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    WirgesWirges will sich mit 30. Punkt beschenken

    Der 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende auf eigenem Platz gegen den TuS Mechtersheim war für die Oberliga-Fußballer der Spvgg EGC Wirges ein gelungener Jahresabschluss vor den eigenen Fans.

    Nach dem 2:1-Heimsieg gegen den TuS Mechtersheim wollen die Wirgeser (weiße Trikots, von links Yannik Finkenbusch, Marian Kneuper und Marvin Sauerborn) das für sie sehr gute sportliche Jahr 2014 am Sonntag mit einem Punkt(e)gewinn in Mainz abschließen.  Foto: Michelle Saal
    Nach dem 2:1-Heimsieg gegen den TuS Mechtersheim wollen die Wirgeser (weiße Trikots, von links Yannik Finkenbusch, Marian Kneuper und Marvin Sauerborn) das für sie sehr gute sportliche Jahr 2014 am Sonntag mit einem Punkt(e)gewinn in Mainz abschließen.
    Foto: Michelle Saal

    Ein Abschluss, der nun auswärts am Sonntag um 15 Uhr als Gast bei Mitaufsteiger TSV Schott Mainz noch mit dem berühmten Tüpfelchen auf dem "i" verfeinert werden soll. Und das wäre der 30. Punkt auf dem Guthaben-Konto der Westerwälder als Abschluss eines Jahres mit Meisterschaft in der Rheinlandliga und glanzvoller Rückkehr in die Oberliga.

    "Wenn mir zu Beginn der Saison jemand gesagt hätte", so Spvgg-Trainer Jürgen Kohler, "dass wir vor Weihnachten über einen derartigen Punktestand reden, den hätte ich für verrückt erklärt. Aber dass wir jetzt nur über die Möglichkeit reden und die Zähler nicht schon auf dem Konto haben, ist der Tribut, den eine derart junge Mannschaft in der Oberliga zahlt, denn wir haben ja rückblickend sogar schon einige Punkte einfach so liegen gelassen."

    Leichtsinn in Abwehr bemängelt

    Das war zuletzt gegen Mechtersheim nicht der Fall, und damit war Kohler zufrieden, "aber in der Defensive haben wir doch einige Dinge zugelassen, die mir gar nicht gefallen haben. Solchen Leichtsinn in der Abwehr dürfen wir uns am Sonntag beim sehr starken Mitaufsteiger in Mainz nicht erlauben, sonst wird das nichts mit den 30 Punkten unter dem Christbaum. Aber Träume sind erlaubt, und ein Ziel ist dieser Punktestand allemal."

    Wieso Träume, schließlich sind die Mainzer doch ein Tabellennachbar und auch "nur" Aufsteiger. Sie haben den 30. Punkt schon auf dem Konto und sich bislang gleichermaßen bravourös geschlagen wie die Westerwälder. Das sieht doch mehr nach einem Gegner auf Augenhöhe aus. "Klar", meint Kohler, "die Mainzer sind Mitaufsteiger, aber ein ganz anderes Kaliber. Was wir uns erarbeiten, das kaufen die. Die Mannschaft verfügt über ein Erfahrungspotenzial, von dem wir nur träumen können. Wenn wir die Fehlerquote nicht radikal senken können, dann haben wir in Mainz keine Chance."

    Noch mal alles rauskitzeln

    Bei dem Vorhaben, in der Landeshauptstadt mindestens einen Punkt zu holen, bereiten dem Trainer zurzeit jedoch noch einige Halsschmerzen und grippale Infekte seiner Schützlinge Kopfschmerzen. "Gut, das ist halt auch durch die Jahreszeit bedingt, und einige Spieler schleppen Erkältungen mit sich herum. Aber ich gehe heute einfach davon aus, dass wir zum Jahresabschluss noch einmal mit dem kompletten Kader nach Mainz reisen", sagt Kohler und lobt sein Team kurz vor dem Jahresende: "Die Spieler sind nach der anstrengenden Saison zwar müde und freuen sich auf die Winterpause. Aber ich kenne mein Team und die Moral der Akteure. Von daher bin ich mir sicher: Die werden alles rauskitzeln und für 90 Minuten plus Nachspielzeit noch einmal alles geben, um danach die 30 beim Punktestand in der Tabelle zu sehen."

    Von unserem Mitarbeiter

    Peter Armitter

    Der Gegner im Blick: TSV Schott Mainz

    Die Wirgeser spielen am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz des Betriebsgeländes beim Tabellenachten TSV Schott Mainz. Der Meister der Verbandsliga Südwest hat nur einen Zähler mehr auf dem Konto als die Westerwälder, die bislang noch nicht mal halb so viele Gegentore schlucken mussten wie die Landeshauptstädter, bei denen es schon 37 mal einschlug. Im Gegenzug stellen die Mainzer allerdings mit 41 Treffern die drittbeste Offensivabteilung der Oberliga. Großen Anteil daran haben Preston Mark Zimmermann, der gemeinsam mit dem Ludwigshafener Jens Leithmann die Torjägerliste anführt (je 13 Treffer), und Can Oezer (12 Tore). Dieses Duo sowie die ehemaligen Bundesliga-Profis Markus Kreuz und Srdjan Baljak werden die stabile Wirgeser Abwehr (erst 18 Gegentore) einem Härtetest unterziehen. Zu Hause sind die Mainzer durchaus anfällig, von den letzten fünf Heimspielen haben sie nur zwei gewonnen. gh

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