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    Hildmann: "Ich stelle eine gewisse Ungeduld fest"

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    Der SC Idar-Oberstein hat noch genug Zeit, um den Klassenverbleib zu sichern. Trainer Sascha Hildmann tritt übergroßen Erwartungen und Ungeduld entgegen. Er sagt: "So lange wir bis zum Schluss mit einem Sieg vom Abstiegsplatz wegkönnen, machen wir vieles richtig." 
Foto: Eibner
    Der SC Idar-Oberstein hat noch genug Zeit, um den Klassenverbleib zu sichern. Trainer Sascha Hildmann tritt übergroßen Erwartungen und Ungeduld entgegen. Er sagt: "So lange wir bis zum Schluss mit einem Sieg vom Abstiegsplatz wegkönnen, machen wir vieles richtig."
    Foto: Eibner - Eibner-Pressefot

    Herr Hildmann, der SC Idar-Oberstein hat bisher sieben Punkte eingesammelt. Sind sie zufrieden?

    Mit der Punktausbeute bin ich einverstanden. Es hätte zwar der eine oder andere Punkt mehr sein können, aber man muss ehrlicherweise zugeben, dass wir auch mit weniger dastehen könnten. Ich bin deshalb zufrieden, weil unser Ziel immer war, mindestens in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen zu sein. Aktuell sind wir einen Punkt dahinter und beispielsweise nur vier Zähler hinter Rang acht. Wir sind also im Soll.

    Wie bewerten Sie die Spielweise Ihrer Mannschaft, vom nackten Ergebnis losgelöst?

    Unsere Spielweise hat sich verbessert. Wir sind reifer und stabiler geworden. Im vergangenen Jahr hatten wir zu diesem Zeitpunkt schon einige Klatschen einstecken müssen. Diesmal sind wir von noch niemandem vorgeführt worden - gerade gegen Spitzenmannschaften haben wir uns gut verkauft. Zudem haben wir an Respekt genommen. Gegnerische Trainer verbinden mit uns Einschätzungen wie "sehr gut organisiert" oder "kantig und unangenehm".

    Wo ist Luft nach oben?

    In vielen Bereichen. Aber vorrangig müssen wir an unserer Chancenverwertung arbeiten und besser von Angriff auf Abwehr umschalten. Damit meine ich, dass wir schneller entscheiden müssen, ob wir bei einem Ballverlust den Gegner sofort wieder attackieren oder uns in die Ordnung hinter den Ball zurückziehen. Momentan dauert mir dieser Prozess zu lange, und spielstarke Mannschaften wissen das auszunutzen.

    Es gibt Zuschauer und Beobachter, die Ihre Einschätzung nicht teilen und Ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation äußern. Wie bewerten Sie diese Sichtweise?

    Ich stelle tatsächlich bei einigen unserer Zuschauer eine gewisse Ungeduld fest. Offenbar haben sich viele erhofft, dass wir den Klassenverbleib bereits nach zehn Spieltagen in trockenen Tüchern hätten. Der Anspruch an uns ist unglaublich groß geworden. Aber das ist natürlich unrealistisch. Wir bewegen uns mit unseren Mitteln, die nun einmal eingeschränkt sind, in der stärksten der fünf Regionalligen. Wir spielen auf gleicher Ebene mit Mannschaften, die auf Spieler aus Nachwuchsleistungszentren, deren Erhaltung Millionen kostet, zurückgreifen können. Wir stellen uns dieser Herausforderung und wollen auch top Ergebnisse erzielen, aber meine Mannschaft verdient es, dass ein realistischer Maßstab angelegt wird.

    Welche Rolle spielen die Ergebnisse auswärts und zu Hause in Ihren Augen in diesem Zusammenhang?

    Im vergangenen Jahr haben wir in der Tat zunächst in erster Linie zu Hause gepunktet. Dieses Mal ist das umgekehrt. Wir sind auswärts noch ungeschlagen. Das wird aber nicht so registriert, wie wenn wir Heimsiege einfahren würden.

    Wünschen Sie sich mehr Rückendeckung von den Zuschauern?

    Von mehr als 90 Prozent des Publikums haben wir die doch. Die stehen voll hinter uns. Aber manchmal ist es schon verwunderlich, wie heftig einige Zuschauer auf die Auftritte und die Leistungen unserer Spieler reagieren.

    Braucht der SC Idar noch einen Stürmer, wie immer wieder gefordert wird?

    Natürlich wünscht man sich immer einen Klasseangreifer, der andauernd knipst. Aber einen, der das garantiert, kann sich der SC schlicht und ergreifend nicht leisten. Abgesehen davon bin ich mit unseren Angreifern sehr zufrieden. Für mich ist wichtig, dass sie zu Chancen kommen. Außerdem haben Angreifer in unserem Konzept die Aufgabe, erster Verteidiger zu sein - unsere Stürmer, egal ob Patrick Stumpf, Ferhat Gündüz oder Dino Medjedovic arbeiten sehr viel nach hinten. Das bewerte ich auch.

    Aber bei acht erzielten Toren können Sie mit der Offensivleistung insgesamt nicht zufrieden sein, oder?

    Unsere Offensivleistung leidet unter unserer defensiven Grundeinstellung. Die ist aber die Grundlage dafür, überhaupt in der Regionalliga mithalten zu können, denn tatsächlich verfügen wir nicht über die Qualität, um einen Gegner dauerhaft unter Druck setzen zu können. Doch da sind wir wieder bei dem Thema der unterschiedlichen Voraussetzungen. Wir müssen eben das Beste aus unseren Möglichkeiten herausholen - deshalb muss unser Fokus auf guter defensiver Organisation liegen und nicht auf Angriffsfußball.

    Das Gespräch führte Sascha Nicolay

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