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    Die Neuwieder Bären träumen weiter vom Aufstieg

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    Die Neuwieder Bären, hier Verteidiger Andreas Wichterich (links) und Torwart Tim Kühlem, besiegten am Sonntagabend die Grefrather EG knapp mit 4:3 nach Verlängerung. 
Foto: Jörg Niebergall
    Die Neuwieder Bären, hier Verteidiger Andreas Wichterich (links) und Torwart Tim Kühlem, besiegten am Sonntagabend die Grefrather EG knapp mit 4:3 nach Verlängerung.
    Foto: Jörg Niebergall

    Spiele zwischen Neuwied und Grefrath sind in dieser Saison immer eng. So war es auch am Sonntagabend wieder, nachdem die Neuwieder Bären bisher in dieser Saison auswärts in Grefrath nach 60 Minuten knapp gewonnen (3:2) und im Aufstiegsrunden-Auswärtsspiel nach Verlängerung knapp mit 3:4 verloren hatten. Im Hauptrunden-Heimspiel hatten die EHC-Kufencracks ein Penaltyschießen benötigt, um das Eis mit 4:3 als Sieger zu verlassen.

    Auch jetzt war es vor 652 erwartungsfroh gestimmten Zuschauern im Neuwieder Ice House ein zähes Ringen um die drei wichtigen Zähler auf dem Weg in Richtung Oberliga West. Vom Anpfiff an machten die Gastgeber zwar richtig viel Druck auf das vom guten GEG-Torwart Marco Ohmann gehütete Gästetor. Doch schnell wurde auch sichtbar, dass die konterfreudigen Gäste vom Niederrhein nicht gewillt sein würden, die Punkte kampflos in der Deichstadt zurückzulassen.

    Kapitän Stephan Petry (5. und 12. Minute), Marc Blumenhofen (8.) und Christian Czaika (13.) hatten die Führung für Neuwied auf dem Schläger. Doch auch auf der Gegenseite lagen Tore in der Luft. Besonders dann, wenn Grefraths Sascha Schmetz im Gegenstoß an die Scheibe kam (9., 12.). Das 1:0 von Slawomir Kiedewicz nach einem schönen Zusammenspiel mit Andreas Halfmann und Jens Hergt war dann fast schon wie eine Befreiung (13.). Doch selbst als Petry zum 2:0 traf (15.), brachte das den Bären keine Sicherheit. Im Gegenteil: Die Gäste schlugen prompt zurück. Kristian Isenberg hielt seinen Schläger in einen Schuss von Andrew Michael Davis, der von der blauen Linie aus abgezogen hatte (2:1/16.). In der Schlussminute des ersten Abschnitts bewahrte EHC-Goalie Tim Kühlem sein Team vor dem Ausgleich, als er gegen den GEG-Kapitän Andreas Bergmann klärte.

    Im zweiten Durchgang hatte Neuwied zunächst Glück, dass der Unparteiische nicht auf Penalty entschied. Schmetz war vor dem Tor der Gastgeber durch. Doch Stefan Kaltenborn musste für seine unsaubere Abwehraktion lediglich mit einer Zwei-Minuten-Strafe büßen (22.). In der 29. Minute hatten Andre Schroll und Joey-Max Menzel den Ausgleich dicht vor Augen, verpassten jedoch das 2:2. Als die Grefrather drei Minuten später nach einer verbüßten Strafzeit gerade wieder komplett waren, jubelten die EHC-Spieler und das Publikum über das 3:1. Petry - wer sonst? - hatte wiederum getroffen.

    Doch auch die erneute Doppelführung nutzten die Einheimischen nicht, um Ruhe in ihre Aktionen zu bringen. Wieder kam die GEG heran. Menzel traf zum 2:3 aus Gästesicht (35.). In Überzahl hätte Willi Hamann kurz vor der zweiten Drittelpause das 4:2 machen müssen, doch es blieb knapp und damit weiter spannend (39.).

    Als Grefraths Verteidiger Davis im letzten Spielabschnitt zum 3:3 ausglich (53.), steuerten beide Kontrahenten wie im Aufstiegsrunden-Hinspiel in Grefrath wieder auf eine Verlängerung zu. Der Treffer fiel in einer 5:3-Überzahlsituation für die Gäste. Neuwied schaffte es in der regulären Spielzeit nicht mehr, das siegbringende Tor zum 4:3 zu erzielen. Das glückte Neuwieds Winterneuzugang Philipp Büermann immerhin in der "Overtime". 45 Sekunden vor Schluss markierte er das umjubelte 4:3 für seine Bären, die diesmal mit einem Spieler mehr auf dem Eis waren. In der 61. Minute war Petry der entscheidende Treffer noch verwehrt geblieben, als er den Pfosten des GEG-Gehäuses traf.

    Neuwieds Trainer Arnold ordnete das Ergebnis bei der Pressekonferenz nach dem Spiel realistisch ein: "Wir hätten heute drei Punkte gebraucht, haben aber nur zwei geholt. Jetzt müssen wir aus den verbleibenden drei Spielen sieben Punkte holen, um den Aufstieg zu schaffen. Wichtig ist, dass wir das selbst in der Hand haben." Arnolds Kollege Karel Lang war mit der Leistung seiner Jungs sehr zufrieden: "Wir haben trotz eines dezimierten Kaders mit Herz und Einsatz einen Punkt erkämpft."

    Von unserem Redakteur

    Christoph Hansen

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