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    Die Gastgeber bleiben ohne Torerfolg

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    SG Guckheim/Kölbingen - SG Neitersen/Altenkirchen 0:1 (0:1). In einer weitgehend ausgeglichenen Begegnung erspielten sich die Guckheimer ein leichtes Chancenplus, doch beim Abschluss klappte es bei der Mannschaft um Spielertrainer Stefan Schäfer diesmal bei weitem nicht so gut wie in der Runde zuvor beim 5:1 gegen Eisbachtal. Dem laufstarken Rheinlandliga-Aufsteiger SG Neitersen/Altenkirchen, der insgesamt einen Tick entschlossener wirkte, reichte hingegen wie in Rengsdorf ein Treffer zum Sieg. Den erzielte Mario Marth in der 22. Minute mit einer für Guckheims Torhüter Lars Henning unhaltbaren Direktabnahme von der Strafraumgrenze. Die Gäste hatten zwischen der 20. und 30. Minute ihre beste Phase. Zuvor hatte es Tobias Kuch in der 6. Minute versäumt, den gastgebenden Bezirksligisten in Führung zu bringen, sein Schuss war zu schwach. In der 14. Minute rettete ein Neiterser auf der Torlinie.

    Nach der Pause verhinderte Henning in der 55. Minute gegen Til Niedergesäß und in der 62. Minute das mögliche 0:2. Die beste Ausgleichschance ließ Stefan Schäfer ungenutzt, als sein Schuss in der 67. Minute das leere Tor verfehlte.

    SG Müschenbach/Hachenburg - SV Roßbach/Verscheid 0:3 (0:1). teDer Oberligist aus dem Wiedbachtal hatte in der ersten Hälfte deutlich mehr Ballbesitz. Gefährlich wurden die Gäste vor allem nach Standardsituationen. Nach einem Freistoß von Gordon Addai, dem auffälligsten Akteur auf dem Platz, lenkte Müschenbachs Andreas Bleich I den Ball unhaltbar ins eigene Netz (28.). Nur 120 Sekunden später verhinderte SG-Torhüter Mark Zenz das 0:2, als er nach Addais Freistoß den Kopfball von Florian vom Dorf glänzend parierte. Die Müschenbacher kamen kaum einmal vors Gästetor, in der 12. Minute fand Johnny Altgelds Flanke nach der schönsten Kombination keinen Abnehmer.

    Nach der Pause sorgte der weiterhin klar überlegene Oberligist schon bald mit einem Doppelschlag für klare Verhältnisse: In der 49. Minute verwandelte Addai einen Freistoß aus 20 Metern, nur vier Minuten danach schloss vom Dorf einen Roßbacher Konter nach Balleroberung im Mittelfeld zum 3:0 ab. Die Müschenbacher setzten trotz des Rückstandes auf eine massierte Abwehr, um das Resultat in Grenzen zu halten. Und dies gelang, obwohl das vermeintliche "Ehrentor" des Bezirksligisten nach einem Freistoß von Andreas Bleich II durch Fisnik Blakaj nicht anerkannt wurde, weil er nach Meinung des Schiri-Gespanns Roßbachs Torhüter behindert hatte (82.). Müschenbachs Spielertrainer Marco Schnell meinte: "Wir wollten uns gegen den Pokalverteidiger gut aus der Affäre ziehen. Das ist uns gelungen, denn aus dem Spiel heraus haben wir kaum etwas zugelassen." Sein Roßbacher Trainerkollege Thomas Esch bilanzierte: "Mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden, da haben uns die schnellen Tore in die Karten gespielt. In der ersten Hälfte haben wir uns sehr schwer getan."

    SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - Spvgg EGC Wirges 0:2 (0:0). Gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner zeigten die Gastgeber eine engagierte Leistung und verkauften sich vor 250 Zuschauern in Langenbach hervorragend. Volker Heun, Trainer der SG Weitefeld, erklärte trotz der Niederlage: "Die bessere Mannschaft waren wir, uns hat das Quäntchen Glück gefehlt." So in der 38. Minute, als Julian Aguilars Kopfball nur an die Latte sprang. Vier Minuten später hatte Dominik Neitzert mit einem Foulelfmeter die Chance zum Führungstor, nachdem Arjan Dervishay Fabian Lohmar im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht hatte und dafür wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Doch Neitzert schoss den Ball aus elf Metern über das Tor. Von den Gästen war wenig zu sehen, dann zirkelte Christian Meinert einen Freistoß an den Innenpfosten, von wo der Ball zum 0:1 ins Tor sprang. Weitefeld steckte nicht auf, hatte durch Joshua Weller (2), Kevin Lopata und Thomas Ross weitere Chancen, doch entweder parierte EGC-Torwart Agim Dushica oder ein Abwehrbein stand im Weg. Manfred Hannappel machte für die Gäste in der 75. Minute dann mit seinem Tor alles klar. Gästetrainer Hansi Pörtner resümierte: "Mit zehn Mann waren wir besser als mit elf. Mein Kompliment an Weitefeld." Auch Heun lobte sein Team: "Das war eine gute Eigenwerbung."

    FV Engers - SG Hundsangen/Obererbach 0:3 (0:3). Schon zur Pause waren die Pokalträume des FV Engers geplatzt. Mit Daniel Fiege, Mario Schneeweis und Marc-Henning Schäfer mussten die Engerser quasi das gesamte Mittelfeld ersetzen. Die dadurch entstehenden Freiräume nutzten die Gäste mit aggressivem und zielstrebigem Spiel weidlich aus und gingen nach einer Viertelstunde bereits in Führung, als Lyudmil Kirov einen langen Ball von Benjamin Lüpke verwertete.

    Die Engerser Verteidiger waren in dieser Szene ebenso nur Zuschauer wie in der 27. Minute, als Dennis Melbaum einen weiteren langen Schlag erlief und mühelos zum 0:2 einschoss. Fünf Minuten später sorgte Melbaum für die frühe Entscheidung, als er eine Flanke von Lüpke völlig ungehindert zum 0:3 einköpfte.

    Im zweiten Durchgang ließen es die Gäste langsamer angehen, doch Engers blieb ohne echte Torchance. Entsprechend enttäuscht war Spielertrainer Sascha Watzlawik: "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen; da waren wir nicht auf dem Platz." Sein Kollege Ralf Hannappel, der sich selbst in der Schlussphase eingewechselt hatte, war entsprechend erfreut: "So wie in der ersten Halbzeit stelle ich mir unseren Fußball vor. Wir waren aggressiv und haben unsere Chancen optimal genutzt." Am Sonntag treffen beide Teams im Punktspiel erneut aufeinander, dann aber in Hundsangen.

    SC Berod-Wahlrod - SG Herdorf 0:3 (0:0). Nach mäßiger erster Hälfte ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten nutzten die Gäste ihre erste Chance: Berod bekam den Ball nach einer Ecke nicht aus der Gefahrenzone, Kenny Scherreiks fiel der Ball vor die Füße, und der Stürmer nutzte dies aus acht Metern zum 1:0 (50.). In der Folge drängten die Gastgeber auf den Ausgleich, die beste Möglichkeit hatte Timo Land, doch sein Schuss prallte vom Pfosten zurück ins Feld (55.). Der SC hatte mehr vom Spiel, Herdorf konterte jedoch geschickt, und so erhöhte Kenny Scherreiks auch auf 2:0 (80.). Kevin Denter traf in der Nachspielzeit zum 3:0 (90. + 1). SC-Spielertrainer Thomas Schäfer, der sich ebenso wie Thomas Müller erst nach dem 0:1 einwechselt hatte, erklärte: "Der Sieg ist für Herdorf letztlich verdient, aber für uns ist die Niederlage unglücklich." Herdorfs Spielertrainer Dirk Spornhauer hatte erkannt, "dass Berod nach vorne zu harmlos" war: "Deshalb haben wir verdient gewonnen." gh/ot/kif

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