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    DJK-Männer müssen nach drei Jahren zurück in die Oberliga

    Zweite Regionalliga - Eine Frage durften sich die Basketballer der DJK Nieder-Olm nach der Partie beim BC Gelnhausen nicht stellen: Warum haben wir nicht häufiger so gespielt? Denn dann wäre der Frust über den Abstieg aus der Zweiten Regionalliga zu guter Letzt wohl doch noch ins Unermessliche gestiegen.

    Abstieg verdauen: Danach wollen die DJK-Verantwortlichen um Spielmacher Raymond Wolf ein Spitzenteam für die Oberliga basteln.
    Abstieg verdauen: Danach wollen die DJK-Verantwortlichen um Spielmacher Raymond Wolf ein Spitzenteam für die Oberliga basteln.
    Foto: Bernd Eßling/Archiv

    Zweite Regionalliga - Eine Frage durften sich die Basketballer der DJK Nieder-Olm nach der Partie beim BC Gelnhausen nicht stellen: Warum haben wir nicht häufiger so gespielt? Denn dann wäre der Frust über den Abstieg aus der Zweiten Regionalliga zu guter Letzt wohl doch noch ins Unermessliche gestiegen.

    Nun steht fest, was sich seit Wochen angebahnt hatte. Die DJK-Männer müssen nach drei Jahren wieder zurück in die Oberliga. Nach einem starken Auftritt unterlag der Tabellenvorletzte in Gelnhausen 91:100 (71:75; 50:44; 30:25). An dem Abstieg war allerdings ohnehin nicht mehr zu rütteln gewesen, weil Eintracht Frankfurt zuvor mit einem Sieg unerreichbar davongezogen war.

    "Das war ein komisches Gefühl, weil wir schon vor dem Spiel wussten, dass wir abgestiegen sind", berichtete Wessel. "Aber Kompliment an die Jungs. Wir haben Gelnhausen richtig geärgert." Bis kurz vor Ende. In der 38. Minute hatten sich die DJK-Männer wieder auf zwei Punkte (89:91) herangekämpft. Der Abschluss war da, ging aber vorbei und so hielten die Gastgeber von der Freiwurflinie aus den Sieg dann doch noch sicher fest. "Aber spielerisch und vom Einsatz her war das von uns ein Klassespiel", lobte Wessel. "Wir waren absolut wettbewerbsfähig. Leider ein bisschen zu spät in der Saison."

    DJK-Zwischenspurt im zweiten Viertel

    Vor allem die erste Halbzeit hatte dem DJK-Trainer imponiert. Die Verteidigung stand extrem gut, die Gäste verstanden es bestens, das schnelle Spiel der BC-Männer zu verhindern und den Favoriten ins Setplay zu zwingen. Im zweiten Viertel starteten die DJK-Spieler sogar einen Zwischenspurt. Ballgewinne hinten, dazu gutes Rebounding, schnelles Spiel nach vorne, ohne die obligatorischen Ballverluste. Innerhalb von zwei Minuten drehte der Außenseiter per 12:0-Lauf so die Partie zur 42:34-Führung (15. ).

    Als die Gastgeber nach der Pause physisch zulegten, knickten die DJK-Männer kurzzeitig ein. "Wir haben uns durch den Druck in der vollen Halle etwas rausbringen lassen", gestand Wessel. Ab der 23. Minute (50:49) war die Partie völlig offen. Selbst acht Punkte in Serie für den BC zum 71:84 aus Nieder-Olmer Sicht bedeuteten noch keine Entscheidung. Wessel: "Wir haben Moral bewiesen."

    Ab sofort planen Trainer und Verantwortliche der DJK Nieder-Olm für einen Angriff in der Oberliga in der neuen Saison. Gespräche mit den Spielern laufen jetzt erst an. Tendenziell soll der Kader weitestgehend zusammenbleiben. Wessel: "Wir wollen direkt wieder oben angreifen." puk

    DJK Nieder-Olm: Duke (18), Endler (10/2 Dreier), Erdem (22/1), Grunenberg (2), Mannherz (15), Volarevic (11), Weis (5), Wolf (8).

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