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    AltenkirchenZusage aus London: AK ladies open bleiben im Turnierkalender

    Das schönste Geschenk zu seinem Geburtstag am Freitag bekam Razvan Mihai in Form einer Mitteilung aus London. Der Tennis-Weltverband ITF hatte nach der dritten Auflage der AK ladies open zu entscheiden, ob das Turnier in Altenkirchen auch weiterhin seinen Platz im Kalender findet. Das Ergebnis aus der englischen Hauptstadt zauberte Mihai ein breites Grinsen aufs Gesicht, auch wenn er sich mit der offiziellen Verkündung zunächst noch etwas zurückhalten wollte. Am Samstagnachmittag ließ er gegenüber der Rhein-Zeitung die Katze aus dem Sack: "Wir haben von der ITF die Zusage für drei weitere Jahre bekommen und freuen uns enorm über diese Anerkennung für die Arbeit, die wir hier gemeinsam leisten."

    Überraschend kam die Entscheidung wahrlich nicht. Im Ranking der nationalen 25 000-Dollar-Turniere hat sich das höchstdotierte Turnier in Rheinland-Pfalz mit seinen Vorzügen einen Spitzenplatz erkämpft. Ambiente und Organisation kommen bei den Spielerinnen sehr gut an. "Alle sind sehr herzlich. Ich fühle mich hier wie zu Hause. Das kann man wirklich nicht bei jedem Turnier behaupten. Alle Beteiligten machen einen tollen Job", schilderte die topgesetzte Tamira Paszek, die am Samstag im Halbfinale an Ysaline Bonaventure scheiterte. Wo genau der Unterschied zu anderen Turnieren dieser Größenordnung liege? "Bei allem", antwortete die Österreicherin. Und Worte wie die von Viertelfinalistin Valentini Grammatikopoulou hatten ebenfalls keine Seltenheit: "Ich komme im nächsten Jahr wieder."

    Turnierdirektor Mihai und seine Mitstreiter gehen deutlich übers Minimum hinaus, konzentrieren sich bei weitem nicht nur aufs Nötigste. "Dass die Spielerinnen vom Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht werden, gibt es teilweise bei 75 000-Dollar-Turnieren nicht", hob Tamira Paszek hervor.

    Bernd Greiner, Vizepräsident Wettkampfsport des Deutschen Tennis-Bundes, hatte in der Vergangenheit schon viel Gutes über die AK ladies open gehört und machte sich am Freitag vor Ort nun selbst ein Bild. "Überwältigt" zeigte sich der Verbandsfunktionär. "Die Kombination passt einfach. Es ist alles da, was man benötigt. Ich traue dem Turnier lockerst noch eine andere Größenordnung zu, und es wäre immer noch vorne dabei. Bei dieser Location wüsste ich nicht, wo die Einkategorisierung aufhören sollte." DTB-Chef Ulrich Klaus meinte bei seinem Besuch am Samstag: "Das Turnier ist noch sicherer in seinem Ablauf geworden. Es ist eine Veranstaltung mit Zukunft."

    Den Schritt in eine höhere Preisgeldsparte riskieren sie in der Kreisstadt allerdings nicht. Sie wollen die finanzielle Absicherung nicht aufs Spiel setzen. Dass bei einem ausgeschriebenen Preisgeld in Höhe von 25 000 Dollar großartiger Tennissport geboten wird, sahen die Zuschauer nun bereits zum zweiten Mal. Und Präsident Klaus hob die Bedeutung der Turniere in dieser Größenordnung hervor: "Diese sind extrem wichtig, um den deutschen Talenten eine Möglichkeit zu bieten, sich im eigenen Land weiterentwickeln und mit internationalen Spitzenspielern messen zu können." René Weiss

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