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    KirnMarcaccini gibt Schiedsrichtern Mitschuld, sieht aber auch Positives

    Im Derby gegen den FCV Merxheim war der VfR Kirn nicht die bessere Mannschaft. Vier starke Minuten in der ersten Hälfte und zwei Sonntagsschüsse in der zweiten verhalfen den Landesliga-Fußballern von Trainer Dieter Müller zum ersten Dreier der Saison. 4:2 endete die Partie - wir berichteten bereits.

    Von unserem Reporter Fabian Strunk

    Bedient zeigte sich der Trainer der Merxheimer nach dem Abpfiff. "Das ist einfach ärgerlich und eine vermeidbare Niederlage", lautete das Fazit von Mike Marcaccini. "Wir hatten alles im Griff bis zum 1:1." Und in dieser Situation fühlte sich der Merxheimer Übungsleiter benachteiligt. Die neue Nummer eins des FCV, Andreas Baltes, stürmte aus seinem Kasten und foulte den heraneilenden Kirner Danny Mitchell - laut Marcaccini gut einen Meter außerhalb des Strafraums. "Ein Foul war es, die Gelbe Karte ging auch in Ordnung, aber das war auf keinen Fall ein Elfmeter", beschwerte er sich. Sein Gegenüber Müller wollte nicht so recht Stellung zu der Situation nehmen. "Die Merxheimer sagen, dass es vor dem Sechzehner war. Das kann ich nicht beurteilen, das müssen die Schiedsrichter machen, dafür sind sie da." Auch beim Treffer zum 2:1 für die Kirner war Marcaccini nicht zufrieden mit der Leistung der Unparteiischen um Christopher Dispot (Kaiserslautern): "Da war der Torschütze deutlich im Abseits. Wir kontrollieren das Spiel die erste halbe Stunde, und auf einmal sind die Kirner in Führung und wissen gar nicht wieso. Hätte es weiterhin 1:0 für uns gestanden, wäre den Kirnern nämlich nichts eingefallen. Deshalb gebe ich die Mitschuld an unserer Niederlage auch den Schiedsrichtern, die zwei krasse Fehlentscheidungen getroffen haben."

    Dass die 2:1-Führung durchaus glücklich war, war auch Müller bewusst: "Wenn die Merxheimer das 2:0 machen, können wir nichts dagegen sagen. Sie sind sehr selbstbewusst aufgetreten. Zum Glück für uns, dass es anders gekommen ist. Wir haben zu ängstlich gespielt, sind zäh in die Partie gekommen und haben ihnen zu viel Platz zum Kombinieren gelassen."

    Im zweiten Durchgang zeigte sich der VfR verbessert, dennoch gingen die Angriffe den Merxheimern lockerer von der Hand. Dass die Kirner dann jedoch die Tore machten, war ärgerlich für den FCV. "Am Ende ist es mir egal, wie wir es schaffen zu gewinnen. In Fällen wie diesen bin ich einfach froh, wenn wir dann solche Traumtore schießen", freute sich Müller, der ein Lob an seine Sturmspitze aussendete: "Danny Mitchell hat das hervorragend gemacht. In der Vorbereitung hatte er noch Probleme mit dem Tempo. Aber er zeigt, dass er uns helfen kann." Beide Mannschaften hatten auch fehlende Stammspieler zu beklagen, für Marcaccini aber keine Ausrede. "Wir haben trotzdem mit elf gegen elf gespielt", sagte der Merxheimer Trainer, der den Blick gleich wieder auf die Saison richtet: "Uns bringt es nichts, noch großartig zu jammern, wir müssen nun nach vorne schauen. Als positives Fazit nehme ich die vielen herausgespielten Torchancen mit. Das hat vergangene Saison nicht immer so gut geklappt."

    So geht's weiter: Der VfR Kirn spielt am Mittwoch um 18.30 Uhr im Verbandspokal beim TuS Mörschied und am Sonntag um 15 Uhr in der Liga beim TSC Zweibrücken. Der FCV Merxheim tritt am Mittwoch um 18.30 Uhr im Verbandspokal beim VfL Weierbach an und empfängt am Sonntag um 15 Uhr in der Landesliga die SG Eintracht Bad Kreuznach.

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