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    Mülheim/VallendarKnappe Niederlage für den HVV

    Der HV Vallendar hat am 23. Spieltag der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar das Gastspiel bei den HF Illtal knapp verloren. Derweil fuhr der TV Mülheim einen Kantersieg gegen Tabellenschlusslicht HSG Eckbachtal ein.

    HF Illtal - HV Vallendar 22:23 (12:11)

    Nur wenige Sekunden fehlten dem HV Vallendar, um bei den Handballfreunden zumindest einen Punkt zu entführen. Am Ende unterlagen die Vallendarer Löwen knapp mit 22:23 (12:11). Lange Zeit schien dabei sogar ein Sieg der Rheinlandpokalsieger von Trainer Wolfgang Reckenthäler gegen den Saarlandpokalsieger in Reichweite.

    "Über weite Strecken haben wir wirklich eine sehr starke Leistung abgerufen. Aufgrund einiger Ausfälle haben wir es kräftemäßig nicht über die Zeit bringen können. Auf der rechten Abwehrseite hatten wir Probleme, die der Gegner gut ausgenutzt hat", erklärte Reckenthäler, der die Partie aufgrund einer vierwöchigen Sperre von der Tribüne aus verfolgen musste.

    An der Seitenlinie waren Reckenthäler-Sohn Andreas und Veit Waldgenbach verantwortlich, und die fanden zu Beginn augenscheinlich die richtige Ansprache. Die HVV-Sieben lag vom Anpfiff weg stets knapp in Führung. Über 5:4 (8.) und 8:7 (16.) zeigte Vallen dar eine hoch konzentrierte Vorstellung bis hin zum Halbzeitpfiff. Auch eine höhere Führung als das 12:11 wäre zum Seitenwechsel durchaus möglich gewesen. Nach dem Kabinengang setzte der HVV seine starke Vorstellung gegen den favorisierten Titelaspiranten unbeirrt fort und erarbeitete sich binnen fünf Minuten nach Wiederanpfiff eine 16:12-Führung.

    Langsam musste der HVV aber der mangelnden Kaderstärke Tribut zollen. Die Gastgeber blieben trotz des Rückstandes ruhig und kämpften sich Tor um Tor zurück. In der 50. Minute war es dann soweit: Die Saarländer glichen durch ihren mit sieben Feldtoren erfolgreichsten Werfer, Christoph Holz, zum 20:20 aus. Erneut Holz erzielte drei Minuten später das 21:20 - die erste Führung der Hausherren.

    Vallendar steckte in der hektischen Schlussphase nicht auf und blieb dran. Lucas Gerdon traf 40 Sekunden vor dem Ende zum 22:23-Anschluss. Der folgende Illtaler Angriff konnte zwar gestoppt werden, der HVV verpasste es jedoch, in letzter Sekunde noch den Ausgleich zu erzielen, es blieb beim 23:22 für Illtal.

    Vallendar: Bininda, S. Stein; Baldus (4), Lohner (3), Meder (5/4), Gerdon (3/1), Woods (3), Hertz (2), Graulich (2), Jackmuth, D. Stein.

    TV 05 Mülheim -

    HSG Eckbachtal 39:22 (18:7)

    Der TV 05 Mülheim hat äußerst souverän seiner Pflichtaufgabe entledigt. Gegen das Tabellenschlusslicht HSG Eckbachtal feierte die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason einen 39:22-Kantersieg.

    Zu den 200 Stammzuschauern gesellten sich am Sonntagabend im Mülheimer Schul- und Sportzentrum noch einmal 50 weitere Zuschauer, die normalerweise karnevalistisch unterwegs sind. Auf Einladung des TV besuchten viele Narren der Ki & Ka Urmitz-Bahnhof sowie der Mülheimer Karnevalsgesellschaft 1951 das Heimspiel. Und die 05er dürfen sich Hoffnungen machen, neue Zuschauer hinzu gewonnen zu haben. Denn geboten wurde ein toller Kantersieg der Hausherren. Die Gäste aus der Pfalz gingen zwar mit 1:0 in Führung, doch das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit der HSG. Mülheim glich sofort wieder aus und übernahm die Führung, die dann im gesamten Spielverlauf konstant ausgebaut wurde. Über 2:1, 4:2, 6:3 hin zum 10:5. Bjarnason verlebte einen ganz ruhigen Abend auf der Mülheimer Bank und musste kaum eingreifen, allenfalls um zu wechseln. Die 05er begannen früh zu rotieren, alle Akteure bekamen Spielzeit und alle eingesetzten dankten es auch mit Toren. Zum Kabinengang war die Führung beim 18:7 schon in den zweistelligen Bereich angewachsen.

    In der zweiten Hälfte erlaubte Mülheim den Gästen mehr Tore, der eigene Torhunger wurde aber auch weiter gestillt. 36 Treffer fielen in den zweiten 30 Minuten. Mülheim scheiterte am Ende nur knapp an der 40-Tore-Marke. "So habe ich es mir vorgestellt. Wir haben den Gegner ernst genommen und konzentriert agiert. Wir haben über 60 Minuten das Spiel dominiert. Man muss auch genug Selbstbewusstsein haben und sagen, dass dies gegen diesen Gegner einfach unser Anspruch ist."

    Mülheim: Zelter, Winkel; Dahmen (2), Zerwas (5/1), Vogt (2), Helf (7), Langen (7), Nauroth (1), Glaubez (5), Schwenzer (3), Exenberger (3), Freimuth (2).

    Von unserem Mitarbeiter

    Lutz Klattenberg

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