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  • Marco Reich für Fairness ausgezeichnet

    Hackenheim. Vor dem Spiel der Fußball-Bezirksliga zwischen dem TuS Hackenheim und der SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth wurde Marco Reich ausgezeichnet. Werner Ehle, der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Bad Kreuznach, ehrte den SG-Spielertrainer und ehemaligen Profi (ein Länderspiel in der A-Nationalmannschaft) als Monatssieger der Aktion "Fair ist mehr".

    Aus den Händen von Werner Ehle (rechts), dem Ehrenamtsbeauftragten des Fußballkreises Bad Kreuznach, erhält Marco Reich die Urkunde als Monatssieger der Aktion "Fair ist mehr". Die Akteure der SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth freuen sich mit ihrem Spielertrainer.  Foto: Klaus Castor
    Aus den Händen von Werner Ehle (rechts), dem Ehrenamtsbeauftragten des Fußballkreises Bad Kreuznach, erhält Marco Reich die Urkunde als Monatssieger der Aktion "Fair ist mehr". Die Akteure der SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth freuen sich mit ihrem Spielertrainer.
    Foto: Klaus Castor

    Verdient hatte sich Reich die Auszeichnung mit einer Aktion, die ihr als wahren Sportsmann auswies. Im Heimspiel seiner SG Schmittweiler gegen den Bollenbacher SV am 20. Oktober lag BSV-Akteur Philipp Martin verletzt am Boden. Reich wollte deshalb den Ball ins Aus schlagen. Der Versuch entwickelte sich jedoch unglücklicherweise zu einem gefährlichen Torschuss, den Gäste-Keeper Christian Mayer mit letzter Kraft parieren konnte. Dennis Köhler, der von der Verletzung und den daraus folgenden Plänen seines Trainers nichts mitbekommen hatte, staube zum 2:0 ab. Reich gab anschließend fair zu, dass er die Kugel ins Aus schießen wollte und erteilte die Anweisung, dem BSV nach dem Anstoß freie Bahn zu lassen, um den Anschlusstreffer erzielen zu können. BSV-Akteur Marlon Krujatz markierte umgehend das 1:2, ohne von seinen Gegenspielern gestört zu werden. Das Duell endete letztlich 3:1 für die SG.

    "Für mich war das eine Selbstverständlichkeit, zumal der BSV bei ähnlichen Aktionen den Ball vorher auch schon zwei-, dreimal ins Aus geschossen hat", erklärte Reich bei der Ehrung in Hackenheim und hatte dabei sogar eine Anekdote aus seiner Zeit als Profi in England parat: "In einem Spiel mit Derby County gab es mal einen vergleichbaren Fall. Das war für alle eine außergewöhnliche Situation. Es sollte eigentlich immer so sein, auch wenn es manchmal etwas verloren geht." Neben der Urkunde erhielt Reich von Werner Ehle zwei Eintrittskarten für das neu eröffnete DFB-Museum in Dortmund sowie ein T-Shirt und einen Rucksack. "Die Urkunde wird in unserem Sportheim einen Ehrenplatz einnehmen", versprach Reich.

    Auch Ehle freute sich, dass er in seiner Funktion als Ehrenamtsbeauftragter aktiv werden konnte: "Eine solche Aktion gab es in meiner Zeit als Funktionär noch nicht. Es ist umso schöner, dass ich Marco diese Auszeichnung nun überreichen durfte." Ehle gewährte gleichzeitig einen interessanten Einblick, nach welchen Kriterien die Sieger dieser Kampagne gesucht werden. Monatlich werden auf SWFV-Ebene Benachrichtigungen zum Thema Fair Play gesammelt. Anregungen kommen von von Funktionären und Schiedsrichtern. "Grundsätzlich darf das jeder machen", erläuterte Ehle. "Die meisten Berichte gehen von den Schiedsrichtern ein." In diesem Fall war es jedoch so, dass gleich 25 Meldung beim SWFV abgegeben wurden. Im Wechsel entscheiden die einzelnen Fußballkreise des Verbandes, an wen die Auszeichnung geht. "In diesem Fall war es der Kreis Mainz-Bingen, der sich für die Aktion von Marco entschieden hat", sagte Ehle. Alle Monatssieger, und damit auch Marco Reich, werden darüber hinaus zu einer Abschlussveranstaltung eingeladen, die im kommenden Jahr stattfinden soll.

    Generell steht der Übungsleiter der SG Schmittweiler derzeit im Fokus. Mit seiner Mannschaft sorgt er in der Bezirksliga als Aufsteiger für Furore. Zudem erwarb Reich vor Kurzem seine B-Lizenz. Als ehemaliger Profi hätte er seine Ausbildung bereits direkt mit der A-Lizenz beginnen können. Doch Reich möchte die Kniffe des Trainerdaseins Schritt für Schritt zu erlernen. "Das ist die Basis. Es war auch nicht einfach, die Lizenzen zu erwerben. Das hatte ich mir grundsätzlich so vorgenommen", sagte Reich, der bei den Lehrgängen auch die Kontakte mit seinen Trainerkollegen sehr positiv bewertete. Von unserem Mitarbeiter

    Lukas Erbelding

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