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  • Bezirksliga Noch drei Teams können Meister werden - Fernduell im Abstiegskampf zwischen Winterbach und Bretzenheim

    Karadeniz hält alle Trümpfe in der Hand

    Region Nahe. Dieser Aufstiegskampf wird in Erinnerung bleiben. Am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga haben noch drei Mannschaften die Möglichkeit, auf Platz eins zu springen. Diese Tatsache zeigt, wie marginal die Unterschiede der Kontrahenten in ihrer Leistungsfähigkeit sind. Alle drei Teams hatten kurze Phasen, in denen es nur schleppend voranging. Doch die Reaktion auf eine Niederlage folgte prompt und äußerte sich in zum Teil beeindruckenden Erfolgsläufen. Auf den letzten Metern hat sich in Karadeniz Bad Kreuznach ein Team herauskristallisiert, das eine Nuance mehr Konstanz an den Tag zu legen scheint.

    Durch den 2:0-Erfolg bei der SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth haben die Bad Kreuznacher zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger TSV Langenlonsheim/ Laubenheim. Der Dreier im Engelwald könnte der Schlüssel zur Meisterschaft gewesen sein. „Im Großen und Ganzen haben wir die taktischen Vorgaben gut umgesetzt“, erklärt Björn Trinks. Der Karadeniz-Trainer fügt vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Hackenheim an: „Es liegt nun an uns, dass wir unser Spiel gewinnen. Wir haben alle Trümpfe in der Hand.“ Schon vergangenen Sonntag wäre die Meisterschaft möglich gewesen. Doch sowohl die Langenlonsheimer (3:1 gegen den FCV Merxheim) als auch der Dritte, die SG Eintracht Bad Kreuznach II (5:1 gegen die SG Hoppstädten-Weiersbach), gewannen ihre Partien. „Die Wahrscheinlichkeit, dass beide patzen, war relativ gering. Meine Mannschaft hat das auch gut ausgeblendet“, sagt Trinks. Spätestens jetzt müssen die Salinental-Kicker nicht mehr auf die Verfolger schauen. Ein Sieg gegen den TuS Hackenheim reicht, um den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga zu realisieren. Dass sich Karadeniz diesen Erfolg verdient hätte, steht außer Frage. Im Jahr 2017 kassierte die Trinks-Auswahl lediglich eine Niederlage, als es Ende März ein 0:5 gegen die Langenlonsheimer setzte. Nach dem Tiefschlag im Topspiel gab es nur noch Siege, was sowohl die mentale Stärke als auch die Qualität der Bad Kreuznacher unterstreicht. Nun gilt es, im TuS Hackenheim einen Stolperstein aus dem Weg zu räumen. Der TuS besitzt das Potenzial, jedem Gegner gefährlich zu werden, auch wenn es für die Felseneck-Kicker um nicht mehr viel geht. Andererseits gibt es sicherlich unangenehmere Rollen, als das Zünglein an der Waage im Meisterschaftsrennen zu sein.

    Der TSV Langenlonsheim/Laubenheim kann sich nicht primär auf Platz eins konzentrieren, er muss erst einmal schauen, dass er Position zwei hält, die zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt. Der TSV muss beim SC Idar-Oberstein II seine Hausaufgaben erledigen, ehe der Blick auf die anderen Sportplätze geht. Der SC musste bis vor einigen Wochen um den Klassenverbleib bangen, hat sich nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen jedoch im gesicherten Mittelfeld festgesetzt. Einen Zähler hinter dem TSV und drei Punkte hinter Spitzenreiter Karadeniz befindet sich die SGE Bad Kreuznach II (3.) in Lauerstellung. Unabhängig davon, ob es mit einem Aufstieg klappt oder nicht, hat die SGE-Reserve als Aufsteiger einen bleibenden Eindruck hinterlassen und gezeigt, dass sie als starker Unterbau für die Verbandsliga-Mannschaft ihre Daseinsberechtigung hat. Verpassen die Langenlonsheimer einen Sieg und verliert Karadeniz, könnte die SGE nach Punkten mit dem Stadtrivalen gleichziehen und ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft erzwingen. Doch auch um auf Platz zwei zu springen, ist ein Dreier beim FCV Merxheim Pflicht. Vor dem Gegner dürften die Eintrachtler gewarnt sein. Im Hinspiel behielten die Merxheimer klar die Oberhand. Vergangene Woche war die Elf von Trainer Mike Marcaccini zudem nahe dran, dem TSV Langenlonsheim einen Punkt abzutrotzen. In der Schlussphase setzte es dann aber eine 1:3-Niederlage. In seinem letzten Heimspiel als FCV-Trainer möchte Marcaccini sicherlich ein Erfolgserlebnis feiern, bevor er seinen Job an Junus Mustafalic übergibt.

    Am vergangenen Spieltag hat der SV Winterbach den Sprung auf Platz 13 geschafft. Diese Position könnte die Chancen auf den Klassenverbleib erheblich erhöhen. Daher werden die Winterbacher alles daran setzen, um weiter vor den Bretzenheimern (14.) zu bleiben. Auf den ersten Blick wartet auf den SVW eine lösbare Aufgabe bei der SG Disibodenberg (15.), deren Platzierung bereits feststeht. Die SGD ist aber in jüngster Zeit noch mal in Form gekommen, feierte zwei Siege in Folge. Auf einen Ausrutscher der Winterbacher hofft der FSV Bretzenheim, der einen Sieg beim FC Brücken benötigt, um in der Tabelle noch nach oben zu rücken. Der Vierte, die SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth, beendet seine gute erste Saison in der Bezirksliga nach dem Aufstieg beim TuS Mörschied. Der VfL Rüdesheim möchte zumindest den letzten Rang verlassen und gegen den VfL Weierbach gewinnen. Der Vorletzte, die SG Rötsweiler, gastiert in einem Derby bei der SG Hoppstädten-Weiersbach. le

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    Auf ihn kommt es am Sonntag an: David Holste (rechts) muss sich in die Angriffsversuche des Tabellenführers SV Morlautern werfen und die Abwehr der SG Hüffelsheim/Niederhausen organisieren. Foto: Klaus Castor

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    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

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