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    Mülheim/VallendarMülheim will Nervenspiel ein Ende bereiten

    Für den TV 05 Mülheim soll das lange Warten in der Handball-Oberliga auf den ersten Heimsieg am Sonntag ein Ende haben. Die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason empfängt die SG Saulheim, die bislang hinter den Erwartungen zurück geblieben ist. Den eigenen Ansprüchen läuft auch die VTZ Saarpfalz hinterher. Der Drittligaabsteiger ist dennoch klar favorisiert im Duell mit dem HV Vallendar.

    Jetzt oder nie: Stephan Nauroth (am Ball) und seine Mülheimer Kameraden wollen gegen Saulheim ihren ersten Heimsieg dieser Saison in der Handball-Oberliga einfahren. Foto: Wolfgang Heil
    Jetzt oder nie: Stephan Nauroth (am Ball) und seine Mülheimer Kameraden wollen gegen Saulheim ihren ersten Heimsieg dieser Saison in der Handball-Oberliga einfahren.
    Foto: Wolfgang Heil

    TV 05 Mülheim -

    SG Saulheim So., 17 Uhr

    Wann hat das Warten auf den ersten Mülheimer Heimsieg ein Ende? Zweimal bietet sich der Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason vor der kurzen Weihnachtspause noch die Gelegenheit auf einen Sieg vor heimischem Publikum. "Natürlich nervt es uns selbst am meisten. Wie ich die Truppe kenne, will jeder nur zu gerne noch zwei Heimsiege einfahren. Im Umfeld wird schon häufiger danach gefragt und wir wollen auch zweimal gewinnen, um einen versöhnlichen Jahresabschluss zu haben", meint Bjarnason.

    Der kommende Gegner jedenfalls zeigte sich auswärts bislang nicht von seiner guten Seite. Erst ein Auswärtssieg gelang den Rheinhessen zu Beginn der Saison. Dabei hatte Bjarnason die SG weitaus höher eingeschätzt: "Das ist eine Mannschaft, die sich derzeit klar unter Wert verkauft. Die Ambitionen vor der Saison waren deutlich höher, sogar von Aufstieg war die Rede. Es wurde dort kräftig in die Mannschaft investiert." Die ausbleibenden Ergebnisse führten nun dazu, dass Trainer Markus Herberg zu Wochenbeginn seinen Hut nehmen musste. "Wir alle wissen, was ein Trainerwechsel manchmal für einen Effekt haben kann, wenn häufig auch nur kurzfristig. Wir sind auf jeden Fall gewarnt", erklärt Bjarnason.

    Beim TV 05 fällt mit Timo Hommen ein Akteur definitiv aus. Gleich mehrere Spieler wie Arthur Glaubez, Julian Vogt und Christoph Räder sind erkältet. Eine Trainingseinheit wurde in dieser Woche deshalb abgesetzt. "Ich hoffe, dass bis zum Sonntag wieder alle bei Kräften sind", sagt Bjarnason.

    VTZ Saarpfalz -

    HV Vallendar So., 18 Uhr

    Beim HV Vallendar werden die Sorgenfalten momentan von Woche zu Woche größer. Nach Spielmacher Merlin Busse und Allrounder Tim Binnes haben sich auch Kreisläufer Dominik Stein und Mike Schäfer, der zum erweiterten Kreis der ersten Mannschaft zählt, einen Finger gebrochen und werden vorerst ausfallen. "Vier Fingerbrüche zur selben Zeit habe ich auch noch nie erlebt. Das schränkt uns in unseren Möglichkeiten natürlich weiter ein. Alle zu ersetzen, fällt uns selbstverständlich nicht leicht", weiß HVV-Trainer Wolfgang Reckenthäler, der selbst wie einige andere Akteure auch noch mit einer Erkältung zu kämpfen hat. "Das alles macht es nicht einfacher, aber dennoch fahren wir frohen Mutes nach Zweibrücken. Die Chancen stehen nicht so gut, aber wenn wir disziplinierter spielen als in der Vorwoche und mehr Druck aus dem Rückraum schaffen, ist vielleicht ein Überraschungserfolg möglich. Zusätzlich müssen wir wieder unsere Kreisläufer besser ins Spiel bringen. Gegen Illtal kam vom Kreis kein Treffer", erklärt Reckenthäler.

    Der Gegner, der ursprünglich den Wiederaufstieg als Saisonziel, vorgab, wartete zuletzt mit äußerst wechselhaften Ergebnissen auf. So gab es für die Rosenstädter zwei empfindliche Auswärtsschlappen mit je elf Toren Unterschied gegen Illtal und Budenheim. Zu Hause gewann Saarpfalz gegen Saulheim, gegen Haßloch erkämpfte man ein Remis. "Als Absteiger ist es natürlich immer schwer, die Motivation für die neue Liga zu finden. Von der Besetzung her müsste diese Mannschaft um den Titel mitspielen. Wir freuen uns natürlich auch auf ein Wiedersehen mit Tobias Stauch, hoffen aber auch, dass er uns nicht zu sehr mit Toren schadet", sagt Reckenthäler. Stauch schnürte zwei Jahre die Schuhe für den HVV und hatte zuletzt nach einer Verletzung sein Comeback gegeben. Das Hauptaugenmerk sollten die Vallendarer aber auf die VTZ-Akteure Philipp Wiese und Steffen Kiefer legen, die auf dem dritten und vierten Rang der Oberliga-Torschützenliste liegen. lkl

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