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    Ein Schuss entscheidet das Verfolgerduell für die SG 99 Andernach

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    Foto: Andreas Walz

    Nicht ganz einig über das Gesehene waren sich die Übungsleiter der zwei Topteams nach dem Schlusspfiff. TuS-Trainer Tomas Lopez war geknickt: "Wir waren die bessere Elf. Die Niederlage war unverdient und extrem unglücklich." SG 99-Trainer Franz-Josef Kowalski hielt dagegen: "Der TuS hatte vielleicht ein optisches Übergewicht. Wir waren nicht besser, aber auch nicht schlechter."

    Die besseren Gelegenheiten zumindest im ersten Durchgang ergaben sich für die Gäste. Lars Erik Middecke (20.), Philipp Ruthsch (30.) und Björn Thünker (35.) hatte gute Chancen, das Leder wollte aber einfach nicht über die Linie.

    Bei einem Eckball von Thünker (29.) war sich Lopez sogar sicher: "Der Ball war drin." Das Schiedsrichtergespann verweigerte dem Treffer aber die Anerkennung. SG 99-Verteidiger Marcel Thelen hatte den direkt geschossenen Eckball geklärt, der zuvor an den Innenpfosten geklatscht war. "Aus meiner Sicht ganz klar kein Tor", so Kowalski. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich weiter ein verteiltes Spiel ohne echte Großchancen. Der Treffer des Tages durch Philip Oster kam dann für alle etwas überraschend. Nach einem Schussversuch von Daniel Kossmann konnte TuS-Verteidiger Thomas Enke den Ball nicht richtig klären. Oster nutzte den Schnitzer und haute den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen (61.). In der 86. Minute sah TuS-Torjäger Philipp Ruthsch nach einer Schwalbe noch die Gelb-Rote Karte. Mit diesem Platzverweis war Lopez nicht einverstanden. "Wir hatten nicht viele Entscheidungen zu unseren Gunsten", klagte der Gästetrainer.

    In der Schlussminute hätte der TuS beinahe doch noch einen Punkt mitgenommen. Patrick Melcher kam aus fünf Metern zum Schuss, der Ball knallte aber gegen die Latte und von da aus ins Toraus. "In dieser Szene hatten wir noch mal richtig Glück. Eben das hat uns in der Vorwoche gefehlt. Der Fußballgott ist eben doch gerecht. Wir haben nach der letzten Woche klare Worte gefunden und uns rehabilitiert. Oberwinter versuchte es überwiegend mit langen Bällen, das haben wir gut verteidigt", meinte Kowalski.

    Sein Kollege Lopez stellte fest: "Wir müssen die Jungs jetzt irgendwie wieder aufmuntern. Die Niederlage tut weh. Die Chancen auf Platz eins sind nun sehr gering. Wir hatten heute einfach kein Glück."

    Von unserem Mitarbeiter

    Lutz Klattenberg

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