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    RoßbachFußball: SV Roßbach kämpft Völklingen erst in doppelter Überzahl nieder

    Das war am Mittwochabend ein hartes Stück Arbeit für den Fußball-Oberligisten SV Roßbach/Verscheid. Der spielerische Glanz fehlte über 90 Minuten, doch am Ende reichte es für die Wiedtaler zu einem 3:1 (1:1)-Erfolg über den SV Röchling Völklingen. Es war der zweite Saisonsieg der Mannschaft von Trainer Thomas Esch, der zweit Erfolg in Folge.

    Das ist die Szene kurz vor dem Platzverweis für Völklingens Torwart Sebastian Buhl. Sein Einsatz als "letzter Mann" gegen Roßbachs Pawel Klos kurz vor der Strafraumgrenze wurde vom Schiedsrichter in der zwölften Minutemit der Roten Karte bestraft. Foto: Jörg Niebergall
    Das ist die Szene kurz vor dem Platzverweis für Völklingens Torwart Sebastian Buhl. Sein Einsatz als "letzter Mann" gegen Roßbachs Pawel Klos kurz vor der Strafraumgrenze wurde vom Schiedsrichter in der zwölften Minutemit der Roten Karte bestraft.
    Foto: Jörg Niebergall

    Nach diesem Dreier hatte es in den Anfangsminuten überhaupt nicht ausgesehen. Schon nach fünf Minuten waren die spielstarken Gäste durch Mizgin Demir mit 1:0 in Führung gegangen. Roßbach drohte eine erneute Heimpleite. Als sich jedoch der Völklinger Torwacht Sebastian Buhl (12.) gegen den durchgelaufenen Pawel Klos kurz vor der Strafraumgrenze nur mit einer "Notbremse" zu helfen wusste, zeigte ihm Schiedsrichter Peter Klein die Rote Karte. Den fälligen Freistoß aus 17 Metern setzte Cemal Kaldirim an den Pfosten. Doch schon vier Minuten später lag der Ball doch im Tor der Saarländer. Nach einer schönen Kombination über Alexej Eberhardt und Pawel Klos schoss Kaldirim den Ball zum 1:1-Ausgleich in die lange Ecke.

    Wie schon häufiger in der Vergangenheit konnte Roßbach die personelle Überzahl in der Folge zunächst nicht nutzen. Völklingen blieb gefährlich und hatte spielerisch weiterhin Vorteile. "Ich hatte es geahnt, dass wir nach der Roten Karte Probleme bekommen. Ein Tor wäre mir lieber gewesen", sagte SVR-Trainer Thomas Esch, der in der 36. Minute noch einmal zittern musste, als Sammer Mozain mit einem Freistoß nur knapp scheiterte.

    Als Roßbach nur 20 Sekunden nach dem Wiederbeginn die 2:1-Führung erzielte, schien der Bann gebrochen. Nach einem weiten Pass von Dominick Müller vollendete Klos sicher zur Führung. Trotz Führung und Überzahl stockte Roßbachs Motor allerdings. Dies änderte sich auch nicht, als die Gäste ein weiteres Mal personell dezimiert wurden. Nach mehrmaligem lautstarken Protest zeigte Schiri Klein Völklingens Idir Meridja ebenfalls Rot. Nun waren die Gäste nur noch zu Neunt. "Der Schiedsrichter hat uns um den Sieg gebracht", kommentierte der Völklinger Trainer Werner Weiss diese Entscheidung.

    Selbst mit zwei Spielern in Überzahl ging aus Roßbacher Sicht das große Zittern bis zur 73. Minute weiter. Erst dann erlöste der eingewechselte Dzenis Ramovic seine Mitspieler und die Zuschauer mit dem Treffer zum 3:1. Völklingens Reservetorwart Dennis Gilgemann leistete dabei kräftige Mithilfe.

    Auch in den Schlussminuten wirkte Roßbach zu hektisch. Viele gute Möglichkeiten wurden dabei liegen gelassen. "Wir haben schon bessere Spiele gemacht, aber dann verloren. Wichtig sind diesmal nur die drei Punkte", kommentierte Esch. Weiss ärgerte sich hingegen: "Die erste Rote Karte war in Ordnung. Beim 1:1 haben wir uns ganz dumm angestellt. Selbst mit neun Mann waren wir spielerisch besser, doch einer war gegen uns", fand er im Unparteiischen Klein der Sündenbock.

    Von unserem Mitarbeiter

    Ludwig Velten

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