren das 4:0 auf dem Fuß. Dies wäre aber des Guten zu viel gewesen. Auf Nieverner Seite köpfte René Lehmler eine Ecke Fabian Schupps an die Latte, ehe die Bemühungen der Gäste schließlich durch den Ehrentreffer Matthias Hoffmanns nach feiner Vorarbeit Timo Hoffmeyers in der sechsminütigen Nachspielzeit belohnt wurden.

    "Die Mannschaft hat unserem Vorsitzenden Uli Schneider zu seinem 60. Geburtsgeschenk ein verfrühtes Geschenk gemacht. Nach dem 3:0 war das Spiel entschieden. Spielerisch war es kein gutes Niveau, wichtig waren einzig und allein die drei Punkte, die uns dem Klassenerhalt einen kleinen Schritt nähergebracht haben", bilanzierte Frank Wendland vom VfL Bad Ems gelassen.

    "Wir haben aus eigenem Ballbesitz zwei Gegentreffer bekommen. Dabei haben wir zu viele leichte Fehler gemacht. Vorne haben wir die Chancen nicht reingemacht, daran müssen wir arbeiten", analysierte Nieverns Trainer Murat Saricicek in seinem zweiten Spiel an der Seitenlinie kritisch die 90 Derbyminuten.

    Die Statistik

    Bad Ems: B. Staudt - Ludwig, D. Liefke (73. Secker), Emeka - K. Jockel, Imgrund, Remschel, Kecskemeti, Kreuter - M. Jockel (57. Wagner), N. Liefke (82. Renger).

    Nievern/Fachbach: Preuschoff - Vogels, Hoffmeyer, Krämer - F. Schupp, Baulig (82. Lehmler), M. Schupp, Hoffmann, C. Schupp - Panny (52. B. Schupp), Mayer (63. F. Waldorf).

    Schiedsrichter: Jörg Langenhuysen (Niederwerth) - Zuschauer: 300.

    Tore: 1:0, 2:0 Nicholas Liefke (25., 35.), 3:0 Kay Jockel (48.), 3:1 Matthias Hoffmann (90 + 4.).

    Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Sonntag, 14.30 Uhr, bei der SG Bruchertseifen.

    Nächste Aufgabe für die SG Nievern: am Sonntag, 14.30 Uhr, gegen die SG Puderbach.

    Von unserem Mitarbeiter

    Rolf Schulze

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