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    LeiningenNeun Leininger werfen SG Unzenberg raus

    Dass ein A-Ligist einen Bezirksligisten nach Elfmeterschießen aus der ersten Runde des Fußball-Rheinlandpokals wirft, ist vielleicht eine kleine Überraschung, aber es ist keineswegs ungewöhnlich. Das Zustandekommen des 6:5-Sieges der SG Leiningen-Norath/Bickenbach über die SG Unzenberg/Sargenroth/Mengerschied war allerdings weit entfernt von gewöhnlich. Schließlich hatten die Gastgeber in der Verlängerung und in doppelter Unterzahl das 1:0 gemacht, dann den Ausgleich kassiert und diesen verdient bis zur 120. Minute verteidigt.

    Vor den Augen von Schiedsrichterin Nicole Justen aus Külz warf A-Ligist SG Leiningen (in Grün, mit Stefan Reuter) gegen Bezirksligist SG Unzenberg (mit Marc Caspar) alles in die Waagschale und belohnte sich trotz zweier Platzverweise mit dem Einzug in die zweite Runde. Leiningen gewann nach Elfmeterschießen. Foto: hjs-Foto
    Vor den Augen von Schiedsrichterin Nicole Justen aus Külz warf A-Ligist SG Leiningen (in Grün, mit Stefan Reuter) gegen Bezirksligist SG Unzenberg (mit Marc Caspar) alles in die Waagschale und belohnte sich trotz zweier Platzverweise mit dem Einzug in die zweite Runde. Leiningen gewann nach Elfmeterschießen.
    Foto: hjs-Foto

    Von Beginn an tat sich der Bezirksligist schwer. Das hatte Gründe: Mit Daniel Georg, der beruflich verhindert war, und dem angeschlagenen Spielertrainer Christoph Braun fehlten zwei Schlüsselspieler in der Offensive. Unzenberg war zwar optisch überlegen und hatte auch durch Marc Caspar (5.), Markus Dämgen (28.), Steven Tittel (29.) und Lars Herrmann (41.) gute Möglichkeiten, blieb aber ohne Tor und auch ohne echte Ideen. Die Gastgeber verteidigten unterdessen leidenschaftlich, ließen den Ball phasenweise gut in ihren Reihen laufen, schafften es aber kaum, sich bis zum gegnerischen Tor zu kombinieren. Bis zur 67. Minute: Nach einer Flanke von Stefan Reuter köpfte Arbon Bajrami den Ball über den herauseilenden Keeper Christopher Spreyer. Der Ball flog an den Innenpfosten und von dort in die Arme des Schlussmannes. "Da hatten wir natürlich Glück", gestand Spielertrainer Braun.

    Einen Aufreger gab es dann in der 78. Minute. Nach einem satten Schuss von Tittel bekam Jonas Morschhäuser den Ball an die Hand. Elfmeter. Unstrittig. Rote Karte. Strittig. Eine klare Torchance hatte er tendenziell nicht vereitelt. "Das ist bitter für uns, denn er wird uns jetzt erst einmal fehlen", sagte Leiningens Trainer Ingo Hubert. Den fälligen Strafstoß verschoss Herrmann (79.). Anschließend hatte der eingewechselte Tarik Aygün auf Unzenberger Seite noch die Chance auf das 1:0 (83.), verpasste den Ball aber knapp.

    In der Verlängerung wurde es dann kurios: Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Edmond Bajrami, der sich nach einem Foulspiel von Christian Kleid mit einem Schubser revanchierte, trat Daniel Reuter den Freistoß für sein Team. 40 Meter Tordistanz. Von der Seitenlinie. Der Ball wurde länger und länger und senkte sich hinter Spreyer ins Tor. Neun Leininger konnten gegen elf Unzenberger jubeln (98.). Sechs Minuten später erzielte Aygün aus dem Gewühl heraus den Ausgleich, für mehr reichte es aus Sicht des Bezirksligisten nicht. "Wir haben die Räume nicht clever genug ausgespielt, das müssen wir uns sicherlich vorwerfen", so Braun. Das Elfmeterschießen verlor sein Team dann. Der Coach konnte damit leben. "Ich denke, dass weder wir noch Leiningen es bis ins Finale schaffen", sagte er. Hubert hofft unterdessen auf einen Schub: "Die Jungs haben toll gekämpft und ich freue mich sehr für sie, denn das haben sie sich verdient."

    Von unserer Mitarbeiterin Sina Ternis

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