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    Einwurf: Real – ohne Sinn für Realität

    Einkaufen bei Real ist zumindest hierzulande nicht immer zwingend mit dem großen Geld verbunden. In Spanien dagegen ist in diesem Zusammenhang schon lange jeglicher Sinn für Realität verloren gegangen. Für die wahnwitzige Summe von 100 Millionen Euro wechselt ein gewisser Gareth Bale vom englischen Premier-League-Klub Tottenham Hotspur zum spanischen Renommierverein Real Madrid.

    RZ-Sportressortleiter Jochen Dick
    RZ-Sportressortleiter Jochen Dick

    Jochen Dick zum 100-Millionen-Euro-Transfer von Gareth Bale

    100 Millionen Euro. Ein Sechs-Jahresvertrag, der dem zweifellos talentierten 24-jährigen Waliser Bale pro Jahr neun Millionen Euro ins Portemonnaie spülen dürfte. Netto, versteht sich. Summen, bei denen selbst ein gewiefter Bankmanager schon mal etwas länger von seinem Schreibtisch aufschaut. In Madrid spielt Bale nun mit dem zweitteuersten Akteur der Fußball-Historie zusammen, mit dem nur 96 Millionen Euro teuren Portugiesen Cristiano Ronaldo.

    Real will seit Jahren die großen Titel kaufen, wird aber auch in dieser Saison königlich scheitern. Weil andere Klubs wie Bayern München oder Borussia Dortmund mit Sinn statt mit Irrsinn handeln – auch wenn die 40 Millionen Euro für Bayerns Mittelfeldmann Javier Martinez vor einem Jahr natürlich ebenfalls eine viel zu hohe Summe für einen einzigen Fußballspieler darstellen. Verglichen aber mit den Unsummen, die Real seit Jahr und Tag aufruft, ist das ein Klacks.

    Noch absurder werden diese Mega-Investitionen dadurch, dass sie im krassen Gegensatz zur Situation der spanischen Klubs stehen. Auf den Vereinen der Primera Division lastet ein Schuldenberg von etwa 3,5 Milliarden Euro, gerade mal neun der 20 Klubs haben noch keine Bekanntschaft mit einem Insolvenzverwalter geschlossen. Auch vor diesem Hintergrund nennen viele den Bale-Transfer eine „Respektlosigkeit“.

    Mit allem Respekt vor dem spanischen Traditionsverein Real Madrid: Aus den einstmals Galaktischen sind längst die Wahnsinnigen geworden.

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