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    Guckheim schlägt ganz spät zu

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    Ganz spät hat die SG Guckheim/Kölbingen noch die Kurve im Derby bei der SG Westerburg/Gemünden (blaue Trikots) gekriegt und sich mit dem Derbysieg in der Spitzengruppe der Bezirksliga Ost festgesetzt. 
Foto: Jürgen Vohl
    Ganz spät hat die SG Guckheim/Kölbingen noch die Kurve im Derby bei der SG Westerburg/Gemünden (blaue Trikots) gekriegt und sich mit dem Derbysieg in der Spitzengruppe der Bezirksliga Ost festgesetzt.
    Foto: Jürgen Vohl

    Erst kurz vor Schluss gelangen den Gästen nach einer umkämpften Partie unter der souveränen Spielleitung von Schiedsrichter Amir Amirian die spielentscheidenden Treffer. Entsprechend angefressen zeigte sich Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer nach Spielende: "Wir haben heute viel mehr investiert als Guckheim. Das war meiner Meinung nach eine absolut unverdiente Niederlage."

    Dabei kamen die Gäste zu Beginn der Partie besser ins Spiel: Nach einem Freistoß von Stefan Schäfer scheiterte Paco Lenzen nur an der Latte des Westerburger Kastens (2.).

    In der Folge hatte Westerburg gleich drei vielversprechende Gelegenheiten. Einen Freistoß von Oliver Meuer wehrte der Guckheimer Schlussmann Lars Henning zur Ecke ab (23.). Lars Neubert setzte einen Kopfball nur knapp über das Tor (25.), und David Gläser brachte das Spielgerät nach einem langen Ball, frei vor dem Tor stehend, nicht unter Kontrolle (29.).

    Spätestens in der 33. Minute hätten die Gastgeber dann in Führung gehen müssen: Nach einem Foulspiel im Strafraum von Guckheims Verteidiger Michael Thoma an Matthias Wengenroth war die logische Konsequenz Strafstoß. Zum Leidwesen der Westerburger zeigte ausgerechnet Spielertrainer Meuer Nerven und schoss die Kugel links am Tor vorbei, nachdem Schlussmann Henning bereits in die andere Ecke unterwegs war.

    Meuer nahm die Niederlage dementsprechend auch auf seine Kappe und gab zu: "Beim Elfmeter muss ich das Ding natürlich reinmachen. Der Torwart ist bereits in der falschen Ecke. Im Vergleich zum Spiel in Weitefeld war das heute trotz der Niederlage aber eine eindeutige Leistungssteigerung."

    In der zweiten Spielhälfte waren Torchancen lange Zeit Mangelware. Die vergebenen Chancen auf Seiten der Gastgeber durch Gläser und Björn Weber (69., 88.) bestrafte die SG Guckheim kurz vor dem Spielende eiskalt: Stefan Schäfer trat einen Freistoß weit in den Westerburger Strafraum, wo Björn Zacher per Kopf zum 0:1 verlängerte und Schlussmann Carsten Wolf keine Chance ließ (90.). Wenig später nutzte Schäfer den nun vorhandenen Freiraum in der Westerburger Verteidigung und netzte unbedrängt zum 0:2-Endstand ein (90.+1).

    Entsprechend glücklich war dieser nach Spielschluss: "Das war heute eigentlich ein typisches 0:0. Zum Schluss hatten wir dann aber einfach den größeren Willen, was den Unterschied gemacht hat. Wir freuen uns riesig, dass wir das Lokalderby für uns entschieden haben, aber drücken Westerburg nun die Daumen im Abstiegskampf, um in der kommenden Saison wieder ein Derby spielen zu können."

    Von unserem Mitarbeiter

    Jörn Müller

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