40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Handball
  • » Rhein-Lahn
  • » Bad Ems/Bannberscheid gibt knappe Pausenführung noch aus der Hand
  • Rheinlandliga 30:32-Heimschlappe gegen starken Aufsteiger HSG Mertesdorf/R.

    Bad Ems/Bannberscheid gibt knappe Pausenführung noch aus der Hand

    Wirges. Von wegen Kräfteverschleiß: Rund 22 Stunden nach der knappen Heimniederlage gegen die Turnerschaft Bendorf zeigte sich die HSG Mertesdorf/Ruwertal hellwach und knöpfte der HSG Bad Ems/Bannberscheid mit einem 30:32 (14:15) im Rheinlandliga-Nachholspiel beide Zähler ab.

    Dabei lief es spätestens ab der zehnten Minute zunächst recht gut für die Sieben von Trainer Hansi Schmidt, die durch Verletzungen und die Kurzfristigkeit der Ansetzung des Nachholspiels nicht in gewünschter Bestbesetzung antreten konnte. Über 10:6 lagen die Einheimischen dennoch nach rund 25 Minuten mit 15:10 scheinbar komfortabel vorne, ein Heimsieg gegen eines der Top-Teams der Rheinlandliga schien im Bereich des Möglichen zu sein.

    Führung gibt keine Sicherheit

    Die erhoffte Sicherheit gab dieser Vorsprung der Truppe von Hansi Schmidt aber keineswegs. Die hartnäckigen Mosel-Kombinierten blieben dran, verkürzten noch vor der Pause auf 15:14 und ließen sich auch nach zwei schnellen Gegentreffern nach Wiederbeginn nicht aus der Bahn werfen.

    Mit einem energischen Zwischenspurt legten die beharrlich an ihre Chance glaubenden Gäste dann den Grundstein zum vierten Saisonerfolg in der Fremde, zumal sich die unkonzentriert wirkenden Einheimischen just in dieser Phase zu viele Nachlässigkeiten in den hinteren Reihen leisteten und zudem zu viele Zeitstrafen einhandelten. Und auf der Strafbank gewinnt man eben keine Spiele.

    Spätestens beim 20:24 nach einer Dreiviertelstunde sah es ganz schlecht um die Gastgeber aus. Mertesdorf/Ruwertal konnte sich auf die Treffsicherheit des Trios Alexander Kuhfeldt, Christian Schröder und Andreas Schröder verlassen, bei der Schmidt-Sieben konnten in dieser Hinsicht nur Martin und Mathias Baldus mithalten, die sich reichlich in der Schützenliste verewigten.

    Der starke Tabellendritte aus der Trierer Kante ließ sich den Vorsprung auch nicht mehr nehmen, bewahrte kühlen Kopf und sorgte in der Sporthalle der Wirgeser Theodor-Heuss-Schule letztlich für lange Gesichter – die bereits fünfte Heimniederlage der HSG Bad Ems/Bannberscheid war perfekt.

    Gewohnt nüchtern fiel Hansi Schmidts Bilanz aus: „Wir haben heute im Angriff bestimmt zehn hochkarätige Dinger nicht reingemacht. So kann man natürlich in dieser Klasse kein Spiel gewinnen. Und in der Abwehr habe ich bei einigen unserer Spieler die nötige kämpferische Einstellung vermisst. Es reicht eben nicht, die Gegenspieler nur zu begleiten, man muss sie stattdessen energisch bekämpfen. Das habe ich heute bei einigen in unserer Mannschaft vermisst. Mangels Alternativen – unter anderem fehlte Paul Junker verletzt – konnte ich in der zweiten Halbzeit auch in der Abwehr nicht mehr wechseln. 18 Gegentore in einer Halbzeit sind viel zu viel. Diese Niederlage ist unnötig, völlig unnötig sogar.“

    Die Möglichkeit, den Lapsus wieder auszubügeln, bietet sich der HSG Bad Ems/Bannberscheid am kommenden Samstag, wenn es in die Eifel zum akut vom Abstieg bedrohten Tabellenvorletzten TV Welling geht. Dort wollen Thorsten Schaust und seine Vorderleute mit einem Erfolg ihren Platz im Mittelfeld der Tabelle untermauern.

    Bad Ems/Bannberscheid: T. Schaust, Sorger – Martin Baldus (8), J. Berges (2), Hering (2), Heinz, Heß (3), Orth (1), Manns (1), Mathias Baldus (9/1), Klapthor (4).

    Mertesdorf/Ruwertal: Meyer, Arnold - C. Schröder (8/1), A. Schröder (6), Kuhfeld (9), Straub (1), Backendorf (2), Zock (5), Billen (1).

    Schiedsrichter: Stephan Frank / Axel Stolle (TS Bendorf / HV Vallendar).

    Zuschauer: 120 - Siebenmeter: 3/2 : 3/3 - Strafzeiten: 5:4.

    Disqualifikation: Johannes Berges (HSG Bad Ems/B.; 47.) nach der 3. Zeitstrafe.

    Spielfilm: 3:3, 7:5, 10:6, 11:9, 15:10, 15:14 – 17:14, 17:18, 19:22, 20:24, 22:24, 22:26, 26:30, 28:30, 30:32.

    Nächste Aufgabe für die HSG Bad Ems/Bannberscheid: am Samstag, 19.30 Uhr, beim TV Welling. Stefan Nink

    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach