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  • Handball In der Aufstiegsrunde zur Oberliga geht es für die SG beim Ex-Bundesligisten um alles - Debakel aus den Köpfen?

    Gösenroth muss in Niederwürzbach siegen

    Gösenroth. Dritte und letzte Partie in der Aufstiegsrunde zur Handball-Oberliga – und das ist ein richtiges Endspiel für die SG Gösenroth/Laufersweiler. Der Rheinlandmeister muss am Sonntag (16 Uhr) beim Saarlandmeister TV Niederwürzbach gewinnen, ansonsten ist der Oberliga-Traum geplatzt.

    Ganz selten hatte die SG Gösenroth beim Debakel gegen den TV Offenbach so viele Freiräume wie hier David Scherschlicht (rotes Trikot). Am Sonntag in Niederwürzbach soll es für Gösenroth besser laufen. Ein Sieg muss für die SG im Saarland her, ansonsten ist der Oberliga-Traum geplatzt. Foto: B&P Schmitt
    Ganz selten hatte die SG Gösenroth beim Debakel gegen den TV Offenbach so viele Freiräume wie hier David Scherschlicht (rotes Trikot). Am Sonntag in Niederwürzbach soll es für Gösenroth besser laufen. Ein Sieg muss für die SG im Saarland her, ansonsten ist der Oberliga-Traum geplatzt.
    Foto: B&P Schmitt

    Niederwürzbach reicht ein Unentschieden, weil der Ex-Bundesligist beim Pfalzmeister TV Offenbach „nur“ 23:32 verloren hat. Gösenroth bekam in Sohren vor 600 Fans von den Offenbachern ordentlich auf die Ohren und ging mit 14:32 runter. Weil aber auch Platz zwei in der Dreierrunde für die Oberliga reicht, hat Gösenroth trotz des Debakels vor einer Woche noch alle Chancen. Nur ein Sieg muss her im Saarland.

    „So ein Spiel wie gegen Offenbach passiert nur einmal im Leben“, hat SG-Trainer Igor Domaschenko den Blick wieder nach vorne gerichtet: „Lieber einmal so richtig hoch verlieren – und dann einen Neuanfang machen.“ Das habe seine Mannschaft unter der Woche im Training getan. „Die Jungs haben hervorragend trainiert“, ist Domaschenko positiv gestimmt: „Ich sehe gute Chancen, Niederwürzbach ist ein schlagbarer Gegner.“ Allerdings haben die Saarländer einen kleinen Vorteil, sie spielen zu Hause. In der Würzbachhalle werden am Sonntag 500 Zuschauer erwartet. Eine große Kulisse, mit der die jungen Gösenrother schon vor einer Woche überhaupt nicht zurechtkamen.

    Für Domaschenko ist es übrigens eine Reise in die Vergangenheit. Der ehemalige russische Nationalspieler gastierte in der Saison 1994/95 im Europapokal-Achtelfinale mit seinem Heimatverein SKIF Krasnodar beim TV Niederwürzbach, der von 1989 bis 1999 in der 1. Bundesliga spielte. Krasnodar um Routinier Domaschenko verlor vor rund 22 Jahren das Hinspiel mit 22:35 und das Rückspiel mit 27:31. Beide Partien fanden kurioserweise in Niederwürzbach statt. „Keine Ahnung mehr, warum das so war“, kann sich Domaschenko an dieses Detail nicht mehr erinnern. Niederwürzbach gewann damals übrigens auch den Europapokal (City-Cup).

    Anfang des Jahrtausends ging es dann bergab, weil kein Geld mehr da war. 2008 spielte der TVN, für den in seiner Glanzzeit Akteure wie Markus Baur, Christian Schwarzer oder Staffan Olsson aufliefen, sogar in der Bezirksklasse. Ohne Geld, aber mit einem klangvollen Namen ausgestattet, kämpfte sich Niederwürzbach zurück. Im Vorjahr wurde der TV bereits Saarlandmeister, verzichtete dann aber auf die Aufstiegsrunde. Auch diesmal gibt es Gerüchte, dass Niederwürzbach eigentlich gar nicht in die Oberliga will. Kapitän David Leffer entkräftete dies aber in der Saarbrücker Zeitung: „Wir haben ein paar junge Spieler, die wollen das. Da können wir nicht sagen, wir machen das nicht.“

    Gösenroth kann wieder auf den gegen Offenbach schmerzlich vermissten Stefan Hermann bauen. Torjäger Heinrich Löwen hat noch Probleme mit seinem Fuß, er wird aber wohl auf die Zähne beißen. Erneut im Kader steht Johannes Schmitz. Gegen Offenbach feierte der Rückraumakteur, der früher in Schweich spielte und von Budenheim II kurzfristig zur SG gewechselt war, bereits sein Debüt. Aufgrund einer Verletzung hatte Schmitz drei Monate kein Spiel bestritten und war sofort spielberechtigt. „Mit Johannes sind wir im Rückraum besser besetzt, er wird gegenüber dem Spiel gegen Offenbach mehr Einsatzminuten bekommen“, sagt Domaschenko.

    Michael Bongard

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