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    Eppelborn-WiesbachSC Idar: Nakharin Schmeier betreibt Eigenwerbung

    Die 0:3-Niederlage beim FC Hertha Wiesbach ist für den SC Idar-Oberstein nicht ohne Folgen geblieben. Weil der FV Diefflen überraschend deutlich mit 4:1 bei der Spvgg Burgbrohl gewann, rutschte der SC auf den drittletzten Platz in der Fußball-Oberliga ab und wird dort überwintern. Doch die Burgbrohler Niederlage hat auch ihre gute Seite. Die Spvgg bleibt wie der TuS Mechtersheim damit für den SC Idar weiterhin "nur" sieben Punkte entfernt. Somit besteht in der zweiten Halbserie für die Mannschaft von Trainer Murat Yasar eine einigermaßen realistische Chance, die Saison auf Nichtabstiegsplatz zu beenden. Sicher wäre der SC auf Rang 13, wo aktuell der TuS Mechtersheim platziert ist - sieben Punkte und eine um 18 Treffer bessere Tordifferenz.

    Ob der SC den Rückstand noch aufholen wird, hängt stark damit zusammen, welches Gesicht die Mannschaft nach der Winterpause haben wird. Interessant scheint deshalb die Frage, wie der Vorstand des SC in der Winterpause agiert. Entschließt er sich dazu Oberliga erprobte Spieler als Verstärkung zu verpflichten, oder beschreitet er den von Martin Schneider, dem Abteilungsleiter, favorisierten Weg, auf die Talente aus den eigenen Reihen beziehungsweise auf Spieler aus unterklassigen Klubs aus der Region zu setzen. Oder gibt es eine Mischung aus beiden? Schneider hatte unlängst in einem viel beachteten Interview mit der Nahe-Zeitung gesagt, dass sich der Verein für einen Weg entscheiden müsse. Eine Antwort des Vereins auf diese Frage steht noch aus.

    Die Partie in Wiesbach hat jedenfalls gezeigt, dass es für den SC schwierig wird, ohne Verstärkungen im Offensivbereich in der Oberliga zu bleiben. Der Kader ist schlicht zu dünn. Verletzungen von Leistungsträgern wie jetzt Nico Pantano und Christoph Schmell sind kaum aufzufangen. Da Tim Eckstein in der Winterpause nach Traben-Trarbach geht und wahrscheinlich auch Marcel Veek den Klub wieder verlässt, steht der SC ohne richtigen Angreifer da.

    In Wiesbach waren die Schwierigkeiten in der vordersten Linie deutlich. Der SC machte nämlich über weite Strecken der ersten Hälfte ein wirklich gutes Spiel, aber es fehlte die letzte Durchschlagskraft. Für Trainer Murat Yasar war entscheidend, dass der entscheidende letzte Pass zu selten kam. "Wir haben gewusst, dass Thiago, Alfonso Marte, Daniel Schattner und Alex Tempovorteile haben. Mehrfach gab es die Gelegenheit den entscheidenden Pass in den Lauf zu spielen, aber wir haben ihn einfach oft nicht hingekriegt", kritisierte Yasar. Und wenn er dann mal kam, dann fehlte die letzte Entschlossenheit beim Abschluss. So wie bei Thiago in der 17. Minute, der aus drei Metern das Tor verfehlte.

    Verbessern muss der SC zudem sein Umschaltverhalten bei eigenem Ballverlust. Wiesbach hat bei seinen Toren zum 1:0 und 2:0 aufgezeigt, dass die Idarer in solchen Situationen zu lange ungeordnet sind.

    Doch auch beim 0:3 in Wiesbach waren Dinge zu sehen, die Mut machen. Bis zum Doppelschlag, der das 0:2 bedeutete, war der SC klar besser. das Team war glänzend organisiert und agierte giftig in Ballnähe. Zudem ist ein Formanstieg des erfahrenen Mitteblocks mit Christoph Schunck und Paul Garlinski sowie Michael Lehmann im Zentrum unübersehbar. Absolut positiv war auch der Kurzauftritt von Nakharin Schmeier. In den zwölf Minuten seines Oberliga-Debüts zeigte er, dass er in dieser Klasse trotz gewaltiger körperlicher Nachteile mithalten kann. Das Talent gefiel mit Übersicht, Ball- und Passsicherheit und der Tatsache, dass er immer anspielbar war. "Der Junge macht Spaß", meinte auch Yasar. In der zweiten Saisonhälfte wird sich zeigen, ob Schmeier auch durch das Stahlbad Abstiegskampf gehen kann. Sascha Nicolay

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