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    SC Idar: Schmell verhindert den Knock-out in letzter Sekunde

    Kein Teaser vorhanden

    Foto: Joachim Hähn

    Nach 90 Minuten hätte Idar eigentlich schon mit der Planung für die Oberliga beginnen können. Die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann lag gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den viertletzten Rang, den 1. FC Eschborn, mit 0:1 zurück. Noch einmal versuchten es die Schmuckstädter mit einem langen, hohen Ball. Noch einmal wuchtete sich Ferhat Gündüz in den Ball. Diesmal verlängerte der Stürmer das Spielgerät auf Christoph Schmell, der eiskalt vollstreckte - 1:1 (90.+4). Das Spiel war Sekunden später zu Ende. Ein 1:1 stand zu Buche, das dem SC Idar einen Funken Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib schenkt, wenngleich der fünftletzte Platz nun endgültig außer Reichweite liegt.

    Die Gastgeber fanden gut in die Partie. Die Hildmann-Truppe war präsent und erarbeitete sich Torgelegenheiten. Zunächst leitete Gündüz einen langen Ball von SC-Keeper Nico Adami weiter auf seinen Sturmkollegen Patrick Stumpf. Aus einer guten Position brachte Stumpf allerdings nur einen schwachen Abschluss zustande, sodass die Kugel neben dem Kasten landete (13.). Zwei Minuten später eine ähnliche Szene: langer Ball Adami, Verlängerung Gündüz, und Stumpf taucht frei vor Gästetorwart Tobias Stehling auf. Diesmal brachte der Angreifer den Ball am Schlussmann vorbei. Pascal Hertlein rettete aber auf der Linie. "Dann haben wir uns unsere obligatorischen zehn Minuten Auszeit genommen", bemerkte Hildmann. Die Gäste wussten diese Schläfrigkeit zu nutzen. Rouven Leopold bediente den pfeilschnellen Christopher Nguyen, der Adami aus halbrechter Position mit einem strammen Schuss unter die Latte keine Chance ließ - 0:1 (24.).

    Dieser Treffer sorgte für Nervosität und Unsicherheit bei den Hausherren. Während die Gäste nun ruhiger und stärker wurden. So hatte Eschborn die Partie im ersten Abschnitt weitgehend im Griff. Die Schmuckstädter waren zwar engagiert, aber zu uninspiriert und behäbig im Spiel nach vorne. In der Pause fand Hildmann aber die richtigen Worte. "Jungs, wir müssen alles riskieren. Wir müssen mutig sein", gab er seinen Schützlingen mit auf den Weg.

    Die erste gute Chance des zweiten Durchgangs gehörte dennoch den Gästen. Nguyen flankte auf Salvatore Bari, der völlig frei stehend neben den Kasten köpfte (48.). Wenig später musste der SC-Trainer seinen Arbeitsplatz auf die Tribüne verlegen. In der 65. Minute herrschte reger Betrieb im Eschborner Strafraum. Plötzlich landete der Ball am Arm eines Gästespielers. Ganz Idar forderte Strafstoß, die Pfeife des schwachen Schiedsrichters Matthias Jöllenbeck blieb allerdings stumm, was Hildmann überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Der Unparteiische quittierte die Unmutsäußerungen des Coaches mit einem Verweis auf die Tribüne. Das Spiel wurde in der Folge hektischer.

    Nguyen vergab nach einem Konter die Chance, seinen zweiten Treffer zu erzielen (68.). In der 70. Minute musste Simon Maurer mit einer Schulterverletzung vom Feld. Als wäre dies nicht bitter genug gewesen, scheiterte Christoph Schunck mit einem Strafstoß auch noch am Gästekeeper (73.). Erneut nahm ein Eschborner die Hand im Strafraum zur Hilfe, diesmal behielt Jöllenbeck den Überblick. Schunck ließ die große Gelegenheit aber liegen. "Dann bist du eigentlich tot", meinte Hildmann.

    Sein Team blieb jedoch lebendig. Die Gastgeber kämpften und rannten an, während Eschborn diszipliniert verteidigte. Wirklich gefährlich wurde es für das Gehäuse der Gäste dennoch selten. Die Leistung der Idarer ist mit dem Prädikat "sie waren stets bemüht" treffend umschrieben. "Das ist natürlich auch eine Qualitätsfrage. Außerdem stand der Gegner sehr tief", erklärte der Trainer. Bemüht blieb das Team auch mit zehn Spielern. Paul Garlinski sah nach einem Foul gegen den eingewechselten Anthony Wade die Ampelkarte (86.). Seine erste Verwarnung erhielt der Innenverteidiger bereits nach 18 Minuten. Die Hausherren versuchten es nun mit der Brechstange. Diese taktische Maßnahme war allerdings bis zur vierten Minute der Nachspielzeit nicht von Erfolg gekrönt gewesen, ehe Schmell in der letzten Sekunde zuschlug und so den Traum von der Regionalliga am Leben hielt.

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