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  • Irmenach stoppt Abwärtstrend, Gösenroth siegt wieder

    Simmern. Wichtige Auswärtssiege haben die SG Gösenroth und die HSG Irmenach am zehnten Spieltag in der Handball-Rheinlandliga eingefahren:

    Foto: Andreas Walz

    HSV Rhein-Nette - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 27:30 (15:13). Es war die erste Heimniederlage für Aufsteiger Rhein-Nette, Irmenach stoppte dagegen den Abwärtstrend nach drei Pleiten zuletzt - dank einer fulminanten Anfangs- und Schlussphase. In Zahlen ausgedrückt: Die ersten sechs Minuten war Irmenach hellwach und warf eine 6:1-Führung heraus. Und: In den letzten sechs Minuten hieß es ebenfalls 6:1 für Irmenach. Das reichte für den Auswärtssieg, obwohl Rhein-Nette in den 48 Minuten zwischendrin 25 Tore warf und Irmenach nur 18. Nach dem 1:6 zu Beginn nahm HSV-Trainer Jörn Kobusch eine Auszeit, die fruchtete. Nach 18 Minuten stand es 8:8. Die Andernacher wurden immer besser und führten beim 22:19 (40.) das letzte Mal mit drei Toren. Auch mehr wäre möglich gewesen laut Kobusch: "Das war eine ganz entscheidende Phase. Wir hatten die Möglichkeiten, uns weiter abzusetzen, haben die Chancen aber liegen lassen." Irmenach ließ Rhein-Nette weiter nicht zu sehr davonziehen und war nach 54 Minuten beim Stand von 24:26 immer noch im Spiel. Dann rückten sich neben dem immer treffsicherer werdenden Jannik Stürmer auch mal Andreas Denzer und Manuel Schell ins Rampenlicht. Für das Irmenacher 6:1 in den letzten sechs Minuten zeigte sich Denzer drei- und Schell zweimal verantwortlich. Perfekt war der Auswärtssieg in Andernach. Durchatmen bei Irmenachs Trainerin Jutta Holl: "Endlich haben wir mal eine enge Kiste für uns entschieden, auch weil wir uns das nötige Glück erarbeitet haben. Wir hatten einen Bombenstart, jeder Schuss war ein Treffer. Dann wurde Rhein-Nette immer besser, aber wir haben dagegengehalten. In der Endphase war die Konzentration und der Siegeswille voll da. Der Sieg tut uns allen gut." Im Klassement ist der Achte Irmenach (9:11 Zähler) nur noch zwei Punkte hinter dem Vierten Rhein-Nette (11:9).

    Irmenach: Everding, Schug - Gerhard (1), Denzer (3), Hölzenbein (2), Stoffel (4/2), Stürmer (7), Löw (6), Schneider (3), Berg, Kiesel, M. Schell (4).

    HSG Bad Ems/Bannberscheid - SG Gösenroth/Laufersweiler 28:30 (13:12). Für Igor Domaschenko, den Trainer des Spitzenreiters Gösenroth, war der Erfolg bei der HSG Bad Ems eine "schöne Momentaufnahme" nach einer tollen Leistung beider Mannschaften in der Bad Emser Sporthalle Silberau. Und mit dieser Aussage sah er sich in völliger Übereinstimmung mit seinem Bad Emser Kollegen Hansi Schmidt, der seine HSG im Aufwärtstrend bestätigt sah. Bad Ems/Bannberscheid hatte den Spitzenreiter mit einer tollen Mannschaftsleistung, gestützt auf klasse Paraden von Torwart Thorsten Schaust, an den Rand einer Niederlage gebracht. "Wir hätten mit ein wenig Glück die Punkte auf unserem Konto gutschreiben können. Aber zum Schluss hat sich bei beiden Teams der Kräfteverschleiß doch bemerkbar gemacht, sodass die Gäste auch dank der individuellen Klasse von Heinrich Löwen und Anton Domaschenko letztlich das bessere Ende für sich hatten", fasste Schmidt das spannende Spiel zusammen.

    In der Tat sahen die 160 Zuschauer eine Partie auf überdurchschnittlich hohem Rheinlandliga-Niveau. Einsatz und Kampf, Einzelaktionen, Spielfreude und hohes Tempo prägten das Geschehen. Entschieden war diese Partie erst in der Schlussminute, als SG-Youngster Colin Reuter mit dem 30:28 jeglichen Aufholbemühungen der Gastgeber ein Ende setzte und die Hunsrücker während der letzten 50 Sekunden nichts mehr anbrennen ließen. "Ohne Frage", stimmte auch hier Gösenroths Igor Domaschenko mit seinem Bad Emser Kollegen überein, "war unser Erfolg insgesamt nicht unverdient, aber gegen Spielende hatten wir einfach auch das Glück auf unserer Seite. Die Partie stand über 60 Minuten auf des Messers Schneide und war sicherlich ganz nach dem Geschmack der tollen Kulisse." Gösenroth (16:2 Punkte) rehabilitierte sich für die erste Niederlage vor rund einer Woche gegen den Zweiten Mertesdorf (15:5) und feierte den achten Sieg im neunten Spiel. Mit einem Heimsieg am Sonntag (17 Uhr) in Rhaunen gegen den Dritten Bendorf (13:5) kann sich die SG des nächsten Verfolgers entledigen.

    Gösenroth: Martin, J. Schneider - Scherschlicht, L. Schneider (1), E. Hermann, Koch (3), F. Saam (1), Conrath (1), Reuter (2), Löwen (9), St. Hermann (3), Domaschenko (5) und Friedrich (5/4). bon/lkl/par

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