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    Meister der A-Klasse: TuS Kirchberg steigt in die Bezirksliga auf

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    Meister am 24. Spieltag: Der TuS Kirchberg kehrt nach dem 5:0 in Ellenz in die Bezirksliga zurück.
Foto: Peter Scherer
    Meister am 24. Spieltag: Der TuS Kirchberg kehrt nach dem 5:0 in Ellenz in die Bezirksliga zurück.
    Foto: Peter Scherer

    SSV Ellenz-Poltersdorf - TuS Kirchberg 0:5 (0:3). Als Absteiger Boppard nach 59 Minuten das vorentscheidende 3:0 in Karbach erzielte, bekam Kirchbergs Trainer Christian Schneider das direkt mit: "Unser Reservetrainer Fabian Wieß war in Karbach vor Ort, ich habe das Ergebnis auch direkt reingerufen. Die Jungs haben aber noch nicht gejubelt, sondern die Partie sauber zu Ende gespielt." Zu dem Zeitpunkt führte auch Kirchberg 3:0, am Ende stand ein "hochverdienter 5:0-Sieg", wie der Ellenzer Coach Ralf Oster meinte: "Kirchberg ist so ausgeglichen besetzt, sie sind ein verdienter Aufsteiger. Wir haben jetzt unser Endspiel in Emmelshausen." Ellenz hat nur noch zwei Zähler Vorsprung auf Relegationsrang 13. Für Kirchberg begann die Meister-Sause direkt nach Abpfiff. "Wir machen die Nacht zum Tag. Jetzt gibt es kein Halten mehr", jubelte Schneider, der im Winter den TuS übernahm und in acht Spielen sieben Siege feierte. "Mit so einer Rückrunde hat keiner gerechnet. Aber mit unseren Heimsiegen gegen Karbach II und Sohren haben wir der Konkurrenz den Zahn gezogen. Mein junges Team hat zu keiner Zeit locker gelassen, immer 100 Prozent gegeben. Das war bärenstark." Schneider eifert übrigens seinem Vater Joachim nach, der den TuS vor 25 Jahren in die Landesliga führte. Ab Sommer mischt Kirchberg nach 17 Jahren wieder im überkreislichen Fußball mit.

    FC Karbach II - SG Boppard/Bad Salzig 0:4 (0:1). Der Absteiger aus dem Rheintal demontierte den Tabellenzweiten, der nur noch Glückwünsche nach Kirchberg senden konnte. "Als Christian Schneider den TuS übernommen hat, war mir zu 99 Prozent klar, dass Kirchberg Meister wird", sagte FC-Reservetrainer Torsten Strieder. Zum Spiel seiner Elf fehlten ihm fast die Worte: "Man hat gemeint, die Konstellation wäre genau umgekehrt. Boppard hat gekämpft wie die Löwen. Wir hatten nicht eine klare Torchance." Ähnlich sah es Boppards Spielertrainer Hanifi Agirdogan: "Kompliment an die Mannschaft, die als Absteiger die Punkte nicht herschenken will. Ein Sonderlob an Rafael de Sousa und Stefan Preuß."

    SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren - SG Bremm 4:0 (1:0). "7:0 oder 8:0" hätte es ausgehen müssen, sagte Sohrens Coach Ulli Weckmann: "Im Hinspiel haben wir 2:5 in Bremm verloren, da haben sie uns alles abverlangt. Jetzt ist die Mannschaft aber nicht mehr wiederzuerkennen. Bremm hat fast gar nichts gemacht." Kollege Ramazan Önüt meinte: "Wir hatten keine Chance. Jetzt wird es ganz eng für uns. Wir müssen gegen Ehrbachtal alles daran setzen, um zu gewinnen." Bei Sohren schaute Abgang Andy Herdt (geht nach Emmelshausen) 71 Minuten nur zu. Am Ende traf Herdt als Joker zum 3:0. Weckmann zu dem Thema: "Er will nicht mehr bei uns spielen, dann muss ich eben auf andere setzen. Aber ich muss auch klarstellen, dass man Andy sportlich nichts vorwerfen kann." Und was sagt Weckmann zur Kirchberger Meisterschaft? "Gratulation an meinen alten Kameraden Christian Schneider. Er hat eine Mannschaft mit lauter jungen Kerlen, die richtig marschiert. Sie sind absolut verdient Meister."

    SG Ehrbachtal Ney - SV Oberwesel 1:1 (0:1). Nach 40 Sekunden führte Oberwesel durch Ahmad Bakr und verpasste es laut Abteilungsleiter Lennart Schuck "das 2:0 nachzulegen". Im zweiten Durchgang lief es dann genau umgekehrt. "Wir haben direkt das 1:1 gemacht", sagte Ehrbachtals Trainer Stephan Pohlers: "Ich denke, es war ein verdientes Unentschieden." Oberwesel sicherte sich damit Platz vier.

    SG Vordereifel - SV Niederburg 2:2 (2:2). Die Messe in Laubach war bereits zur Pause gelesen, alle vier Tore fielen im ersten Abschnitt. Es war ein gerechtes Remis, mit dem sich die Gastgeber endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedeten. "Richtig gefährdet waren wir ja nie, aber wegen der Konstellation im Tabellenkeller kann uns nichts mehr passieren", sagte Vordereifels Coach Lothar Schenk, der einmal mehr kräftig umbauen musste. "Wir hatten viele Verletzte und konnten nie zwei Spiele hintereinander mit der gleichen Mannschaft spielen, daher muss man mit dem Erreichten zufrieden sein." Niederburgs Andreas Auler war das auch. Er schmunzelte vor allem mit Blick auf seine Ersatzbank: "Dort haben außer Peter Schink und Holger Link noch Jack Klingen und ich gesessen, das waren zusammen fast 200 Jahre."

    SG Urbar/Biebernheim/Perscheid - SG Moselkern/Müden 3:0 (0:0). Urbar hat den Abstiegskampf angenommen und ein Zeichen gesetzt. "Wir haben Moselkern keine Chance gelassen", sagte SGU-Trainer Gernot Ruof, der nur 20 Minuten Verkrampftheit bei seiner Elf beobachtete. Urbar bleibt Drittletzter mit einem Punkt vor Emmelshausens Reserve. "Aber es sind jetzt auch ein paar andere mit im Boot, die das vielleicht gar nicht gedacht haben", sagt Ruof und denkt beispielsweise an Bremm. Großen Anteil am Sieg hatte der eingewechselte Iljaz Gubetini. Der Stürmer, der kommende Runde zum Bezirksligisten Rheinböllen wechselt, traf doppelt.

    SG Soonwald/Simmern - TSV Emmelshausen II 1:3 (1:1). Die TSV-Reserve eilt in der Endphase der Saison von Sieg zu Sieg. Wo das enden soll, weiß Emmelshausens Spielertrainer Dennis Floßdorff: "Wir wollen es direkt schaffen, den Abstieg zu verhindern. Nächste Woche steht ein entscheidendes Spiel gegen Ellenz an." Die Partie in Riesweiler war bis zum 2:1 nach 75 Minuten von Roman Retzmann eine recht offene. Emmelshausen versäumte es, den Sack früher zuzumachen. Dem 3:1 durch Jochen Volks Freistoß ging eine Rote Karte voraus. Henri Buhmann soll Eric Peters "notgebremst" haben. "Das war ein normaler Zweikampf, aber gut, er hat es eben gepfiffen", sagte Soonwalds Spielertrainer Jan Wächter, der in der Nachspielzeit wegen Beleidigung ebenfalls die Rote Karte sah. "Der Schiedsrichter meinte, ich hätte was zu ihm gesagt, aber ich habe etwas zu meinem Gegenspieler gesagt. Es darf mir aber so oder so nicht passieren." Michael Bongard/Mirko Bernd

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