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    Einwurf: Profi in allen Lebenslagen

    Fußballprofis müssen bitte schön alles können: Umschalt- und Vertikalspiel, Pressing und Gegenpressing, Titel- und Abstiegskampf. Die Akteure von Borussia Dortmund haben bewiesen, dass sie die ganze Bandbreite des Profi-Katalogs bespielen können. Der Champions-League-verwöhnte BVB hat auch Abstiegskampf im Repertoire. Und der ist nicht immer schön.

    Jochen Dick, RZ-Sportchef
    Jochen Dick, RZ-Sportchef
    Foto: Jens Weber

    Jochen Dick zum BVB und der  Personalie Weidenfeller  

    Besonders unschön gestaltete sich der Freitagabend für Stammtorhüter und Weltmeister Roman Weidenfeller. Der 34-jährige Westerwälder musste überraschend für den 26-jährigen Australier Mitch Langerak weichen. Der populäre Dortmunder Trainer Jürgen Klopp kann unpopuläre Entscheidungen treffen. Nicht umsonst hatte der Coach zuvor versichert, sich im und mit dem Abstiegskampf auszukennen. In seinen 18 Jahren in Mainz hatte er bis auf wenige Ausnahmen ja nichts anderes gemacht.

    Für den BVB unter Klopp ist der Kampf ums Klassenziel etwas gänzlich Neues. Dennoch warteten die Dortmunder beim 1:0 gegen Hoffenheim mit einer typischen Abstiegskampf-Kulisse auf: Die Nervosität war fast zu greifen, krachende Zweikämpfe ersetzten das BVB-typische Kombinationsspiel, eine Prise Dramatik mit Glück (der nicht gegebene Elfmeter für Hoffenheim) und Pech (das nicht gegebene Tor von Aubameyang) durfte nicht fehlen - und dann war da ja noch die übliche prominente Personal-Rochade. Die den gewünschten Effekt und Erfolg hatte, die aber genauso gut hätte nach hinten losgehen können.

    So geht's zu im Abstiegskampf, sagt Klopp und verweist im Falle seines degradierten Torstehers Weidenfeller auf die Vielseitigkeit eines Berufsfußballers: "Er ist Profi, er kann damit umgehen."

    E-Mail an den Autor: jochen. dick@rhein-zeitung.net

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