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    SC Idar: Schunck und Garlinski als Fels in der Brandung

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    Die unterschiedlichen Fähigkeiten der beiden blieben auch SGE-Trainer Alexander Schur nicht verborgen. "Es war schon Wahnsinn", sagte der ehemalige Eintracht-Profi. "Unten haben sie uns permanent ins Abseits laufen lassen. Und in der Luft ist wirklich alles abgeprallt." Meistens an Garlinski. Er klärte souverän per Fuß gegen Maik Vetter (8.), mehrmals in brenzligen Situationen per Kopf (18., 23., 30.) oder zur Not per Kopf auf Höhe der Füße (86.). Schunck sorgte dafür, dass sich die schneeweißen SGEler mehrmals schwarz ärgerten. Binnen der ersten 15 Minuten organisierte er gemeinsam mit seinen drei Abwehrkollegen Garlinski, Simon Maurer und Eugen Vetter eine perfekte Abseitsfalle. Sechsmal standen ein oder gar mehrere Eintracht-Stürmer im Abseits. "Die Abseitsfalle haben wir gut geregelt", lobte Trainer Sascha Hildmann.

    Die Abstimmung der Idarer stimmte in dieser Phase aber nicht überall. Die Gastgeber interpretierten ein 4-3-3-System sehr flüssig. Die Außenverteidiger rückten im Angriff sehr weit nach vorne und banden so die offensiven Flügelspieler der Idarer. Zudem ließ sich einer der drei Stürmer auf der ballnahen Seite häufig ins Mittelfeld zurückfallen. Diese Spieler "zwischen den Reihen" sind naturgemäß schwierig zu decken. Die Folge war eine Überzahlsituation im Zentrum, der Kapitän Michael Lehmann und Tim Schwartz einfach nicht Herr wurden.

    Sie flitzten von Station zu Station. Der Ball war aber stets weg. Trotz immensem Laufaufwand führten sie praktisch keine Zweikämpfe. "Wir haben es nicht geschafft, Zugriff zu bekommen", beschrieb Hildmann diesen Sachverhalt im Trainerjargon. Eine kaum zu überhörende Ansage von Schunck reparierte den Fehler im Idarer System. Die Außenverteidiger, meist Maurer, über dessen Seite viele Eintracht-Angriffe liefen, hefteten sich an die Fersen des zurückfallenden Stürmers. "Damit haben wir sie deutlich besser in den Griff bekommen", sagte Hildmann, der mit dieser Umstellung nichts zu tun hatte. "Für solche Situationen trainieren wir auch. Die Spieler sind geschult."

    Dazu kam ein weiterer Faktor. "Ein Quäntchen Glück", sagte Hildmann, "das wir im Augenblick wohl eher auswärts haben. Es ist ja nicht so, dass wir zu Hause schlecht spielen. Hier fällt dann das Tor für uns im richtigen Moment." Nachgeholfen hatte Eric Wischang. Dino Medjedovic, der bei SC-Ballbesitz im zentral-offensiven Mittelfeld viele Freiheiten genoss, hatte ihn auf dem linken Flügel freigespielt. Wischangs Präzisionsflanke segelte in Richtung zweier Spieler. Gianluca Modica und SC-Stürmer Patrick Stumpf standen im Strafraum dicht an dicht. Schon beim Absprung war zu sehen, dass der Stürmer aus dem kleinen Idar-Oberstein den höchsten Punkt in dieser Skyline markieren wird. Dem Frankfurter Kapitän fehlten im entscheidenden Kopfballduell mindestens 20 Zentimeter. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt hochverdient (46.). Sie überstand auch eine wütende Schlussoffensive der Frankfurter so lange, bis Joker Ferhat Gündüz auf Vorlage des starken Holger Knartz zweiten Saisonsieg des SC perfekt machte. Die Rote Laterne sind die Idarer nun los, und am Mittwoch geht es im Pokal zur SG Blaubach.

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