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    Erst nervös, dann besser: TuS verpasst den Dreier

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    Foto: cc

    Für den leicht erhöhten Unterhaltungswert in Durchgang zwei war immerhin vornehmlich die gastgebende TuS verantwortlich - und Gästekeeper Carsten Nulle, der die zwei besten Koblenzer Torchancen von Lukas Haubrich (55.) und Thomas Klasen (64.) mit guten Reaktionen vereitelte. "Carsten hat uns im Spiel gehalten", räumte Gästetrainer Uwe Wolf ein, "aus unserer Sicht ist das heute ein Punktgewinn."

    Ähnlich sah es sein Koblenzer Kollege Michael Dämgen, der nach dem 2:1 gegen Eschborn drei Tage zuvor allzu gern mit einem weiteren Sieg "nachgelegt" hätte. "Nulle war der entscheidende Mann fürs 0:0", sagte Dämgen, "für die zweite Halbzeit mache ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment."

    45 Minuten lang hatte er wie die 2310 Zuschauer eine TuS gesehen, die sehr verhalten zu Werke ging gegen die ambitionierten Nordhessen, die sich zum wiederholten Male den Aufstieg in die Dritte Liga zum Saisonziel gesetzt haben. "Da waren wir sehr nervös, haben viele lange Bälle und viele Fehlpässe gespielt", analysierte Dämgen, der als Beobachter beim eindrucksvollen 3:0 der Kasseler gegen Waldhof Mannheim festgestellt hatte, dass die Kasseler "Löwen" viel Wert auf Ordnung und Defensivsicherheit legen. "Da wollten wir uns natürlich nicht locken lassen, um nachher vielleicht in einen Konter zu laufen", beschrieb Dämgen seine taktische Vorgabe, "aber so ängstlich und respektvoll wie vor der Pause wollten wir uns eigentlich nicht präsentieren."

    Also fand der Trainer in der Kabine die richtigen Worte, um seine Schützlinge "aufzuwecken" und ihnen für die zweie Halbzeit mehr Zutrauen in die eigenen Stärken zu vermitteln. Mit Erfolg: Gleich nach Wiederbeginn erzwang die TuS eine Serie von drei Ecken in Folge, von denen vor allem die letzte für Gefahr sorgte. Von der Tribüne sah es eher kurios aus, wie Stefan Haben unter der Flanke durchsegelte und den Ball dann mit der Hacke in Richtung Tor beförderte. Doch der erneut souverän agierende TuS-Abwehrchef schwor Stein und Bein: "Das war ein klarer Elfmeter, ich bin von hinten geschubst worden."

    Den Strafstoß gab es indes nicht, und so blieben die bereits erwähnten Chancen von Haubrich und Klasen die offensiven Höhepunkte aus TuS-Sicht.

    Dämgen freute sich deshalb vornehmlich über die solide Abwehrleistung: "Wir haben nur einen Torschuss zugelassen", stellte er mit Recht fest. Das war in der 32. Minute, als nach einer missglückten Faustabwehr von TuS-Keeper Dieter Paucken Kassels Torjäger Sebastian Schmeer mit dem Schuss so lange zögerte, bis ihn Daniel Bartsch abblockte. "Wir haben uns keine Blöße gegeben", stellte auch Stefan Haben im Namen der Defensivabteilung fest.

    So fiel die Bewertung der Nullnummer auf Koblenzer Seite letztlich positiv aus. "Wir brauchen uns vor keinem zu verstecken". konstatierte der unglückliche Gelb-Rot-"Sünder" Anel Dzaka (siehe nebenstehenden Artikel), und Kapitän Thomas Gentner kündigte an: "Jetzt fahren wir mit breiter Brust nach Elversberg."

    Von unserem Redakteur

    Stefan Kieffer

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