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    Mombach: Heftige Verletzungen wirken nach

    Wieder war es nichts mit den "Big Points" für Fußball-Landesligist Fortuna Mombach. Bei der 1:3 (0:2)-Niederlage beim neuen Zweiten Phönix Schifferstadt gab es allerdings so heftige Begleitumstände, dass das Sportliche nicht das einzige war, was für Gesprächsstoff sorgte.

    Schon das Aufwärmen wurde durch wechselnde Wetterlagen zwischen Hagel und Sonne beeinträchtigt. Eine Dreiviertelstunde nach dem vorgesehenen Spielbeginn konnte die Partie dann erst richtig über die Bühne gehen. Denn zwei lange Verletzungsunterbrechungen nach drei Minuten und zwei Zweikämpfen, die mit heftigen und folgenreichen Zusammenprallen endeten, ließen lange Zeit keinen Fußball zu und wirkten auch beim Rest der Partie nach.

    Kurz nach Beginn kam es zu einem folgenreichen Kopfballduell, bei dem Fortuna-Verteidiger Michael Steinemann mehr Glück hatte als Gegenspieler Thorsten Krämer, der sich beim Aufkommen einen Bänderriss zuzog. Kaum war wieder angepfiffen, rauschten Nils Scholtes und Bastian Keller zusammen, und diesmal kam es noch deutlich heftiger.

    Keller blieb mit einem Schien- und Wadenbeinbruch auf dem Platz liegen, auch Scholtes hatte am Knie etwas abbekommen. "Im Krankenhaus hat sich dann herausgestellt, dass es zum Glück nur eine Bluterguss auf der Kniescheibe war", berichtete Fortuna-Trainer Thomas Eberhardt. Als das Spiel dann praktisch neu begann, hatten die Schifferstädter schon zwei Auswechslungen hinter sich. Dennoch glaubt Eberhardt, "dass unsere Mannschaft mehr mit den Ereignissen zu kämpfen hatte".

    Die Mombacher brachten nach vorne nichts zustande und patzten bei den Schifferstädter Treffern durch den eingewechseltenYannik Krämer (14.) und Manuel Maier (34.). "Wir sind verdient in Rückstand geraten", musste Eberhardt bekennen. Deutlich besser war die Fortuna nach dem Wechsel unterwegs und kamen bald zum Anschlusstreffer. Jens Eberhardt führte einen Freistoß im Mittelfeld schnell aus, der Ball flog genau in den Lauf Pupalovics, der den Ball mit Brust mitnahm und schön anzusehen abschloss (1:2, 60.).

    Schließlich erhöhte Eberhardt das Risiko und stellte auf eine Dreierkette um. Das Risiko wurde nicht belohnt, aber auch erst bestraft, als sowieso alles zu spät war. In der Nachspielzeit versuchte Fortuna-Keeper Pasquale Patria gegen den heranstürmenden Meier einen Ball abzublocken, doch als Ergebnis lief der Phönix-Angreifer alleine auf das leere Tor zu und machte mit seinem zweiten Treffer den Sack zu.

    "Der zweiten Halbzeit nach wäre ein Punktgewinn nicht unverdient gewesen", resümierte Eberhardt die Partie, nach der die Chancen auf den zweiten Platz deutlich geschwunden sind. gus

    Fortuna Mombach: Patria - Steinemann, Scholtes (4. Brantzen), Kostadinov, Eberhardt - Haben, Bocut (88. Güclü), Köken - Strohmeier, Borowski (65. Akinci), Pupalovic.

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