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    A-Klasse: Vordereifels Torwart trifft zum 3:3 in Sohren

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    Das ist nicht die Szene zum einzigen Tor des Tages im Oberweseler Rhinelanderstadion: Der einheimische Stürmer Eros Valzano probiert es per Seitfallzieher, aber Cochems Torwart Tim Scherrer (links) ist auf dem Posten. In der 86. Minute musste sich Scherrer dann gegen Mario Herberich geschlagen geben. Oberwesel gewann knapp mit 1:0.
Foto: Verena Schmidt
    Das ist nicht die Szene zum einzigen Tor des Tages im Oberweseler Rhinelanderstadion: Der einheimische Stürmer Eros Valzano probiert es per Seitfallzieher, aber Cochems Torwart Tim Scherrer (links) ist auf dem Posten. In der 86. Minute musste sich Scherrer dann gegen Mario Herberich geschlagen geben. Oberwesel gewann knapp mit 1:0.
    Foto: Verena Schmidt

    TSV Emmelshausen II - SV Niederburg 2:1 (0:1). Emmelshausen schob sich mit einem verdienten Heimsieg auf Platz sieben in der Tabelle vor. Im Duell gegen Niederburg sahen beide Trainer einen verdienten Sieger. TSV-Spielertrainer Reyad David zählte bereits in der ersten Halbzeit einige gute Chancen für seine Mannschaft, trotzdem führten die Gäste per Foulelfmeter. Eine Konterchance ließ Niederburg liegen, sodass Emmelshausen in Hälfte zwei das Spiel drehen konnte. "Wir haben in der ersten Halbzeit schon gut gespielt, nach Chancen kann es 4:1 für uns stehen. Auch danach haben wir weiter gedrückt", fand David. Sein Kollege Andreas Auler ärgerte sich: "Die Niederlage geht total in Ordnung. Für einige reicht es nicht für die A-Klasse, die vielen Verletzten sind keine Entschuldigung. Da war kein Zweikampfverhalten, keine Einstellung, keine Laufbereitschaft."

    Spvgg Biebertal - SG Ehrbachtal Ney 0:2 (0:1). Mit 2:0 setzte sich Ehrbachtal in Biebern durch. Gästecoach Stephan Pohlers sah einen verdienten Auswärtsdreier: "Wir hatten mehr vom Spiel, mehr Chancen und müssen den Sack früher zu machen. Wir hätten noch höher gewinnen können." Das sah Biebertals Trainer Mario Esser ein wenig anders: "Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Ehrbachtal war in den entscheidenden Situationen cleverer. Die Zeitpunkte der Gegentore waren unglücklich. Wir hatten auch sieben oder acht sehr gute Chancen", meinte Esser. Dem widersprach Pohlers: "Ich weiß nicht, wo er die guten Chancen gesehen hat." Philipp Flaßhaar als Doppeltorschütze stellte den Ehrbachtaler Sieg sicher.

    SV Oberwesel - SG Cochem/Klotten 1:0 (0:0). Unterschiedliche Spielansichten auch in Oberwesel: Die Gastgeber verschossen in der ersten Halbzeit einen Elfmeter und mussten bis zur 86. Minute auf das erlösende 1:0 warten. "Der Cochemer Torwart hat sie in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten. Cochem hat mit seinen Mitteln gut gekämpft. Wir haben uns sehr schwer getan, das war ein Holperstart. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Trotzdem hatten wir wesentlich mehr Ballbesitz und waren überlegen", sagte SV-Übungsleiter Patrik Welches. Cochems Coach Andreas Heyl sah die Sache ausgeglichener: "Das war ein richtig gutes Spiel von uns. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Sie hatten den überragenden Christoph Braun, der den entscheidenden Pass spielt. Sonst hätten sie kein Tor mehr geschossen."

    SG Unterkülztal - SG Bremm 3:1 (2:0). Zweiter Saisonsieg für die SG Unterkülztal, bei den Bremmern vergrößern sich die Abstiegssorgen noch weiter. Bremms Trainer Ramazan Önüt haderte sowohl mit dem Schiedsrichter als auch mit seiner Mannschaft: "Das 0:1 war Abseits und ein Foul. Danach köpft Christoph Butzen aufs Tor, der Gegner klärt mit der Hand auf der Linie und nichts passiert. Wir machen aber einfach zu viele Fehler. Gegen wen wollen wir noch gewinnen, wenn nicht gegen so eine Mannschaft? Das war wieder zu wenig im Abstiegskampf, da muss jeder Einzelne noch mehr kämpfen." Jubel dagegen bei der SGU, die ihr Punktekonto in den zweistelligen Bereich hochschraubte: "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Bremm hatte ein wenig mehr Ballbesitz, aber kaum Gefahr produziert. Das Spiel wurde der Tabellensituation beider Mannschaften gerecht. Wir haben alles gegeben, was ging", sagte Unterkülztals Spielertrainer Tobias Kehrein.

    SG Müden/Moselkern - TuS Kirchberg 2:2 (2:2). Gerechtes Unentschieden zwischen Müden und Kirchberg. In einer flotten Partie gingen die Gäste früh mit 2:0 in Führung, Doppeltorschütze war Artur Stürz. Müden konterte wenig später durch Peter Ibald. Noch vor der Pause glich Benjamin Schnorpfeil aus. "Nach der schlechten Anfangsphase hat sich die Mannschaft besonnen und war gut im Spiel. Es gab auf beiden Seiten noch Chancen", sah SG-Spielertrainer Martin Zacharias, der sich verletzungsbedingt direkt nach dem 0:2 auswechseln musste und trotzdem scherzte: "Das habe ich den Jungs schon in der Halbzeit gesagt, man muss frühzeitig die richtigen Wechsel vornehmen." Kaum war Zacharias vom Feld schaffte Müden den Anschlusstreffer und später den Ausgleich. Auch Kirchbergs Trainer Peter Aßmann sah eine gerechte Punkteteilung an der Mosel: "Das war bislang unser bester Gegner nach der Winterpause. Beide Mannschaften hätten das Spiel für sich entscheiden können, es war ein gutes und schnelles Spiel. Ich kann nicht verstehen, warum Müden so weit unten in der Tabelle steht."

    SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren - SG Vordereifel 3:3 (3:0). Ein verrücktes Spiel: Nach der ersten Halbzeit führte der Tabellenführer deutlich mit 3:0, ein Kantersieg deutete sich an. Doch nach dem Wechsel ließ Sohren überraschend nach, während die Gäste wie ausgewechselt aus der Kabine kamen. Kurios: In der letzten Sekunde traf Gästekeeper Daniel Wilhelmy nach einer Ecke zum 3:3-Endstand. Vordereifels Coach Lothar Schenk war entsprechend glücklich über den späten Punktgewinn: "Wir haben super Moral bewiesen. Nach der ersten Halbzeit habe ich mich an das 0:8 in Boppard erinnert. Da war ein Klassenunterschied erkennbar, Sohren hätte noch höher führen können. Wir sind wie verwandelt aus der Kabine gekommen, waren viel aggressiver." Sohrens Coach Ulli Weckmann war bedient und "bitterböse enttäuscht" von seiner Mannschaft: "Wir haben sie beherrscht, der Gegner war tot. Ich bin nach dem Spiel direkt nach Hause gefahren, sonst wäre mir der Gaul durchgegangen. Was sich da abgespielt hat, war unbeschreiblich. So kann man nicht auftreten, das kotzt mich richtig an. Das grenzt an Lachhaftigkeit, wie viel Aufwand wir betreiben müssen, um ein Tor zu schießen - und wie einfach es der Gegner hat, unser Tor zu treffen." Peter Stoffels

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