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    Brutales Foul an Lehmann hätte Rot geben müssen

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    Auch bei Dusek selbst sahen viele Zuschauer einen Grund für die Niederlage. Der Trainer habe zu spät gewechselt, lautete ein Vorwurf. Im Falle von Florian Herzog noch nachvollziehbar, wenngleich der Angreifer von seiner Bestform nach seinem Kreuzbandriss noch meilenweit entfernt ist. "Ihm fehlen einfach noch Spritzigkeit und Durchschlagskraft", begründet Dusek ebenso nachvollziehbar.

    Der andere Vorwurf, Dusek sei gegen seinen zukünftigen Klub zu passiv gewesen und habe die Mannschaft nicht geführt, kann der ehemalige FCK-Profi nicht verstehen: "Ich war an der Linie bewusst ruhiger, um nicht unnötig zu schüren. Ich habe die Mannschaft aber wie immer vorbereitet, sie motiviert und sie taktisch auf den FKP eingestimmt. Ich habe auch von außen mehrfach auf Missstände hingewiesen und Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen." Tatsächlich agierte Dusek von außen weniger emotional als sonst üblich, störte sich aber wie die Zuschauer lautstark und unmissverständlich an den langen Bällen und forderte immer wieder flache Pässe.

    Dass die nicht gespielt wurden, lag auch am schlechten Zustand des Haag-Rasens, der sich knüppelhart und uneben präsentierte und somit flache Pässe erschwerte.

    Ein entscheidender Grund für die Niederlage war aber auch Schiedsrichter Florian Fochs aus Daun, der den SC Idar in zwei Fällen massiv benachteiligte. "Der Schiri hat die Spielweise der Pirmasenser, die hart an der Grenze des Erlaubten und manchmal drüber war, zugelassen", ärgerte sich Dusek. Definitiv über diese Grenze hinaus ging das brutale Foul von Jens Mayer an Michael Lehmann vor der Tribüne. Ohne den Ball spielen zu können, räumte der FKP-Akteur den Idarer Mittelfeldmann in Knöchelhöhe weg. Die Gelbe Karte vom Schiedsrichter war ein schlechter Witz - es hätte Rot sein müssen. Lehmann musste ausgewechselt werden, geht jetzt an Krücken und droht in den nächsten wichtigen Spielen auszufallen. Gegen den FKP fehlte dem SC mehr als eine halbe Stunde lang einer der besten Spieler. Und weil der Referee keinen Platzverweis aussprach, durfte der SC diese halbe Stunde nicht einmal in Überzahl bestreiten.

    Krass war auch die Fehlleistung des Schiris in der 76. Minute ,das Foul im Strafraum an Pierre Merkel nicht zu ahnden. Eigentlich war Julian Grafs Einsteigen ein "Lehrbuchelfmeter". Eine erfolgreiche Ausführung vorausgesetzt, hat Schiedsrichter Fochs alleine dadurch den SC um einen Punkt gebracht, der bedeutet hätte, dass der Abstand zum FKP immer noch elf Punkte groß gewesen wäre und im aufgeregten Umfeld deutlich mehr Ruhe geherrscht hätte. sn

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