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  • Niederbieber/FeldkirchenTV Feldkirchen siegt mit Mühe

    Mit einer eher bescheidenen Leistung verabschiedeten sich die Volleyballer des Regionalligisten TV Feldkirchen in ihrem letzten Heimspiel der Saison 2016/2017 von den eigenen Fans. Auch wenn sie den Tabellenletzten Hünfelder SV mit dem knappsten aller Ergebnisse in dieser Sportart geschlagen nach Hause schickten, das 3:2 (25:21, 10:25, 25:22, 11:25, 15:12) war wahrlich keine spielerische Offenbarung.

    Foto: Niebergall

    Wer am Samstagabend die Sporthalle in Niederbieber betrat, staunte erst mal nicht schlecht. Auf den Rängen sah es nach einem Zuschauerrekord am Ende der Saison aus. Doch beim zweiten Hinsehen wurde klar, der überwiegende Teil der Interessierten entsprang einem Lehrgang für Schiedsrichter aus dem Rheinland. Dass keine rechte Stimmung aufkam, war der Neutralität der meisten Zuschauer geschuldet. Und wer doch ein echter TVF-Fan war, dem verschlug es manches Mal die Sprache. Feldkirchens Mannschaft spielte über weite Strecken der Begegnung ein Achterbahn-Volleyball, bei dem Emotionen auf dem Spielfeld viel zu selten auf die Ränge überschwappten.

    Schon die zurückliegende Trainingswoche war geprägt von Absagen und Ausfällen. Entsprechend fehlten in der Partie bei Feldkirchen gegen das Schlusslicht Francis Tonleu und Libero Cedric Reuter, zwei Spieler, die für die Motivation wichtig sind. Das schienen die Akteure von TVF-Trainer Gunnar Monschauer im ersten Satz kompensieren zu können. Ständig in Führung liegend, brachten sie den Durchgang mit 25:21 nach Hause. Als dann noch ein prächtiges Zuspiel von Felix Schaab weit nach außen von Andreas Kreichauf zum 2:2-Ausgleich zu Beginn des zweiten Satzes überragend verwertet werden konnte, war die Welt bei der Heimmannschaft in Ordnung.

    Um so unverständlicher kam dann der Einbruch. Beim Rückstand von 6:11 reagierte Monschauer mit der Auswechslung von Kreichauf, der dem TVF-Kapitän Peter Wagler Platz machen musste. Doch die erhoffte Wende blieb zunächst aus. Hünfelds Spielertrainer und Zuspieler Uli Bönsch nutzte die Verwirrung bei den Gastgebern mit ein paar Finten übers Netz und hatte damit wesentlichen Anteil am mehr als deutlichen 25:10 für sein Team.

    Die Hessen wollten nun die Gunst der Stunde nutzen und hielten das Spiel offen und ausgeglichen, was die Spielstände von 9:9, 17:17 oder 21:21 im dritten Spielabschnitt belegten. Wagler machte den Satz, in dem er und seine Mitspielern phasenweise wesentlich motivierter wirkten, zu.

    Die jetzt langsam aufkommende Anfeuerung von der Tribüne fror im „Vierten“ aber sofort wieder ein. Nur das Ass von Schaab zum 1:0 forderte den Beifall, ehe Hünfeld erneut jede Nachlässigkeit des TVF nutzte und mit 25:11 den Tiebreak erzwang.

    Wie häufig wenn eine Entscheidung ansteht, ging es auch diesmal hin und her, ehe Feldkirchen sich mit drei Punkten absetzen konnte und das letzte Heimspiel der Saison für sich entschied. Spieler und Anhänger waren sich nach dem finalen Punkt einig: Das kann der TVF besser.

    Nur Trainer Monschauer nahm seine Mannschaft in Schutz. Nachdem er die unzureichende Angriffsleistung kritisiert hatte, meinte er: „Wir müssen nicht alles schlecht reden. Beispielsweise hat mich Felix Schaab heute überzeugt. Und wir dürfen nicht vergessen, dass wir immerhin drei U 20-Leute im Aufgebot hatten. Aber es ist gut, dass der letzte Spieltag naht und es ist gut, dass wir gesiegt haben.“

    TV Feldkirchen: Winnen, Klasen, Wagler, Thielmann, Kreichauf, Korbach, Schaab, Kloft, Kurz.

    Schiedsrichter: Heike Müller (Flörsheim) und Samuel Schoele (Wiesbaden). – Zuschauer: 75.

    Spielfilm, 1.Satz: 7:4, 10:5, 14:11, 15:12, 20:17, 25:21. 2. Satz: 2:2, 4:8, 6:11, 8:18, 9:21, 10:25. 3. Satz: 6:6, 9:9, 12:12, 17:17, 21:21, 25:22. 4. Satz: 3:7, 5:19, 6:15, 8:20, 11:25. 5. Satz: 4:0, 4:5, 7:7, 9:9, 13:10, 15:12.

    Von unserem Mitarbeiter Jörg Linnig

    A502-Gunnar Monschauer_k

    Trainer Monschauer. Foto: J.

    Niebergall
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