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  • Volleyball Trainer des VC Neuwied sitzt beim Heimspiel gegen Grimma letztmals auf der Bank

    Sentimental wird Kocian beim Abschied aus Neuwied nicht

    Neuwied. Sentimentalitäten sind seine Sache nicht. Milan Kocian geht sein letztes Spiel als Trainer der Zweitliga-Volleyballerinnen des VC Neuwied gegen den VV Grimma (Sa., 19 Uhr, Rhein-Wied-Gymnasium) so nüchtern an wie alle anderen in seiner vierjährigen Amtszeit. „Wir schütteln uns die Hände und sagen tschüss“, umreißt der Slowake seine Vorstellung vom Abschied.

    Vier Jahre lang hat Milan Kocian die Volleyballerinnen des VC Neuwied trainiert, nun steht seine Abschiedsvorstellung an.  Foto: Jörg Niebergall
    Vier Jahre lang hat Milan Kocian die Volleyballerinnen des VC Neuwied trainiert, nun steht seine Abschiedsvorstellung an.
    Foto: Jörg Niebergall

    Kocian, der sich stets ein bisschen als Profi unter Amateuren gefühlt hat in dem Verein, den er in die Zweite Bundesliga geführt und dort etabliert hat, denkt auch an seinem letzten Arbeitstag nur ans nächste Spiel: „Ich freue mich auf jedes Zweitligaspiel“, beteuert er, „ich wäre glücklich, die Saison mit einem Sieg abzuschließen und mit einem positiven Ergebnis den Verein zu verlassen.“

    Schließlich geht es nicht mehr um Positionen, Tabellenplatz fünf ist den Deichstadt-Volleys sicher, egal, wie die Partie gegen den Tabellenvierten ausgeht. Im Hinspiel setzte es eine 1:3-Niederlage für den VCN, der in seinem zweiten Zweitligajahr die ehrgeizigen Ziele von Kocian nur zum Teil umgesetzt hat. Der wollte nach Platz drei im Vorjahr erneut ganz oben mitspielen, doch dafür war bisweilen zu viel Sand im Getriebe. Gegen das Spitzentrio Sonthofen, Offenburg und Stuttgart hat der VCN beide Spiele verloren, nun gilt es, wenigstens gegen Grimma eine ausgeglichene Bilanz herzustellen.

    Glaubt man seinen Worten, so trägt Kocian den Vereinsverantwortlichen nicht nach, dass sie seinen Vertrag nicht verlängern wollten. „Eigentlich habe ich das ja mit zu verantworten“, weiß der ambitionierte Coach, „ich musste damit rechnen, dass der Verein nicht einverstanden ist mit dem, was ich vorschlage.“ Kocian hätte gern die nächste Stufe erklommen mit dem VCN, doch er fühlte sich mit seinen Vorstellungen nicht genügend ernst genommen. „Ich glaube, mit meiner Vision hat sich keiner ausführlich beschäftigt“, klagt er, „zu meiner Idee, eventuell das Amt eines Koordinators oder sportlichen Leiters zu übernehmen, hat es keine einzige Frage gegeben.“ Doch Kocian gibt auch zu, dass er eine Entwicklung erkennen kann: „Es tut sich was. Der langjährige Vorsitzende Wolfgang Becker will aufhören, neue Leute kommen nach.“

    Mit denen wird sich Kocians Nachfolger Bernd Werscheck auseinanderzusetzen haben. „Bernd zu verpflichten, war eine gute Entscheidung“, lobt der Slowake, „er ist mein Freund und ich wünsche ihm von Herzen viel Erfolg. Aber“, gibt er zu bedenken, „auch Bernd wird Ansprüche entwickeln, die den meinen ähnlich sind. Mal sehen, wie sie damit umgehen.“

    Wird Kocian nach seinem Ausscheiden in Neuwied alsbald ein neues Traineramt antreten oder genießt er die neu gewonnene Freizeit? Beim letzten Wort muss er laut lachen. „Noch ist alles offen, aber ich würde schon gern was Neues anfangen“, sagt er, „wenn man zu lange Pause macht, verliert man den Kontakt.“

    Zwar hat er nach eigenem Bekunden einige Angebote erhalten, doch bisher hat noch nichts gepasst. „Ich will nicht meine Zeit für Fahrten aufwenden, ein Leben auf der Autobahn ist nichts für mich. Aber es macht mir Spaß und ich spüre eine Verantwortung als ehemaliger Spieler, mein Wissen weiterzugeben.“

    Das Kapitel Neuwied soll für Milan Kocian, so wünscht er es, möglichst unspektakulär zu Ende gehen. Gibt es eine offizielle Verabschiedung? „Ich hoffe nicht“, lacht er, „Verabschiedung, das klingt so traurig, das brauche ich nicht.“ Mit anderen Worten: Ein Heimsieg zum Abschluss wäre dem Vollblut-Volleyballer allemal lieber als noch so viele warme Worte. Stefan Kieffer

    VCN lädt Talente zum Probetraining ein

    Neuwied. Die Saison 2016/2017 ist noch nicht ganz zu Ende, doch bei Volleyball-Zweitligist VC Neuwied beschäftigen sich die Verantwortlichen bereits mit der Spielzeit 2017/2018. Unter der Regie des neuen Trainers Bernd Werscheck findet am Mittwoch, 3. Mai, ab 18.30 Uhr in der Sporthalle der David-Roentgen-Schule in Neuwied ein Sichtungstraining für Spielerinnen statt, die leistungsorientiert trainieren möchten.

    Gedacht ist das Probetraining für Spielerinnen ab 16 Jahre, die bereits einschlägige Erfahrungen im Wettkampfspiel haben. Spielklasse und Spielposition sind egal. In ausgesuchten Spielformen werden die Trainer mit den Spielerinnen etwa 90 Minuten lang trainieren. Auch interessierte Trainer sind zu diesem Abend eingeladen. han

    Weitere Informationen und Anmeldung bei Bernd Werscheck, E-Mail: info@volleyscheck.de

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