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  • Fußball Regionalliga ist nicht mehr zu finanzieren

    Neuanfang eine Klasse tiefer: Regionalliga ist für Sportfreunde Siegen nicht mehr zu finanzieren

    Siegen. Die Finanzierung des Spielbetriebs für die laufende Saison in der Fußball-Regionalliga West haben die Sportfreunde Siegen nach eigenem Bekunden zuletzt sichergestellt. Im Sommer soll damit allerdings Schluss sein. Die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs in der vierthöchsten Spielklasse sei finanziell nicht mehr darstellbar, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins – unabhängig davon, ob der drohende Abstieg sportlich noch verhindert werden sollte oder nicht.

    „Das Team wird in der nächsten Saison eine Klasse tiefer einen Neuaufbau mit mehr Spielern aus der eigenen Jugend starten“, kündigt Sportvorstand Andreas Krämer eine Umstrukturierung an. Demnach sollen beispielsweise aus der jetzigen A-Jugend im Sommer fünf Spieler in den Kader der Oberliga-Mannschaft aufrücken.

    Seit drei Jahren kämpft der ehemalige Zweitligist mit einer chronischen Unterfinanzierung. In jeder dieser Spielzeiten konnte der Etat nur mittels Zuschüssen treuer Sponsoren gedeckt werden. „Diese Vorgehensweise können und wollen wir unseren Partnern nicht weiter zumuten“, teilt der Verein mit. Der Vorsitzende Roland Schöler erklärt: „Um größeren Schaden abzuwenden, gehört es zu den Aufgaben eines verantwortungsvoll handelnden Vorstandes, die Reißleine zu ziehen, wenn es finanziell nicht mehr reicht. Die Sportfreunde Siegen haben in den vergangenen drei Jahren versucht, mit Halbprofitum und Vertragsamateuren im Profiwettbewerb zu bestehen. Selbst das scheint aktuell in unserer Region nicht möglich zu sein.“

    Auch deshalb soll in Zukunft die Fußball-Jugendförderung im Siegerland einen neuen Impuls bekommen. Im Haus des Sports soll ein Schwerpunkt die Förderung von Jugendfußballern in der Region sein, woraus sich ein bodenständiges Fußballgeschehen entwickeln soll. „Wir treten schweren Herzens, aber erhobenen Hauptes eine finanzielle wie konzeptionelle Neuaufstellung in der Oberliga Westfalen an“, erklärt der Vorstand. Dies sei kein Rückzug, sondern ein Neuanfang.

    Das für den heutigen Dienstag geplante Nachholspiel gegen Borussia Dortmund II fällt erneut aus, da die Stadt den Rasen im Leimbachstadion gesperrt hat.

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