40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Fußball Männer
  • » Regionalliga
  • » TuS Koblenz
  • » Pokalspiel wird für die TuS zu großer Herausforderung
  • Aus unserem Archiv

    KoblenzPokalspiel wird für die TuS zu großer Herausforderung

    Noch ist ungewiss, wann und wo sich die Rückkehr der TuS Koblenz auf die große Fußballbühne vollzieht. Mit dem ostdeutschen Traditionsverein Dynamo Dresden, dem Fünften der abgelaufenen Zweitligasaison, hat der Gewinner des Rheinlandpokals für das Erstrundenspiel des DFB-Pokals im August gewiss kein Traumlos gezogen, dafür aber ein Spiel vor der Brust, das im Vorfeld den Verantwortlichen eine Menge Arbeit abverlangt. Schon allein aus Sicherheitsaspekten.

    Viele Fans unterstützten die TuS (rechts Ricardo Antonaci beim Kopfball, links Julian Grupp) in Salmrohr beim Pokalgewinn gegen Eintracht Trier. Auf noch mehr Unterstützung hoffen die Koblenzer in der ersten DFB-Hauptrunde gegen Dynamo Dresden – in welchem Stadion auch immer.  Foto: Andreas Walz
    Viele Fans unterstützten die TuS (rechts Ricardo Antonaci beim Kopfball, links Julian Grupp) in Salmrohr beim Pokalgewinn gegen Eintracht Trier. Auf noch mehr Unterstützung hoffen die Koblenzer in der ersten DFB-Hauptrunde gegen Dynamo Dresden – in welchem Stadion auch immer.
    Foto: Andreas Walz

    „Das wird gewiss ein Rot-Spiel“, also eine Partie, für die die höchste Sicherheitsstufe gilt, weiß TuS-Vizepräsident Hannes van Heesch mit Blick auf die engagierte, bisweilen aber auch höchst problematische Fanszene der Schwarz-Gelben, die in der Vergangenheit gerade im DFB-Pokal einige Male unangenehm aufgefallen ist. „Mit einem anderen Gegner hätten wir's wohl einfacher gehabt“, ahnt er. Auf die TuS kommen also neben der Stadionsuche weitere aufwendige Vorarbeiten zu.

    Van Heesch ist derzeit intensiv damit beschäftigt, einen Austragungsort für diese Partie zu finden, denn auch wenn die Umbauarbeiten im Stadion Oberwerth auf Hochtouren laufen und zügig vorankommen, so ist doch nicht damit zu rechnen, dass den Koblenzern ihr „Wohnzimmer“ bis Mitte August schon wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht. Und eine Verlegenheitslösung, eine Austragung auf einer halb fertigen Baustelle, würde dem Verein auf Sicht auch nicht helfen. „Wenn die Bauarbeiten unterbrochen würden, könnte es entsprechend länger dauern, bis unsere Regionalliga-Heimspiele wieder im eigenen Stadion stattfinden können“, verweist van Heesch auf mögliche Folgen.

    So sucht der TuS-Vize fieberhaft nach einem geeigneten Stadion in der näheren Umgebung, sprich in Mainz, Bonn oder Köln. Ins Auge gefasst hat er das Franz-Kremer-Stadion im Kölner Rhein-Energy-Sportpark, wo aktuell die Nachwuchsmannschaften des 1. FC Köln ihre Heimspiele austragen und wo 5457 Zuschauern Platz finden. „Wir müssen auf die Kosten schauen“, gibt van Heesch zu bedenken und hofft auf ein finanzielles Entgegenkommen des Bundesligisten, mit dem die TuS ja auf der Nachwuchsebene eine Kooperation eingegangen ist. Schließlich will die TuS bei ihrem großen Spiel nicht unbedingt draufzahlen, wenn schon gegen den Zweitligisten die insgeheim erhofften ganz großen Zuschauereinnahmen nicht zu erwarten sind.

    „Ich hoffe, dass wir in der kommenden Woche einer Lösung nahekommen“, gibt van Heesch den Sachstand wieder. Erst wenn ein Austragungsort feststeht, wird ein passender Termin gesucht, der dann mit dem Gegner aus Dresden sowie mit dem DFB abgestimmt werden muss. Das letzte Wort dürfte mal wieder der Bezahlsender Sky haben, der bekanntlich alle 32 Erstrundenpartien des Pokals live überträgt und Wert auf eine passende Dramaturgie legen wird.

    Am Donnerstag findet beim DFB in Frankfurt ein Workshop statt, bei dem die Erstrundenteilnehmer des Pokals über die Sicherheitsanforderungen informiert werden. Da werden die TuS-Vertreter ganz genau zuhören.

    Sollte es im Übrigen doch klappen mit einem Pokalspiel im Oberwerth-Stadion, so hat die örtliche Polizei bereits Gelassenheit signalisiert. Obwohl am gleichen Wochenende auch Rhein in Flammen sowie der AfD-Parteitag die Sicherheitskräfte auf Trab halten werden, sei auch das Risikospiel der Fußballer „logistisch in den Griff zu bekommen“, hieß es dort. Auch auf die Unterstützung der Stadtspitze darf die TuS beim Unternehmen DFB-Pokal wie auch bei der Wiederherstellung einer regionalligatauglichen Spielstätte in vollem Umfang hoffen, wie van Heesch betont. „Am Montag treffen wir uns schon zum zweiten Mal mit dem Oberbürgermeister und weiteren Vertretern der Stadt“, verrät er, „von dieser Seite erhalten wir jede mögliche Unterstützung. Alle sind mit uns bemüht, eine Lösung zu finden.“

    Dennoch richten sich van Heeschs Wünsche derzeit nicht in allererster Linie auf den sportlichen Ausgang des Pokalhits: „Ich hoffe auf ein ruhiges und friedliches Spiel“, sagt der TuS-Vize.

    Von unserem Redakteur Stefan Kieffer

    „Ein schönes Los. Dresden hat eine riesen Fangemeinde. Wir freuen uns auf dieses Spiel.“

    TuS-Trainer Petrik Sander erweist dem Pokalgegner Dynamo die gebührende Ehre.

    Petrik Sander betreibt die Spielersuche mit Geduld

    Koblenz. Wenige Tage vor dem Beginn der Vorbereitung (22. Juni) hat der Kader der TuS Koblenz auf dem Papier noch eher bescheidene Ausmaße: Neun Spieler stehen bis dato unter Vertrag, allesamt Mitglieder des in der Vorsaison so erfolgreichen Ensembles. Zuletzt setzten Kapitän André Marx und Angreifer Dejan Bozic ihre Signatur unter den Kontrakt mit einjähriger Laufzeit. Solides Gerüst oder wackliges Fundament?

    Trainer Petrik Sander, soeben aus dem Urlaub zurückgekehrt, kann die Momentaufnahme nicht schrecken. Gelassen sagt er: „Geduld ist mal wieder gefragt. Wir sind in guten Gesprächen, bis Donnerstag werden wir den einen oder anderen noch verpflichten“, erklärt er und auch sein Co-Trainer Gilbert Gorges unisono.

    Dabei wird es sich wohl um die ersten externen Zugänge handeln. Denn mit weiteren Spielern des alten Kaders ist kaum mehr zu rechnen. Flügelmann Tony Schmidt (28), der letzte noch nicht gebundene Spieler mit mehr als 30 Einsätzen in der Vorsaison, wird den Verein mit ziemlicher Sicherheit verlassen: „Ich nehme eine neue Herausforderung an, mit meinem Berater prüfe ich derzeit drei, vier Optionen“, berichtet er. Und auch Defensivmann Jesse Sierck wird das Koblenzer Trikot kaum ein weiteres Mal tragen.

    Prekär stellt sich aktuell die Situation zwischen den Pfosten dar: Stammschlussmann Sebastian Patzler (Viktoria Köln) und Kadir Yalcin (FC Karbach) verlassen die TuS. Mit dem Verbleib des dritten Torhüters Tobias Kraus rechnet Sander nicht.

    Armin Jusufi und Akiyoshi Saito liegen Angebote zu reduzierten Konditionen vor. Sander: „Wir haben nur begrenzte Mittel verfügbar, da können wir nicht über unsere Grenzen hinausgehen.“ Almir Porca, im Winter gekommen und am Ende der Saison nur einmal kurz eingesetzt, hat sich dem Bezirksliga-Aufsteiger Ahrweiler BC angeschlossen.

    Bis zum Ligastart am letzten Juli-Wochenende verbleiben fünf Wochen, um den Kader aufzufüllen. Sechs Testbegegnungen stehen auf dem Programm, den Höhepunkt bildet zweifelsohne der Kräftevergleich mit dem Bundesligisten FSV Mainz 05 am Dienstag, 11. Juli, um 18.30 Uhr in Mörschied. Bodo Heinemann

    TuS Koblenz
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach