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  • Sina Flottmann schießt sich für das Derby warm

    Linz. Die Regionalliga-Basketballerinnen des BBC Linz sind bereit fürs Derby. Beim 57:41 (27:10) vor eigenem Publikum über den Tabellennachbarn SV Art of Design Dreieichenhain schossen sich die nach wie vor trainerlosen Linzerinnen sozusagen für das regionale Prestigespiel gegen den BBC Horchheim am Samstag ab 20.15 Uhr (Sporthalle am Miesgesweg) warm.

    In großer Form präsentierte sich die Linzerin Sina Flottmann (am Ball/hier im Spiel gegen den BC Wiesbaden, wo sie ebenfalls beste BBC-Korbschützin war), mit 28 Punkten gegen Dreieichenhain.  Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz
    In großer Form präsentierte sich die Linzerin Sina Flottmann (am Ball/hier im Spiel gegen den BC Wiesbaden, wo sie ebenfalls beste BBC-Korbschützin war), mit 28 Punkten gegen Dreieichenhain.
    Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

    Vor allem Sina Flottmann hatte in Reihen des BBC einen absoluten "Sahnetag" erwischt, wie es die Linzer Spielführerin Sophia Esser formulierte, und schoss die Hessinnen mit 28 Punkten fast im Alleingang ab.

    "Sina war einfach überragend", schwärmte Esser, "sie hat alles getroffen, ob unter dem Korb oder von außen, wie man an ihren zwei Dreiern sieht." So war die Linzer Taktik diesmal einfach: alle Bälle zu Sina. "Der Gegner hatte dem nichts entgegenzusetzen", freute sich Esser.

    Im ersten Viertel hatte sich der letztlich klare Heimsieg noch nicht abgezeichnet, denn die Gastgeberinnen trafen in dieser Phase ebenso schlecht wie ihre Gäste: 8:7 lautete das "peinliche Ergebnis" (Esser) nach zehn Minuten. Dann drehte der BBC Linz auf, gewann das zweite Viertel mit 19:3 und nahm eine beruhigende Führung mit in die Pause. "Diesmal haben wir von Anfang an so verteidigt, wie wir es gegen Wiesbaden erst im dritten Viertel gemacht haben", berichtete die BBC-Kapitänin Esser, sprich aggressiv und temporeich.

    Nach der Pause stellten die Gäste ihre Defense um, weshalb der zweite Durchgang ausgeglichener verlief. "Aber unsere Führung geriet nie in Gefahr", so Esser, "wir haben das dann souverän zu Ende gespielt."

    Ob Sina Flottmann, die schon beim Sieg gegen Wiesbaden mit 21 Punkten geglänzt hatte, nun auch im Derby gegen Horchheim am Samstag den Unterschied machen kann, bleibt abzuwarten. Die Koblenzerinnen haben die Scorerlisten bestimmt aufmerksam studiert und werden sich gegen die treffsichere Linzerin, die nach acht Spielen auf einen Punkteschnitt von 16,8 kommt, wohl etwas einfallen lassen.

    Aber im Derby ist sowieso manches anders. Vier Mal trafen beide Teams bisher in der Regionalliga aufeinander, vier Mal siegte Linz. Und das meist spektakulär, dank vieler verwandelter Freiwürfe in den letzten Minuten beim ersten Derby in Horchheim (Saison 2014/2015), dank Sophia Essers Treffern in buchstäblich letzter Sekunde beim Rückspiel, nach beiderseits jeweils drei Niederlagen im ersten Spiel 2015/2016 mit dem damals neuen Linzer Trainer Fabian Ost und in einem trefferarmen 50:40 in Linz in der Rückrunde, nachdem Horchheim zur Pause mit sechs Punkten geführt hatte.

    "Das wird ein besonderes Spiel", freut sich Esser, "bisher war's immer knapp, und es wird auch diesmal wieder spannend." In der Tabelle liegen beide Mannschaften nach Punkten gleichauf. Im Gegensatz zum schmalen Linzer Kader, dem nur acht Spielerinnen angehören, wechselt das Personal bei den Horchheimerinnen häufiger. Beim jüngsten 68:54-Auswärtssieg in Kaiserslautern mischten sogar die Routiniers Kaja Hörsch und Britta Camphausen wieder mit, die eigentlich die Basketballschuhe schon an den Nagel gehängt hatten. Ob das aber am Samstag reichen wird, um Sina Flottmann zu stoppen? Stefan Kieffer

    BBC Linz: Flottmann (28/2 Dreier), Brand (5), Esser (3), Hundrieser (9/2), Marx (4), Rasch (3/1), Schmidt (2), Simonis (3).

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