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    AltenkirchenSG Altenkirchen feiert Premiere im Pokal-Endspiel

    Als Rheinlandligaspieler in einem ehemaligen Zweitligastadion auflaufen zu dürfen - und dann noch in einem Endspiel -, das ist etwas ganz Besonderes. Die Fußballer der SG Altenkirchen/Neitersen kommen am heutigen Mittwochabend in den Genuss einer ganz besonderen Begegnung: Im Finale um den Rheinlandpokal steht für die Mannschaft von Trainer Cornel Hirt im letzten Pflichtspiel vor der Sommerpause der Höhepunkt der Spielzeit 2013/14 an.

    Foto: René Weiss

    Rekordsieger gegen Debütant. Die SG steht erstmals in einem Rheinlandpokal-Endspiel. Sowohl als Spielgemeinschaft als auch in Zeiten, als Altenkirchen und Neitersen noch separat aufliefen, kam man im Verbandspokal-Wettbewerb noch nie so weit wie in diesem Jahr. Der bisherige "Rekord" datiert aus der vergangenen Spielzeit, als die SG das Viertelfinale erreichte, dort aber gegen den späteren Finalisten FSV Salmrohr mit 0:1 unterlag. Mit Eintracht Trier steht auf der Gegenseite der Rekordpokalsieger. Bereits 13 Erfolge gingen an die Moselaner. Seit dem Jahr 2007 schwang sich die Eintracht sogar zum Seriensieger auf. Von den jüngsten sieben Austragungen setzte sich Trier sechsmal durch. Lediglich der SV Roßbach/Verscheid unterbrach mit seinem Coup im Jahr 2012 den Lauf der Blau-Schwarzen.

    Foto: Perro

    Der Weg ins Finale. Durch Siege gegen die SG Körperich, die SG Binsfeld, den SV Mehring, die TuS Koblenz und die SG 2000 Mülheim-Kärlich erreichte die Trierer Eintracht das Endspiel. Altenkirchen/Neitersen warf die Sportfreunde Eisbachtal, den TuS Mayen, die SG Betzdorf, den SC Berod-Wahlrod, die SG Westerburg und den SV Stockum-Püschen aus dem Rennen. Beide Endspielteilnehmer ließen in der Abwehr bislang nicht viel anbrennen. Altenkirchen kassierte aus dem Spiel heraus lediglich gegen Berod-Wahlrod und Betzdorf jeweils einen Gegentreffer. Triers Abwehr hatte nur beim 6:4 nach Elfmeterschießen im Viertelfinale bei Ligakonkurrenten TuS Koblenz das Nachsehen. Alle anderen Partien gewann der SVE zu Null.

    Comvalius jagt Pistono. Mit sechs Toren in der laufenden Pokalsaison liegt Triers Angreifer Sylvano Comvalius derzeit noch knapp hinter Mülheim-Kärlichs Steffen Pistono. Der Niederländer, der mit 13 Regionalligatreffern auch die meisten Trierer Treffer in der Punktspielrunde erzielte, müsste also mindestens einen Doppelpack schnüren, um sich den inoffiziellen Titel des Rheinlandpokal-Torschützenkönigs zu sichern. Altenkirchens bester Torschütze im laufenden Wettbewerb ist Marco Scholz, der schon viermal einnetzte.

    Die Generalprobe. Beide Mannschaften haben die Endspiel-Generalprobe in der Liga am vergangenen Samstag in den Sand gesetzt. Die SG Altenkirchen/Neitersen verabschiedete sich mit einer 0:4-Auswärtsniederlage beim SV Morbach aus der Rheinlandliga. Wenig besser erging es zwei Klassen höher den Trierern, die zu Hause gegen die Bundesliga-Reserve des SC Freiburg mit 1:4 unterlagen.

    Titel für Interimstrainer? Rudi Thömmes sitzt im Endspiel im Moselstadion vorerst letztmals als Interimstrainer auf der Trierer Bank und würde natürlich am liebsten als Pokalsieger in die zweite Reihe rücken, wenn in der Sommervorbereitung Peter Rubeck (zuletzt SVN Zweibrücken) das Amt des Cheftrainers übernimmt. Rubeck wurde als Nachfolger von Jens Kiefer verpflichtet, der nur zwei Monate nach Beginn seines Engagements in Trier einen Vertrag beim FC Homburg unterschrieb und sich von der Mosel bereits wieder verabschiedete.

    Eintracht bereits im DFB-Pokal. Mit dem Einzug ins Endspiel hat Eintracht Trier das Ticket für den DFB-Pokal bereits gelöst. Der Grund: Der SG Altenkirchen/Neitersen bleibt als Spielgemeinschaft die Tür zum wichtigsten deutschen Pokalwettbewerb versperrt.

    Alexander Müller pfeift. Der Verbandsschiedsrichterausschuss hat Alexander Müller aus Mendig als Schiedsrichter des Endspiels nominiert. Der 33-Jährige ist seit 1996 Schiedsrichter und pfeift für den SV Eintracht Mendig. 2012 wurde Müller, der Spiele bis zur Rheinlandliga leitet, "Schiedsrichter des Jahres" im Fußballverband Rheinland. Als Assistenten fungieren Markus Wozlawek (SG Bad Breisig) und Hermann Condné (DJK Buchholz). Als Vierter Offizieller steht Markus Jüris vom Ahrweiler BC am Spielfeldrand.

    Von unserem Mitarbeiter

    René Weiss

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