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    ASC-Frauen: Reboundarbeit mäßig, offensiv sehr sehenswert

    Zweite Bundesliga Nord - Personelle Schieflage hin oder her: Die Basketballerinnen des ASC Mainz lassen sich derzeit nicht davon abbringen, die über weite Strecken holperige und phasenweise unbefriedigende Premierensaison in der Zweiten Bundesliga Nord zu einem anständigen Ende zu bringen.

    Überzeugend: Lisa Floreth (ASC) glänzte unterm Korb.
    Überzeugend: Lisa Floreth (ASC) glänzte unterm Korb.
    Foto: Michael Bellaire/Archiv

    Zweite Bundesliga Nord - Personelle Schieflage hin oder her: Die Basketballerinnen des ASC Mainz lassen sich derzeit nicht davon abbringen, die über weite Strecken holperige und phasenweise unbefriedigende Premierensaison in der Zweiten Bundesliga Nord zu einem anständigen Ende zu bringen.

    Den vielen Ausfällen zum Trotz ließ die Mannschaft von ASC-Trainer Alexander Schoch beim Tabellenvorletzten TSVE Lady Dolphins Bielefeld keine Zweifel an einem Mainzer Sieg aufkommen. Sieben ASC-Spielerinnen gewannen sicher 79:57 (61:45; 50:25; 22:12) und können so die Saison bei noch einer ausstehenden Heimpartie immerhin noch mit einer ausgeglichenen Bilanz beschließen. Schoch: "Dieses Minimalziel wollen wir erreichen."

    Hektische SMS aus der Heimat

    Ganz ohne Nervenkitzel war die Vorarbeit dazu dann aber doch nicht verrichtet worden. Wie Schoch berichtete hatten die verletzte Lilian Koch und die erkrankte Anna Lisa Delp von zu Hause aus per Liveticker das Geschehen ihrer Mannschaft in Bielefeld verfolgt und zwischendurch hektische SMS geschickt. Hintergrund: Im dritten Viertel schmolz der komfortable Vorsprung des ASC Mainz zusehends. "Das war gar nichts", schimpfte auch der Trainer. Schoch hatte keine Erklärung dafür, warum seine Spielerinnen nach der Halbzeit zunächst jede Linie verloren.

    "Anstatt mit derselben Intensität, Laufbereitschaft und dem Blick für die freie Mitspielerin weiter zu machen, lief nichts mehr zusammen." Bis zur 28. Minute kamen die ASC-Frauen gerade mal auf zwei Feldkörbe. Daher arbeiteten sich die Gastgeberinnen mit viel Einsatz beim Kampf um zweite Wurfchancen bis auf 15 Punkte (41:56) noch mal heran. Nicht wirklich beunruhigend, aber eben der Auslöser für Schochs Kritik am Ausflug nach Bielefeld. "Das sind genau die Phasen, warum wir Mannschaften wie Herne noch nicht schlagen können. Uns fehlt die Konstanz. Wir hätten einfach so weiterspielen können."

    Von Beginn an hellwach

    Abgesehen von diesen zehn schwachen Minuten war der Mainzer Coach durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner sieben Spielerinnen. Im Schlussabschnitt fingen sich die ASC-Frauen wieder und hielten den neunten Saisonsieg sicher fest. Überzeugt hatten die Gäste zuvor vor allem in der ersten Halbzeit. "Wir haben gut begonnen. Die Mädels waren von der ersten Minute an hellwach", lobte Schoch. Die Defensivarbeit war - abgesehen von der Reboundarbeit ("Unser Defensivrebound war eine Katastrophe") zumindest solide, dafür das Mainzer Angriffsspiel umso sehenswerter. "Wir haben offensiv für- und miteinander gespielt."

    Angetrieben von einer starken Katharina Schnitzler, die stets den Blick für die freie Mitspielerin hatte und obendrein noch zehn Rebounds schnappte (Schoch: "Katha ist abgegangen wie Schmitz' Katze") setzten sich die ASC-Frauen ab der achten Minute (14:12) kontinuierlich ab. Ihren zweiten Lauf legten die Gäste zwischen der 14. (34:16) und 16. Minute zum vorentscheidenden 44:16 hin. Insbesondere Flügelspielerin Christine Baatz glänzte mit einer starken Trefferquote bei Korblegern. Das dickste Lob verdiente sich aber Lisa Floreth, die den schwachen Tag von Centerin Gabriela Jandová vergessen ließ. Schoch: "Lisas Leistung hat mich sehr beeindruckt. Sie hat jedes System beherrscht, gut geschossen und vier Offensivrebounds geholt."

    Katja Puscher

    ASC Mainz: Baatz (23), Floreth (11), Georgieva (18), Jandová (9/1 Dreier), Kühnast-Krebühl (5), Schnitzler (10/1), Wenderoth (3).

    TSVE Lady Dolphins Bielefeld: Atsür (2), Bogner, Bunts (2), Heil, Lummer (4), Quakernack, Reinecke (6), Rösner (14/1 Dreier), Schild, Tusek (18), Varno (11).

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