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    SC Idar auf der Suche nach der Sonne

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    Fast eine Stunde lang verteidigte der SC Idar-Oberstein (hier Christoph Lawnik, Michael Lehmann und Simon Maurer) am Bruchweg ein 0:0 gegen die 05-Amateure. Dann schlug Deniz Yilmaz zu. Dreimal. 
Foto: Bernd Eßling
    Fast eine Stunde lang verteidigte der SC Idar-Oberstein (hier Christoph Lawnik, Michael Lehmann und Simon Maurer) am Bruchweg ein 0:0 gegen die 05-Amateure. Dann schlug Deniz Yilmaz zu. Dreimal.
    Foto: Bernd Eßling

    Der Trainer allerdings ist kämpferisch, auch wenn er als verantwortlicher Coach eine solche Phase noch nicht erlebt hat: "Stimmt, das ist eine neue Erfahrung für mich, aber ich weiß trotzdem genau, was ich jetzt tun muss, nämlich immer den Kopf raus in den Wind halten, weiter arbeiten wie bisher und dabei eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen", sagt Hildmann.

    Konter schlecht ausgespielt

    Und so steht am Anfang wie immer die Aufarbeitung der vergangenen Partie - in diesem Falle der 0:3-Niederlage in Mainz. Wie zuletzt oft, verkaufte sich der SC auch im Bruchwegstadion ordentlich. "Wir wollten es Mainz schwer machen und haben ganz gut gestanden", findet Hildmann, um dann aber den Finger in die Fehlerwunde zu legen. "Wir hatten zu wenig Möglichkeiten, um selbst ein Tor zu erzielen und das lag daran, dass wir die Konter schlecht ausgespielt haben", erläuterte der Coach. "Immer haben wir beim letzten Ball die falsche Entscheidung getroffen." In der zweiten Hälfte erhöhte Mainz die Schlagzahl und kam zur Führung durch Deniz Yilmaz. "Dass das Tor für mich klares Abseits war ist das eine", sagt Hildmann, um dann aber kritisch festzuhalten: "Ob man in dieser Situation aber überhaupt auf Abseits spielen muss, ist das andere." Tatsächlich hat gerade Innenverteidiger Christoph Schunck einen Hang dazu, herauszurücken und Abseitssituationen herzustellen. Zu oft allerdings im falschen Moment (schon in Kaiserslautern kassierte der SC auf diese Art einen unnötigen Gegentreffer).

    Anschließend erhöhte Mainz die Schlagzahl, der SC versuchte dagegen zu halten, hatte aber keine Chance mehr. Die Art und Weise, wie das 0:2 fiel, darf trotzdem nicht sein: Eugen Gopko hatte von der linken Seite geflankt, die Abwehr der Gäste war, wie ein Tribünengast anmerkte, offenbar geflüchtet, und Yilmaz köpfte den Ball unbedrängt ins rechte Eck. Dass Yilmaz seinen Hattrick komplett machte, passte ins Bild, und gab Hildmann Munition zur Rechtfertigung: "Man muss die Niederlage einordnen. Mit Yilmaz konnten die Mainzer einen Profi einsetzen. Ein Spieler, der 1,5 Millionen Euro gekostet hat. So ein Spieler kann schon mal den Unterschied ausmachen."

    Einige Profis bei Schalke 04 II?

    Mit einigen Profis rechnet Hildmann auch am Dienstag beim Gastspiel in der Mondpalastarena in Wanne-Süd, einem Stadtteil von Herne, wo der FC Schalke 04 II seine Heimspiele austrägt. "Der Zeitpunkt ist ideal, um Profis laufen zu lassen", weiß Hildmann. Anstoß ist um 16 Uhr. Im Training am Sonntagmorgen sah sich Hildmann in erster Linie als Psychologe gefordert. "Es ist viel Kopfarbeit erforderlich, aber natürlich müssen wir auch den einen oder anderen Fehler ansprechen. Uns unterlaufen im Moment zu viele davon, das müssen wir unbedingt abstellen", sagt der Trainer. Hildmann passt es nicht besonders in den Kram, dass der SC bereits am Dienstag wieder ran muss: "Man kann es sich natürlich nicht aussuchen, aber ich würde jetzt gerne eine Woche lang mit dem kompletten Kader arbeiten." weder das eine ist möglich, noch war es das andere wegen Abstellungen an die U23, die in Eppenbrunn spielte. Ob es gegen Schalke erneut Veränderungen in der Anfangsformation geben wird, ist wie immer offen. Immerhin ist die Ausgangssituation jene, aus der der SC am liebsten agiert - das Hildmann-Team ist eindeutiger Außenseiter. "Vielleicht macht es uns das etwas leichter. Keiner erwartet etwas von uns, wir können nur gewinnen", überlegt der Coach. Die Wetterprognose jedenfalls macht Hoffnung: frühlingshaft, warm, sonnig. Vielleicht passen die Adjektive ja wieder zum SC...

    Sascha Nicolay

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