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KirnVfR Kirn misst sich mit Topklub

Es ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben der Landesligasaison. Auf Loh gastiert am Sonntag um 15 Uhr der ASV Winnweiler. Die Fußballer aus dem Donnersbergkreis sind so etwas wie der gefühlte Tabellenführer, blieben in sieben Spielen ohne einen Verlustpunkt. Und was tut man beim VfR Kirn angesichts dieses Brockens? "Wir freuen uns", gibt Coach Dieter Müller unumwunden zu. "Solche Spiele mag ich. Ich finde es toll, sich mit den Besten zu messen." Beim reinen Kräftevergleich soll es natürlich nicht bleiben. "Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen", legt Müller nach. "Dazu brauchen wir eine hoch konzentrierte Leistung in allen Mannschaftsteilen."

Abgeschirmt: Kirns Flügelspieler Rico Jelacic (schwarzes Trikot) verteidigt den Ball gegen Felix Kinder vom VfR Baumholder. Die Kirner empfangen am Sonntag den ASV Winnweiler.  Foto: Manfred Greber
Abgeschirmt: Kirns Flügelspieler Rico Jelacic (schwarzes Trikot) verteidigt den Ball gegen Felix Kinder vom VfR Baumholder. Die Kirner empfangen am Sonntag den ASV Winnweiler.
Foto: Manfred Greber

Der Trainerfuchs hat sich während der Woche einige Gedanken zur taktischen Marschroute gemacht. Die größte Gefahr stellen Spielmacher Waldemar Schneider (11 Saisontore) und Stürmer Fabian Schmitt (9) dar. Allein Schneider hat damit genauso oft genetzt wie der gesamte VfR-Kader. Eine Möglichkeit wäre es, dieser Offensivkraft mit einer tiefen, massierten Deckung entgegen zu treten. Davon hält Müller gar nichts. "Dann rutscht entweder ein Ball durch oder sie bekommen ihre Chance durch viele Standards", erklärt er. Stattdessen setzt sein Plan weiter vorne an. "Wir müssen ihnen die Zufuhr abschneiden", fordert er. Die Kirner wollen recht hoch anlaufen, die Verteidiger sowohl bei kurzen als auch langen Anspielen unter Druck setzen. So sollen Ungenauigkeiten provoziert werden. Zweite Bälle dürfen laut Müller nur beim VfR landen: "Da müssen wir engagiert sein." Zuletzt klappte gerade dieses Pressingverhalten exzellent. Der VfR gewann zweimal in Serie.

Einige Sorgen bereitet Müller hingegen die Offensive. "Darauf haben wir im Training das Augenmerk gelegt", räumt er ein. Das größte Manko war das Verhalten im letzten Drittel des Spielfelds. "Bis dahin spielen wir gut. Dort erarbeiten wir uns aber letztlich zu wenige Chancen", lautete die Analyse des Coaches. Seine Spieler treffen häufig die falschen Entscheidungen, suchen Abschlüsse, wenn ein Pass die bessere Lösung wäre, und umgekehrt. zca

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