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    KoblenzKoblenzer legen furiosen Saisonauftakt hin

    Es war alles angerichtet für das erste Saisonspiel der Conlog Baskets Koblenz in der Basketball-Regionalliga Südwest: Die Sporthalle auf der Karthause war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, die Stimmung kochte schon beim ersten Sprungball über und auf dem Parkett trafen zwei hoch motivierte Teams aufeinander. Weil nach einem packenden Krimi im Schlussviertel am Ende auch noch das Ergebnis stimmte, kannte der Jubel aufseiten des Gastgebers schließlich keine Grenzen. Der ambitionierte Aufsteiger aus Koblenz bezwang den ASC Theresianum Mainz mit 92:85 (33:41) und feierte damit einen Auftakt nach Maß.

    Leon Dronjak behauptet den Ball - der Koblenzer hat mit seinen Conlog Baskets zum Auftakt der Basketball-Regionalliga gegen den ASC Theresianum Mainz mit 92:85 gewonnen. Foto: Wolfgang Heil
    Leon Dronjak behauptet den Ball - der Koblenzer hat mit seinen Conlog Baskets zum Auftakt der Basketball-Regionalliga gegen den ASC Theresianum Mainz mit 92:85 gewonnen.
    Foto: Wolfgang Heil

    "Für uns war wichtig, mit einem Sieg zu starten, das haben wir geschafft", schnaufte Baskets-Trainer Marcel Kastor nach Spielschluss kräftig durch. "Aller Anfang ist schwer, schließlich darf man nicht vergessen, dass wir neu in der Liga sind. Mainz war ein guter Prüfstein für uns, sie haben es uns nicht einfach gemacht. Dennoch konnten wir in den entscheidenden Situationen unsere Stärken ausspielen."

    Eine gewisse Anfangsnervosität war den Hausherren deutlich anzumerken. Zwar eröffnete Leon Dronjak nach wenigen Sekunden mit einem erfolgreichen Zwei-Punkte-Wurf die Korbjagd, danach aber ließen sich die Baskets gleich zweimal binnen kürzester Zeit von Mainz im Fastbreak überrennen. Koblenz lief in der Folge permanent einem Rückstand hinterher, zudem litt der Liganeuling früh unter einer hohen Foulbelastung. Selbst Harry Boyce‘ Dreier zum zwischenzeitlichen 17:17-Ausgleich (7.) brachte keinen Umschwung in die Partie. Im Gegenteil: Nach einem 0:7-Lauf sahen sich die Baskets zum Viertelende mit 19:26 im Hintertreffen.

    Zu Beginn des zweiten Viertels schalteten die Koblenzer einen Gang hoch, schnell konnte der Rückstand auf ein Minimum reduziert werden (27:28, 13. Minute). Doch ein erschreckender Durchhänger der Baskets ließ Mainz schon bald wieder davoneilen. Anstatt ihre Größenvorteile unter dem Korb auszuspielen, nahmen die Koblenzer in dieser Phase der Begegnung zu viele unvorbereitete Würfe von außen und scheiterten kläglich. Mit einem 33:41-Rückstand ging es für die Gastgeber in die Halbzeitpause.

    Ein erfolgreicher Dreier des Mainzers Anish Sharda sorgte gleich zu Beginn der zweiten Hälfte für die erste zweistellige Führung der Gäste (46:36, 21. Minute). Die Baskets steckten jedoch keineswegs auf, sondern kämpften sich noch einmal zurück in die Partie. Angeführt vom überragenden Topscorer Boyce (25 Punkte) legten die Koblenzer eine furiose Aufholjagd aufs Parkett und verkürzten den Rückstand bis zum Viertelende auf 64:66.

    Das Schlussviertel eröffnete der Koblenzer Flügelspieler Dominique Tholey mit einem krachenden Dunking zum 66:66-Ausgleich. Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, beide Teams schenkten sich nichts. Im Gleichschritt näherten sich die Mannschaften der Schlusssirene, ehe ein souverän verwandelter Freiwurf von Dronjak die Wende brachte. Erstmals seit dem Anfangsviertel gingen die Gastgeber wieder in Führung (80:79, 35. Minute). Mainz erholte sich davon nicht mehr und musste abreißen lassen. Mit vier Punkten nach Gang erhöhte Boyce auf 86:81 (38.), am Ende konnte ein 92:85-Sieg bei der Heimpremiere auf der Karthause bejubelt werden. "Koblenz hat verdient gewonnen. Die ersten 25 Minuten waren sehr gut von uns, danach haben wir einfach zu viele falsche Entscheidungen getroffen", resümierte Gästetrainer Alexander Heidbrink.

    Koblenz: Abele (13), Bonga, Boyce (25), Dronjak (18), Exler, Kolovrat (9), Kröber, Laschewski, Schneider (4), Szafranski (3), Tholey (20).

    Von unserem Mitarbeiter

    Dennis Smandzich

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