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Bad KreuznachNoah Heim trifft bei seinem Debüt

Ein 12:0 gibt es in der Bundesliga-Geschichte nur ein einziges Mal, auch in der Fußball-Landesliga ist ein solches Resultat eine Rarität. Am Samstag ließ die SG Eintracht Bad Kreuznach mit einem vollen Dutzend aufhorchen, besiegte zu Hause die SG Eppenbrunn mit 12:0 (5:0).

Wie dehnbar doch so ein Fußballtrikot ist. Ein Eppenbrunner testet es aus. Marcel Veek konnte er so aber nicht stoppen. Der Stürmer der SG Eintracht Bad Kreuznach traf beim 12:0-Sieg fünf Mal.  Foto: Klaus Castor
Wie dehnbar doch so ein Fußballtrikot ist. Ein Eppenbrunner testet es aus. Marcel Veek konnte er so aber nicht stoppen. Der Stürmer der SG Eintracht Bad Kreuznach traf beim 12:0-Sieg fünf Mal.
Foto: Klaus Castor

Die beiden Eintracht-Stürmer durften sich gleich neunmal in die Torschützenliste eintragen: Marcel Veek mit fünf Einträgen, Tim Hulsey mit vier Buden. Doch für SGE-Trainer Thomas Wunderlich war ein anderer Akteur der Mann des Tages: "Matthias Münch hat ein tolles Spiel gemacht, er war an den ersten fünf Toren maßgeblich beteiligt. Entweder er hat sie eingeleitet oder direkt vorbereitet. Unsere Stürmer mussten mehrfach nur noch den Fuß hinhalten."

Trotz des klaren Resultats musste die Eintracht zu Beginn eine Schrecksekunde überstehen: Nach einem Fehler im Spielaufbau hatten die Gäste eine sehr gute Gelegenheit. Anschließend kam dann die Tormaschinerie der Eintracht ins Rollen. Jimmy Umbs eröffnete den Reigen, ehe die Stunde der Stürmer schlug. Nach dem ersten Treffer von Hulsey gelang Veek sogar ein Hattrick. In der zweiten Hälfte durften dann auch die Youngster ran. Die eingewechselten Benhur Bayir und Noah Heim, beide im ersten Männerjahr, wurden eingewechselt und waren jeweils einmal erfolgreich. "Für die beiden freut es mich besonders. Ich habe schon vor Saisonbeginn gesagt, dass der Weg der SG Eintracht nur lauten kann, mit jungen Spielern aus der Stadt und der Umgebung etwas aufzubauen. Und da ist es natürlich toll, wenn zwei von ihnen auch erfolgreich sind, zumal ihnen nichts geschenkt wird", erklärte Wunderlich. Heim traf sogar bei seinem Landesliga-Debüt. Der Sohn des Eintracht-Urgesteins Klaus Heim war im Sommer von der Jugend der TSG Planig ins Moebus-Stadion gewechselt. "Er hat sich das aufgrund seiner konstanten und guten Trainingsarbeit verdient. Es gibt ja noch einige Hochkaräter in der zweiten Mannschaft, aber Noah hatte sich aufgedrängt", berichtete Wunderlich.

Bayirs Bruder Bahri, der eigentlich als Leistungsträger eingeplant war, fällt übrigens seit dem Hermersberg-Spiel mit muskulären Problemen aus. Gegen die SG Eppenbrunn fiel das genauso wenig ins Gewicht wie die Ausfälle weiterer prominenter Akteure (Patrick Krick, Christopher Lind, Fabien Spreitzer, Florian Unckrich, Matthias Gerhardt, Dominik Schindel, Niklas Schneider, Christian Tix). Es spricht für die Breite des Eintracht-Kaders, mit einem vermeintlichen Rumpfteam so aufzutrumpfen. Allerdings halfen die Eppenbrunner auch kräftig mit. "Ich möchte den Gegner nicht kritisieren, er hat nach vorne auch ganz ordentlich mitgespielt. Unseren Angreifern aber haben die Eppenbrunner viel zu viele Räume gelassen, die wir dann ausgenutzt haben", berichtete Wunderlich. Oft sah das Ganze so aus: Ballgewinn, schnelles Umschalten, der gewiefte Baris Yakut verteilte die Bälle auf Brian Huth und Münch. Auf ihren Außenpositionen ging es dann rasant zu, ehe der Ball wieder in der Mitte bei den treffsicheren Stürmern landete. olp

SG Eintracht Bad Kreuznach: Czyzewski - Missal, Cevirmeci, Degirmenci (70. Be. Bayir), Azzaoui - Umbs - Münch, Huth - Yakut - Veek (75. Heim), Hulsey.

So geht's weiter: am Sonntag, 15 Uhr, beim SV Mackenbach.

SG Eintracht 02 Bad Kreuznach
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