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    Rodenbach/KoblenzRingtennis: TuS Rodenbach gewinnt den deutschen Schülerpokal

    Die Revanche ist gelungen: Durch ein 5:3 im Finale gegen die TG Groß-Karben holte sich TuS Rodenbach, im Endspiel des Vorjahres vom gleichen Kontrahenten noch glatt mit 12:4 bezwungen, den Ringtennis-Deutschlandpokal der Schüler. "Ehrgeiz und Erfahrung waren ausschlaggebend", stellte Turnverbands-Fachwartin Christina Spang, Trainerin in Rodenbach und Wettkampfleiterin dieses bundesoffenen Mannschaftsturniers, nach einem langen Tag in der Koblenzer Sporthalle Oberwerth (Conlog-Arena) zufrieden fest.

    Neben Spang, über deren Tisch sämtliche Ergebnisse der insgesamt 260 Spiele gingen, die als zentrale Zeitnehmerin den Takt angab, häufig Aufstellungen und Unterschriften einfordern und zum Abschluss auch noch Urkunden unterschreiben musste, war auch Gunthard Kissinger "bis an die Grenzen" gefordert. Der Abteilungsleiter von Ausrichter TV Rübenach hatte wie Spang viel zu tun, immerhin war das Turnier mit knapp hundert Teilnehmern aus neun Vereinen "seit langer Zeit wieder einmal so stark besetzt".

    Insgesamt 15 Mannschaften der Schüler A (13 und 14 Jahre) und Schüler B (11 und 12) traten in zwei Gruppen bzw. im Modus "jeder gegen jeden" (B-Schüler) an. Es spielten je zwei Mädchen- und Jungen-Einzel sowie je ein Doppel und zwei Mixed-Paare gegeneinander. Wegen des großen Teilnehmerfeldes und des engen Zeitplans wurde in den Finalspielen auf die Einzel verzichtet, zudem war von Anfang an die Spieldauer auf zwei mal vier Minuten begrenzt worden. "Es ist ein schwieriger Sport, weil alles mit einer Hand gemacht werden muss", erklärt Matteo Andreano von den viertplatzierten Rübenacher B-Schülern, der vor einem Jahr sein Herz für diese Randsportart entdeck hatte.

    Wie das geht, zeigten deutsche Nationalspieler, die in einem Monat zur Weltmeisterschaft nach Südafrika fliegen und dort gegen die Gastgeber Revanche für das verlorene Koblenzer WM-Finale wollen, bei einem Vorführwettbewerb: In dem Turn-Rückschlagspiel (Ringtennis ist eine Abteilung im Deutschen Turnerbund) soll der Gummiring innerhalb des Feldes so platziert werden, dass der Gegner ihn nicht fangen kann; fangen, führen und werfen in flüssiger Bewegung mit einer Hand.

    In Koblenz, wo vor vier Jahren die bislang letzte Weltmeisterschaft stattfand (Bundestrainer Thomas Bleile: Das hat den Bekanntheitsgrad unseres Sportes deutlich verbessert), waren die jüngsten Pokalturnier-Teilnehmer gerade mal acht Jahre alt, da haperte es manchmal mit der Koordinierung. "Als Ausrichter können wir es uns leisten, hier auch mit Anfängern anzutreten", betonte Kissinger, dessen Schüler-A-Team wenigstens das Platzierungsspiel um Rang neun gegen den TV Diedenbergen II mit 6:2 gewann. "Manche trainieren erst seit einem halben Jahr." Auch die Mannheimer Postler-Truppe, mit drei Teams angetreten, deckte alle Bereiche ab. "Die sind mit der ganzen Abteilung im Bus angereist, das ist vorbildlich", lobte Kissinger. Andere Vereine hielten angesichts der weiten Anreise ihr Team klein und schickten nur die besten Spieler/innen. Eine Spielgemeinschaft bildeten der Neuwieder Verein TV Heddesdorf und VfL Wehbach (Kreis Altenkirchen), das Spiel im Platz fünf der Schüler A wurde gegen Diedenbergen nach Verlängerung mit 6:4 gewonnen.

    "Man kann hier schon das eine oder andere Talent sehen", stellte Bundestrainer Bleile fest. Nachwuchssorgen kennt er zwar nicht, ein B-Kader wird dieses Jahr wieder aufgebaut, "aber man rennt uns nicht gerade die Bude ein." Mehr Jugendarbeit in den Vereinen wäre schön, findet er, "Geld verdienen kann man mit unserer Sportarbeit allerdings nicht." Eher das Gegenteil ist der Fall, die WM-Teilnahme kostet jeden Nationalspieler gut einen Tausender als Eigenanteil, schätzt Kissinger.

    Trotzdem verfolgt der Rübenacher Abteilungsleiter, der mittlerweile in seinem Verein 33 Ringtennisfreunde begrüßen kann, mit Engagement und Optimismus das Ziel, Koblenz als Ringtennis-Stadt zu etablieren. Ein Ringtennis-Dorf ist schon seit Jahrzehnten Rodenbach, allerdings müssen sich 15 Kinder in der wohnzimmergroßen Turnhalle des Neuwieder Stadtteiles mit einem einzigen Doppelspielfeld bescheiden. "Aber wie man sieht, klappt es trotzdem", freute sich TuS-Trainerin Monika Schmitz über das gewonnene Endspiel.

    Von unserem Mitarbeiter Thomas Wächtler

    Ergebnisse Schüler A

    Endspiel: TuS Rodenbach - TG Groß-Karben 5:3 Spiel um Platz drei:

    PSG Mannheim III - SKG Roßdorf 2:6

    Spiel um Platz fünf:

    TV Diedenbergen - TV Heddesdorf/VfL Wehb. n. V. 4:6 Die weiteren Platzierungen: 7. SG Suderwich, 8. PSG Mannheim II, 9. TV Rübenach, 10. TV Diedenbergen II.

    Schüler B

    1. TG Groß-Karben II 49:15 7:1 2. RTG Siegen-Weidenau 44:20 7:1 3. TuS Rodenbach II 25:39 2:6 4. TV Rübenach II 22:42 2:6 5. PSG Mannheim 20:44 2:6

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